Beiträge von Nebelfelsen

    Zitat

    Original geschrieben von AdministratorDr
    Ich hab gestern Abend PlusMinus auf ARD gesehen. Ist schon interessant das darüber geschwiegen wurde, dass auch Kreditkartendaten von Deutschen VISA-Kunden "geklaut" wurden.


    Ich als VISA-Kunde bin enttäuscht dass ich keine Mitteilung bekommen hab !


    Mal gucken wie es weitergeht...


    Es wurde ja ein Abrechnungsdienstleister gehackt, d.h. die Daten der Kunden konnten u.U. gesehen werden, die bei einer Firma bezahlt haben, die mit diesem Dienstleister zusammenarbeitet. Ich denke mal, dass selbst VISA nicht ganz genau weiß, wieviele und welche Nummern abgerufen wurden, höchsten welche im System standen und hätten abgerufen werden können von den Hackern....


    Wenn Du von Deinem Festnetz-Telefon eine CallByCall-Vorwahl wählst und dann der CallByCall-Anbieter gehackt wird dann erwartest Du ja auch nicht von der Telekom, dass sie Dir mitteilen, dass Deine Daten u.U. in falsche Hände gelangt sind sondern Du erwartest, dass der CallByCall-Anbieter Dich informiert. Oder muß jetzt etwa die Post Briefe an die Kunden eines Versandhandelsunternehmens verschicken mit dem Hinweis, dass die Server von Versand XY GmbH gehackt worden sind und man die Adressen hat abrufen können, so dass ein Mißbrauch zu befürchten steht. Analog gilt das natürlich auch für Kontodaten oder sonstige private Informationen...

    Würde auch gerne DPD als Empfänger nutzen, nur leider ist es, wenn nicht stets jemand zu Hause ist, so kompliziert mit der Abholung, da keine Abholstelle in der Nähe. Bei der Post ist die nächste Filiale 1000m entfernt, da kann man abens schnell hin und die Sendung in Empfang nehmen.

    Postbar-Anweisung gibt es auch, auf jeden Fall in der Form, dass man die Anschrift der Person nennt, der Briefträger kommt dann bei der Person vorbei und zahlt das Geld aus oder hinterlässt einen Zettel, dass man sich das Geld beim Postamt abholen kann. Auszahlung natürlich gg. Vorlage des Persos. Ich denke, dass das auch direkt übers Postamt geht, bin aber nicht sicher.


    Letztens hab ich im Postamt einen Afrikaner gesehen, der hat auf Geld gewartet was bei der Post in einer anderen Stadt eintreffen sollte. Die Schalterbeamtin hat dann Rücksprache gehalten ob das Geld da ist und es dann ausgezahlt. Entweder war dass eine telegrafische Postbank-Überweisung aus dem In- oder Ausland, die bei der Postbank in einer zentralen Stelle eingeht oder aber jemand hat bei der Post in dieser anderen Stadt Geld vorbeigebracht dass der Afrikaner dann direkt nach Einzahlung in der anderen Stadt ausgezahlt bekommen hätte können, also wie bei Western Union. Am Besten einfach mal bei der Post anrufen und nachfragen. Die Nummer ist IMHO 018023333 oder 018022222.

    Zitat

    Original geschrieben von BigDaddy
    Bei einigen Sachen kann man es aber wohl auch separat abschließen, z.B. bei normalen Briefen, Bücher- und Warensendungen. Hauptsächlich verschicke ich nur Kleinteile wie Videos oder Handyzubehör wo sich ein Paket nicht wirklich lohnt.


    Du kannst bei der Post (bzw. bei DHL, dem Partner der Post) Pakete verschicken. Pakete sind bis ~500 EUR automatisch versichert gegen Verlust und, bei angemessener Verpackung, auch gegen Beschädigung.
    Höhere Summen kann man bei Paketen zusätzlich versichern, das kostet extra.


    Bei einem Päcken oder anderen Versandformen quittiert der Empfänger nicht beim Briefträger, somit bietet die Post hier auch keine Versicherung an. Ausnahme ist ein Wertbrief, mit dem man z.B. Schmuck oder Geld verschicken kann (wobei ich beim Geldversand immer die bar-Auszahlung duch den Briefträger bevorzugen würde, da dieser dann vom Auftraggeber die Anweisung erhält den Betrag xy auszuzahlen, so kann es später keinen Streit geben, wieviel Geld tatsächlich im Umschlag war).


    Bei eBay gibt man als Verkäufer die Versandkosten an, damit der Verkäufer weiß, wie hoch der Endpreis sein wird, den er zu zahlen hat. Da der Käufer normalerweise das Risiko des Versandes trägt sollte man es ihm schon ermöglichen einen versicherten Versand zu wählen. Um Ärger zu vermeiden könnte man als Verkäufer eher auf unversicherten Versand verzichten oder diesen nur auf ausdrücklichen Wunsch ermöglichen. Bei günstigen Kleinteilen im Bereich von einigen EUR Kaufpreis lohnt sich aber ein versicherter Versand oft nicht.


