Beiträge von UdoAusBerlin

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    Original geschrieben von topfblume
    also Du hast Genion -- also kein UMTS. Und Du wohnst mitten in Berlin? Da ist doch D1 für o2 Kunden gesperrt. Wie kannst Du denn dann D1 nutzen? Oder ist in Berlin die D1-Sperre aufgehoben? Würde mich wundern. Vielleicht nützt es etwas, wenn Du dein Mobile von automatische Netzsuche auf manuelle umstellst? Dann sollte der NB-Wechsel entfallen.


    Den Hinweis mit den UMTS-Antennen im Ausgangspost habe ich auch nicht verstanden, hatte das eher so interpretiert als vermute er sie quasi als Störquellen.
    In Berlin - wohl als einzige Großstadt - ist t-mobile fast flächendecken NICHT gesperrt. Aus verschiedenen Gründen: U-Bahn, Hauptstadt-Bonus (Redundanz für vip etc.).
    Den Tip mit der manuellen Netzsuche gab ich ja auch bereits.

    Vielleicht kommt die Sprach-Flat ja nun doch...
    Weiß jemand, was hinter dieser merkwürdigen Kampagne "freedom of speech" steckt (Banner im Internet, Plakate)? 1. August, Tag der Redefreiheit, würde ja irgendwie passen. Das Impressum der entsprechenden web-site verweist lediglich auf eine Werbe-Agentur...

    Der Spot wurde in Sevilla gedreht... da gibts eh kein o2;)
    Zu meinen Erfahrungen: Gerade in Berlin finde ich das o2-Netz ausgezeichnet, habe in meiner Wohnung im Hinterhof noch an anderen Aufenthaltsorten auch indoor keine Probleme.
    Hatte im Verlauf des letzten Jahres eher das Gefühl, daß die Sprachqualtität verbessert wurde. Habe auch in meinem Bekanntenkreis (viele bei o2) nichts Gegenteiliges gehört.
    Wenn es sich bei Dir verschlechtert hat... individuelles Pech. Hast Du es schon mal mit einem anderen Handy probiert?
    Außerdem ist es manchmal hilfreich die automatische Netzsuche in der homezone zu deaktivieren. Diese Erfahrung habe ich in einem o2-Randgebiet gemacht, wo Genion aber angeboten wird. Hier ist t-mobile stärker und wird vom handy gelegentlich gewählt, obwohl o2 eigentlich da ist.

    Re: Re: Umwandlung von O2-Online "ohne" in "mit Handy"


    Zitat

    Original geschrieben von Axelchen
    das kann ja gar nicht funktionieren,


    Na ja, aber o2 könnte es doch so machen, daß man zu einem beliebiger Zeitpunkt der Vertragslaufzeit auf einen Genion mit handy umsteigen kann, die 24 Monate dann aber von vorne beginnen. Vorteile für beide Seiten: Der Kunde könnte doch ein neues Handy bekommen, falls sein bestes Stück doch vorzeitig den Geist aufgibt. o2 hätte den Kunden letztendlich länger gebunden und würde die 24x5 trotzdem bekommen.

    Es wird allerdings wohl so sein, daß bestimmte Optionen, die es teils schon gibt (Weekendpack) teils möglicherweise in Zukunft geben wird (New After Work etc.) nur mit den neuen Tarifen geben wird. Bei der mittelfristig bis langfristig zu erwartenden Entwicklung der Minutenpreise dürfe es wenig Sinn machen, auf ewig in alten Verträgen zu verbleiben...

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    Original geschrieben von oleR
    Da braucht man aber lediglich einmal hier ins Forum zu schauen, um zu ahnen, wie es darum bestellt ist. Einfach nur noch katastrophal. Dazu dann Aktionen wie die Benachrichtigungs-SMS, die plötzlich kostenpflichtige E-Mail-SMS-Benachtichtigung usw.


    Wo liegt also der Grund, dass ich für o2 mehr zahlen soll? Die Kerndienstleistung ist so oder so überall identisch und beim "drumherum" ist nichts von Premium zu spüren. Leider.


