Beiträge von witzbold

    Zitat

    Original geschrieben von Dauerposter
    Genau das möchte ich vermeiden, da mir die Gutschrift eigentlich nicht zusteht, da der Auftrag für den die Gutschrift galt storniert wurde.


    Andererseits wurde die Gutschrift auf der aktuellen Rechnung nicht ausgebucht.


    1. Du hättest gern eine Gutschrift für einen Auftrag, der im Nachhinein aber storniert wurde? Jetzt ist auf der Rechnung die Gutschrift nicht mehr aufgeführt? Da war wohl die Telekom so schlau und hat den Auftrag samt Gutschrift entfernt
    2. Wenn Du nicht anrufen willst, bleibt Dir nur noch eins: abwarten, was Dir vom Konto abgebucht wird.
    3. :rolleyes: <- mehr braucht man eigentlich nicht dazu zu sagen.


    Georg

    Hallo Kaan!
    Steht das Haus in der Göttinger Kernstadt? Wenn ja: bitte stehen lassen (und gescheit sanieren), die Häuser sind so schön! Da wirst Du dann auch in 50 Jahren noch Freude dran haben (und wenn es nur die Mieteinnahmen sind) - Fachwerkhäuser werden ja auch nicht gerade günstiger...
    Ansonsten (gerade bei Deinem Kapital!): such Dir einen Gutachter oder einen gescheiten Zimmermann/Elektriker/Architekten, der sich das Haus anschaut und beurteilen kann, wie viel daran gemacht werden muss. Sonst kann ein altes Haus auch zum Fass ohne Boden werden.
    Schöne Grüße!
    Georg

    Zitat

    Original geschrieben von User_handy
    ... das Phänomen ist glaube ich vielen bekannt, der Mensch berichtet mehr über negative Erfahrungen als über positive! Ist nunmal so!


    Man kann zwar Beiträge kürzen - aber wenn man es zu viel macht, dann wird der Sinn deutlich (!) verfremdet. ;) In diesem Fall ist das Schlagwort "Phänomen" im Zusammenhang mit dem ganzen Beitrag zu betrachten.
    Das ist genau das Problem, das ich in diesen Threads sehe: wir können Dich nie und nimmer ganzheitlich betrachten (im Gegenteil, es werden immer nur einzelne, vermeintlich wichtige Aspekte herausgepickt) - ein Arzt, der sich Zeit für eine ordentliche Anamnese nimmt, kann das sehr wohl. Hier ein Beispiel, wie es wirklich schief gehen könnte: ein User klagt im TT über heftige linksseitige Schmerzen in der Brust, Luftnot, Schwäche. Natürlich schreien sofort alle "Herzinfarkt"! Leider können wir von außen nicht sehen, dass der Patient weiblich und seit ca. 10 Jahren in der Menopause ist. Damit hat sie einen erhebliches Risiko, an Osteoporose zu erkranken. Was passiert ist: ein Wirbelkörper in der Brustwirbelsäule ist gebrochen und verursacht sehr ähnliche Symptome wie ein Herzinfarkt. Jegliche Raserei ins Krankenhaus ist jetzt schädlich, die Patientin muss wie ein rohes Ei behandelt werden.
    Das war jetzt zugegebenermaßen sehr überspitzt dargestellt, stellt aber das Problem hoffentlich treffend dar: hier bei TT bekommst Du nicht den Rat, den Du bei einem guten Arzt erhältst. Und für eine umfassende Anamnese nimmt sich hier niemand Zeit, hier wird sofort laut herumposaunt.

    Zitat


    Sollte natürlich so sein, manchmal aber nicht! Ich habe schon ein paar Erfahrungen mit dem einen oder dem anderen Arzt gemacht, bei den es sich herausgestellt hat, dass mir die falschen Medikamenten -reichlich Antibiothika über 2 Wochen lang!- verordnet wurden.
    Ich ärgere mich aber nicht mehr darüber, ein Arzt ist ein Mensch und ein Mensch kann und darf Fehler machen; genauso wie mein KFZ-Mechaniker, wenn er den Fehler in mein Auto nicht entdecken kann, so kann's einem Arzt auch gehen. Man hofft nur, dass man keinen Motorschaden nach der Reparatur hat. :D


    Das ist schade. Aber webbiller schreibt einen Beitrag darunter, dass Medizin in gewissem Maße eine Lotterie ist, in der man nicht immer gewinnt. In Deinem Fall hat Dein Arzt wohl auf das falsche Pferd gesetzt und verloren.

    Zitat


    Na ja eine Spritze pro Woche mehrere Monaten lang zu bekommen, und das im Rahmen einer Studie, das würde ich nicht als 08/15-Problem bezeichnen.
    Ich bin auch immer für das Einholen einer zweiten Meinung. Bloß nicht für jedes kleine Problem. Nur das Problem ist: "Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus!" ;) Nun ZZT!


    Der Arzt beweist doch schon damit, dass er Dir diese Studie anbietet, wie tief er in der Materie drinsteckt und wie aktuell sein Wissen ist. Glaubst Du ernsthaft, dass Du hier jemanden findest, der mehr weiß? Einen Rat, was Du ihn fragen könntest, habe ich Dir weiter oben schon gegeben.




