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Original geschrieben von User_handy
... das Phänomen ist glaube ich vielen bekannt, der Mensch berichtet mehr über negative Erfahrungen als über positive! Ist nunmal so!
Man kann zwar Beiträge kürzen - aber wenn man es zu viel macht, dann wird der Sinn deutlich (!) verfremdet.
In diesem Fall ist das Schlagwort "Phänomen" im Zusammenhang mit dem ganzen Beitrag zu betrachten.
Das ist genau das Problem, das ich in diesen Threads sehe: wir können Dich nie und nimmer ganzheitlich betrachten (im Gegenteil, es werden immer nur einzelne, vermeintlich wichtige Aspekte herausgepickt) - ein Arzt, der sich Zeit für eine ordentliche Anamnese nimmt, kann das sehr wohl. Hier ein Beispiel, wie es wirklich schief gehen könnte: ein User klagt im TT über heftige linksseitige Schmerzen in der Brust, Luftnot, Schwäche. Natürlich schreien sofort alle "Herzinfarkt"! Leider können wir von außen nicht sehen, dass der Patient weiblich und seit ca. 10 Jahren in der Menopause ist. Damit hat sie einen erhebliches Risiko, an Osteoporose zu erkranken. Was passiert ist: ein Wirbelkörper in der Brustwirbelsäule ist gebrochen und verursacht sehr ähnliche Symptome wie ein Herzinfarkt. Jegliche Raserei ins Krankenhaus ist jetzt schädlich, die Patientin muss wie ein rohes Ei behandelt werden.
Das war jetzt zugegebenermaßen sehr überspitzt dargestellt, stellt aber das Problem hoffentlich treffend dar: hier bei TT bekommst Du nicht den Rat, den Du bei einem guten Arzt erhältst. Und für eine umfassende Anamnese nimmt sich hier niemand Zeit, hier wird sofort laut herumposaunt.
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Sollte natürlich so sein, manchmal aber nicht! Ich habe schon ein paar Erfahrungen mit dem einen oder dem anderen Arzt gemacht, bei den es sich herausgestellt hat, dass mir die falschen Medikamenten -reichlich Antibiothika über 2 Wochen lang!- verordnet wurden.
Ich ärgere mich aber nicht mehr darüber, ein Arzt ist ein Mensch und ein Mensch kann und darf Fehler machen; genauso wie mein KFZ-Mechaniker, wenn er den Fehler in mein Auto nicht entdecken kann, so kann's einem Arzt auch gehen. Man hofft nur, dass man keinen Motorschaden nach der Reparatur hat. 
Das ist schade. Aber webbiller schreibt einen Beitrag darunter, dass Medizin in gewissem Maße eine Lotterie ist, in der man nicht immer gewinnt. In Deinem Fall hat Dein Arzt wohl auf das falsche Pferd gesetzt und verloren.
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Na ja eine Spritze pro Woche mehrere Monaten lang zu bekommen, und das im Rahmen einer Studie, das würde ich nicht als 08/15-Problem bezeichnen.
Ich bin auch immer für das Einholen einer zweiten Meinung. Bloß nicht für jedes kleine Problem. Nur das Problem ist: "Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus!"
Nun ZZT!
Der Arzt beweist doch schon damit, dass er Dir diese Studie anbietet, wie tief er in der Materie drinsteckt und wie aktuell sein Wissen ist. Glaubst Du ernsthaft, dass Du hier jemanden findest, der mehr weiß? Einen Rat, was Du ihn fragen könntest, habe ich Dir weiter oben schon gegeben.
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webbiller
Zum Thema Zweite Meinung: es kommt nicht auf die Quantität, sonder auf die Qualität an. Wenn du also eine Frage zum Thema Allergie hast, sollte man nicht den nächsten Allgemeinmediziner fragen sondern eben einen speziellen Allergologen, der möglichst schon ein bisschen Erfahrung hat und möglichst einen guten Ruf.
Da bin ich anderer Meinung: es geht leider der Trend da hin, dass jeder sofort zum Facharzt rennt, nur weil er meint, etwas spezielles zu haben. Der Hausarzt ist aber viel breiter ausgebildet und nennt Dir vielleicht ganz andere Ursachen und schickt ganz woanders hin, als Du es vielleicht gedacht hast. Bei User_Handy ist die Ursache klar, er gehört zum Allergologen. Wenn ich aber ein Problem habe, gehe ich zuerst zu meinem Hausarzt, der kennt mich am Besten und weiß am Besten wo ich hingehöre. Eine zweite (zusätzliche Kosten verursachende) Meinung ist dann auch nicht mehr nötig und die Praxisgebühr muss auch nur einmal gezahlt werden 
Schöne Grüße!
Georg