    Zum ersten Absatz: Dieses und vergleichbare Foren sind a) nicht repräsentativ und b) nicht objektiv und c) seit einiger Zeit fast schon durch o2-Haß geprägt, was ursächlich wohl damit zu tun hat, daß o2 in letzter Zeit bemüht ist vom Image des coolen Billig-Anbieter , bei dem man soviele Tricks ausnutzen kann zu einem Unternehmen mausert, wegzukommen.
    Dieses kurz erläutert an den von Dir genannten Beispielen: Die Benachrichtigungs-SMS hat vodafone ebenfalls kostenpflichtig für den Anrufer früher eingeführt. Im Forum gabs diesbezüglich nur halb soviel Aufregung, weil man es von vodafone erwartet, von o2 - bis dahin jedenfalls - nicht. Bezüglich der email-Benachrichtigung hat sich zugegebenermaßen o2 ungeschickt verhalten. Grundsätzlich ist es aber legitim für eine Leistung Geld zu verlangen, insbesondere wenn auf der anderen Seite mit dem email-Pack ein sehr attraktives Pauschalangebot gibt.
    Thema Netzausfälle: Ich will nicht in Abrede stellen, da o2 vielleicht etwas störanfälliger als die anderen drei ist. Aber keinesfalls in dem Maße, in dem es in diesem und anderen Foren den Anschein hat. Auch vodafone hatte letztens im Raum München erhebliche Gewitter bedingte Ausfälle. Gabs dazu auch nur einen thread??? Eine weitere größere Netzstörung betraf die Festnetznummer. Eines Störung, die bei den anderen naturgemäß bisher nicht auftreten konnte...
    Zum zweiten Absatz: Es ist ja überhaupt nicht so, daß man derzeit generell MEHR bezahlt bei o2. Nur sind die Tarife inzwischen wieder differenzierter. Jeder Anbieter ist bei EINEM Punkt besonders günstig, bei den anderen durschnitte oder etwas teuer. NUR ist o2 jetzt nicht mehr GENERELL GUENSTIG. Und das wird in diesem Forum eben auch nicht objektiv wahrgenommen, sondern als Wucher von o2...

    Re: Kennzahlen-Vergleich



    Ich sprach vom letzten QUARTAL!!!
    Und was da noch viel besser kommt angeblich, überzeugt mich nicht im geringsten im Hinblick auf meine Bewertung welches der beiden Unternehmen das Erfolgreichere ist.
    Natürlich werden Bilanzen schön gerechnet. Aber wenn Du o2 unterstellst, den APRU günstlich hochzurechnen, dann könntest Du eplus genau so unterstellen, daß sie ihre Kundenzahl künstlich hochrechnen, weil sie ja die ganzen inaktiven mitzählen. Insofern ist das Argument unsinnig, zumal meines Wissen auch alle Netzbetreiber bezüglich der inaktiven Kunden inzwischen gleich vorgehen.
    Wenn der APRU von o2 nur ein Rechentrick wäre, wieso lamentierte Bergheim mal in einem Zeitungsinterview, daß o2 "irgendwie die besseren Kunden kriegt".
    Unklar an Deinen Ausführungen ist mir auch, wieso eplus von Beginn an profitabel war, mußten die kein Netz aufbauen und keine Kunden gewinnen? Der absolute Jahresgewinn sagt übrigens genausowenig aus wie der absolute Jahresumsatz. Das ist schon auch damit ins Verhältnis zu setzen wieviele Kunden in diesem Zeitraum gewonnen wurden, und welche Wertigkeit diese Kunden haben. Daß man generell mit weniger Kunden weniger profitabel ist, ist logisch.
    Abschließend möchte ich noch darauf hinweisen, daß man sich vielleicht mal das Standing von Bergheim im eigenen Konzern mit dem von Gröger auch außerhalb des eigenen Konzerns vergleicht. Das spricht nicht dafür, daß eplus nun so wahnsinnig erfolgreich war in den letzten Jahren. Gröger hingegen wurde 2004 sogar Manager des Jahres. Auch die Entwicklung der Aktienkurse - wobei es natürlich die Aktien der jeweiligen Mutterkonzerne sind - der letzten gut drei Jahre deuten daraufhin, daß wohl eher o2 das erfolgreichere Unternehmen ist und das obwohl in Deutschland Arbeitsplätze aufbaut wurden (eine Logik, der die Börseentwicklung ja nicht unbedingt immer folgt).

