Original geschrieben von phonefux
Runde 153, das Spiel geht von vorne los. VF holt sich 900A von TF. Irgendwie langweilig mittlerweile. 
So ganz erschließt sich mir die Strategie nicht. Ich hatte ja bereits mal geschrieben, dass selbst bei einer Gesamtsumme von 6 Mrd. € (2 Mrd. pro Anbieter) die monatliche Belastung pro Anbieter über die Nutzungsdauer der Frequenzen bei gerade einmal 10 Mio. € liegt. Da ist doch klar, dass jetzt eine Telefonica nicht sagt, ok, langsam wird es uns zu teuer und wir verzichten bei einem Jahresumsatz von 8 Mrd. € auf die Hälfte unserer 900-MHz-Frequenzen, um Geld im Bereich von einstelligen Millionenbeträgen pro Monat zu sparen. Für die Telekom gilt das umso mehr.
Dieses stetige, aber langsame Erhöhen war sinnvoll, um auszuloten, was die Bieter wollen. Das ist jetzt mehr als klar geworden. Wenn man jetzt einen anderen Bieter an die Schmerzgrenze bringen will, müsste man richtig was auf den Tisch legen. Was soll dieses immer weitere Bieten von (im Vergleich zur Schmerzgrenze) Kleckerbeträgen?
Wenn man jetzt mal Runde 144 mit 152 vergleicht, die beide das selbe Ergebnis haben, aber mit einer um 140 Mio. € höheren Bietsumme: Dies ergibt, wenn man es der Einfachheit halber drittelt, eine Mehrbelastung pro Monat von knapp 230.000 € pro Bieter. Ist doch irgendwie klar, dass das keinen Konkurrenten veranlasst, einen durchaus schmerzhaften Verlust von Spektrum bei 900 MHz hinzunehmen.
Edit: Ende für heute mit Runde 154, TF holt sich 900A zurück, somit gleicher Stand wie gestern Abend.