    Zitat


    webbiller
    Zum Thema Zweite Meinung: es kommt nicht auf die Quantität, sonder auf die Qualität an. Wenn du also eine Frage zum Thema Allergie hast, sollte man nicht den nächsten Allgemeinmediziner fragen sondern eben einen speziellen Allergologen, der möglichst schon ein bisschen Erfahrung hat und möglichst einen guten Ruf.


    Da bin ich anderer Meinung: es geht leider der Trend da hin, dass jeder sofort zum Facharzt rennt, nur weil er meint, etwas spezielles zu haben. Der Hausarzt ist aber viel breiter ausgebildet und nennt Dir vielleicht ganz andere Ursachen und schickt ganz woanders hin, als Du es vielleicht gedacht hast. Bei User_Handy ist die Ursache klar, er gehört zum Allergologen. Wenn ich aber ein Problem habe, gehe ich zuerst zu meinem Hausarzt, der kennt mich am Besten und weiß am Besten wo ich hingehöre. Eine zweite (zusätzliche Kosten verursachende) Meinung ist dann auch nicht mehr nötig und die Praxisgebühr muss auch nur einmal gezahlt werden ;)


    Schöne Grüße!
    Georg

    Hallo!
    Mir fällt praktisch in jedem Thread ein Phänomen auf, das ich nicht ganz verstehe. Da ich aber Medizin studiere und vielleicht mal mit einem von Euch zusammenarbeiten darf, würde es mich sehr interessieren, warum ihr so denkt:
    Zum Einen meldet spätestens der dritte Post Zweifel an der Therapie oder Diagnose an ("Bei der Stiefmutter der Schwägerin meiner Tante 3. Grades hat es mal nicht so geklappt wie gedacht. Also bitte mach die Therapie auf keinen Fall!!!" - das ist jetzt übertrieben, aber so in etwa kommt es rüber). Wenn ihr zu einem Arzt geht, könnt ihr davon ausgehen, dass er entweder Ahnung von dem hat, was er mit Euch vorhat, oder Euch weiterschickt zu einem Arzt, der für die Lösung Eures Problems besser geeignet ist. Euer Arzt weiß garantiert mehr als jeder hier im Forum! Ferndiagnose und -therapie ist nun mal nicht.
    Das Andere - und das kommt spätestens im 10. Post - ist: "hol' doch noch die Meinung eines anderen Arztes ein". Das mag bei seltenen Erkrankungen oder bei Dingen, wo der Arzt partout die Ursache nicht finden kann gerechtfertigt sein. Aber bei einem, salopp gesagt, 08/15-Problem wie einer Pollenallergie sollte gerade der Arzt, der Euch schon die Teilnahme an einer entsprechenden Studie anbietet, schon nicht ganz blöd sein, oder?
    Etwas anderes ist es natürlich, wenn ihr schlichtweg kein Vertrauen in den behandelnden Arzt habt - dann ist ein Wechsel unausweichlich.
    Aber grundsätzlich gilt: in den allermeisten Fällen sollte Euer Hausarzt Eure Probleme behandeln können. Wenn er es nicht kann, bzw. nicht die diagnostischen Mittel zur Verfügung hat, dann kennt er die entsprechenden Ärzte, die Euch weiterhelfen können. Dafür braucht es keine Spezialkliniken in Berlin und eigentlich auch kein TT.


    Schöne Grüße!
    Georg

    Hallo!
    An Deiner Stelle würde mich interessieren, ob das Medikament schon erfolgreich am Menschen getestet wurde. Wie groß war der Unterschied zwischen der Placebogruppe und der Medikamentengruppe und war er signifikant größer als bei herkömmlichen, gängigen Medikamenten? Wenn das Medikament bisher nur am Tier getestet wurde, wäre ich eher vorsichtig - da bräuchte mein Arzt schon sehr, sehr gute Argumente, damit ich mich als alpha-Tester zur Verfügung stellen würde.
    Weiterhin würden mich bereits festgestellte Nebenwirkungen interessieren. Bist Du in irgendeinem der Bereiche Risikofaktorträger? Wenn ja, Finger weg.
    Grundsätzlich sollte Dein Arzt alle diese Fragen beantworten können, dann kannst Du Dich ruhig als Testperson zur Verfügung stellen...
    Schöne Grüße!
    Georg

    Frag mal bei Deinen Eltern nach, ob deren Hausratversicherung auch Deine Wohnung abdeckt, so lange Du Student (oder Kindergeldempfänger?) bist. So ist's bei mir :) Wenn das nicht der Fall ist, dann ist eine Hausratversicherung Pflicht! Das ist auch gar nicht so teuer, bei mir sind's für 30qm knapp 30€ pro Jahr (Mehrfamilienhaus, Parterre, halbwegs ruhige Gegend).
    Schöne Grüße!
    Georg, der trotzdem eine eigene Versicherung hat, weil die auch die Fahrräder abdeckt, wenn sie an der Uni gestohlen werden.