    Zitat

    Original geschrieben von Merlin
    nicht jedoch das Schlusslicht der deutschen Anbieter


    Übrigens, betrachtet man ökonomische relevante Faktoren, wie die Entwicklung der letzten drei Jahre, den Umsatz pro Kunden oder den Anteil von Datendiensten am Umsatz (was mittel- bis langfristig das wesentliche sein wird, mit dem Gewinn macht) ist o2 alle andere als das Schlußlicht der deutschen Anbieter. Würde man nur die Zugewinne der letzten drei Jahre betrachten wäre o2 die Nummer zwei, beim Umsatz hat man eplus im letzten Quartal mit weniger Kunden leicht überholt und der Vorsprung von eplus bei der Kundenzahl ist angesichts der 5 Jahre Vorlauf relativ gering...

    Zitat

    Original geschrieben von Merlin
    Das kann sich der Marktführer + der 2. im Rennen erlauben, nicht jedoch das Schlusslicht der deutschen Anbieter, der nicht mal ein flächendeckendes eigenes Netz hat.


    (...)


    Solange diese Punkte nicht zu 100% erfüllt sind, grenzen Sprüche von "Premium" einfach nur an Größenwahn.


    Der Rudi hat ja auch gesagt, daß man eine Premiummarke AUFBAUEN will. Ergo in zwei bis drei Jahren, wenn Netz und Service optimiert sind und die Marktposition (starke Nr. 3) gefestigt ist, wäre man eine Premiummarke. Nun kann man aber schlecht, die Preise á la Simyo senken und gleichzeitig das Netz massiv ausbauen und in zwei Jahren sagen, wir sind eine Premiummarke. Gröger hat auf der letzen Bilanzkonferenz recht deutlich gesagt, daß der Beschäftigungsaufbau (der eng mit dem Netz- und Serviceausbau zusammenhängt) an anhaltendes Umsatzwachstum gekoppelt ist.
    Was der gemeine TT-user möchte - das Netz ausbauen und gleichzeitig ohne Umsatzabsicherung die Preise senken - schließt sich ökonomisch aus. Ergo hat o2 derzeit nur zwei Optionen: 1.) eine gewisse Marktmacht und die Trägheit des Marktes solange ausnutzen wie es einigermaßen geht, um Umsatz und Umsatzrendite zu steigern, und parallel Netz und Service ausbauen, um dann, wenn Minutenpreise eh keine Rolle mehr spielen über das Premium-Image zu konkurrieren. 2.) in den Preiskampf mit eplus/simyo direkt einsteigen, die Preise um jeden Preis unterbieten, Umsatz über Masse generieren, den Preiskampf mit eplus gewinnen oder verlieren und in diesem Kampf gewisse Nachteile haben.
    Wenn 1 nicht funktioniert, können sie Option 2 immer noch probieren...

    Zitat

    Original geschrieben von oleR
    Bei E-Plus ist im Business XL ohne Option der Preis schon bei 19 Ct/Min.



    Gibt es eigentlich mittlerweile ein Äquivalent zur 3-Ct-Option der E-Plus Business-Verträge oder muss man weiterhin als Geschäftskunde außerhalb der Home-/City-Parzellen bei Gesprächen mit Kunden die 25 Ct/Min zu anderen Netzen und 10 Ct/Min ins Festnetz trotz horrender Grundgebühr zahlen?


    Na ja als Premiumanbieter mißt man sich natürlich nicht mit einem Unternehmen, das ohnenhin primär über den Preis konkurriert und sich mit dumping-Prepaid-Produkt nun damit auch selbst unter Druck setzt. ;)
    o2 möchte mit vodafone konkurrieren!!!
    Ob das funktioniert, sei dahin gestellt. Aber Strategie ist wohl, noch einigermaßen hohe Preise durchzusetzen, solange der Marktführer sie nicht auch senkt.
    Solange es aber einigermaßen funktioniert (auch im Privatkundenbereichen - die nächsten beiden Quartale werden es zeigen...) werden sie diese Strategie beibehalten und dabei nicht auf den Großteil der TT-user Rücksicht nehmen, die der irrigen Meinung sind, ein erfolgreiches Unternehmen senke die Preise bis zum geht nicht mehr...