    In so einem Fall würde ich dann das normale Porto für einen Brief als Versandkosten angeben und beim Preis für die Versandversicherung die Differenz, die nötig ist, um das Ganze als Paket zu verschicken. Somit kann der Käufer dann wählen.


    Ist sowieso Paketversand vorgesehen, dann gibt man an, dass die Versandversicherung bereits inklusive ist. Das erspart Hin- und Hergeschreibe weil weniger Mißverständnisse entstehen. Im Auktinstext kann man ja dann noch erwähnen, dass auf ausdrücklichen Wunsch auch ein unversicherter Versand zu günstigeren Konditionen möglich ist, wenn der Käufer das Risiko trägt (ist bei schwereren Artikeln sowieso hinfällig, da alles > 2kg sowieso als Paket verschickt werden muss).


    Auf keinen Fall aber sollte man die Auswahl treffen "Versandversicherung wird nicht angeboten". Dann könnte man später evtl. doch noch vom Käufer für den Verlust verantworlicht gemacht werden. Ist aber IMHO eine strittige Sache.


    Natürlich kann man auch beim Versand von Briefen, die ja auch ein gewisses Gewicht und eine gewisse Größe haben dürfen (in einen Maxi-Brief passt schon einiges) für mehr Sicherheit sorgen, wenn man die Sendung als Einschreiben verschickt, wobei hier das "Einwurf-Einschreiben" nichts bringt, da dabei nur der Briefträger quittiert, dass er den Brief eingeworfen hat. Versichert ist man beim Einschreiben jedoch nicht, geht der Brief aber verloren, dann bekommt man eine Entschädigung von der Post. IMHO ist der Maximalbetrag aber sehr gering (25 oder 50 EUR ??) und IMHO gilt das auch nicht (oder nur auf Kulanz??) wenn die Sendung beschädigt ankommt (zumindest dann nicht, wenn es sich um empfindliche Sachen gehandelt hat oder die Verpackung nicht angemessen war); ich denke schon, dass die Post Ersatz leisten muss, wenn ich eine Urkunde auf teurem Papier als Einschreiben verschicke und diese dann in zwei Teile gerissen beim Empfänger eintrifft....


    Warensendungen sind die günstigste Versandform, der Versand muss aber offen (Verschluss mit Musterbeutelklammer o.ä.) erfolgen, dafür ist aber auch das Riskio größer, dass sie verloren gehen:


    IMHO ist die Inanspruchnahme von Versicherungsleistungen beim Paket am einfachsten, auch die Nachforschung dürfte hierbei unkomplizierter sein als bei den anderen Versandformen.


    Waren- oder Büchersendung ist supergünstig aber unsicher. Brief ist schon sicherer und kommt so gut wie immer an, beim Einschreiben bekommt man wie beim Paket einen Beleg, den man ggü. dem Empfänger auch als Beweis verwenden kann und ggf. eine Entschädigung bei Verlust.

    Re: Re: Re: AMEX Gold Reisekomfortversicherung -Gepäckverspätung... Was beachten ?


    Zitat

    Original geschrieben von saschalondon
    Achso, ok. Haette mich auch schwer gewundert, wenn es da kein Limit gaebe, aber selbst fuer 625Eur kann man nicht allzu viel einkaufen, wenn man 48 Stunden auf sein Gepaeck verzichten muss.


    Naja, ich finde schon, das man sich ausreichend ausstatten kann.


    z.B.:
    - zwei Jeans oder Baumwollhosen von Boss ~220 EUR
    - 1 Oberhemd Eterna ~65 EUR
    - 1 Oberhemnd Van Laack ~130 EUR
    - 4x Unterhose, Unterhemd und Socken ~100 EUR
    - Zahnbürste und Zahpaste, Duschgel, Shampoo, Rasierer und Rasierschaum sowie Aftershave ~50 EUR (Handtücher gibts ja im Hotel, Seife auch, das Duschgel allerdings finde ich da meist nicht so toll)


    sind zusammen 565 EUR, macht man hier ein paar Abstriche ist auch noch ein paar Schuhe für 100 bis 160 EUR drinn.


    Wenn man natürlich einen teuren Anzug braucht, dann reicht es für den Rest nicht mehr, dafür kann man den aber auch behalten und öfter tragen...

    Zitat


    Anders als bei Verkäufen durch Händler liegt, wenn der Verkauf durch eine Privatperson erfolgte und der Käufer einen Gewährleistungsanspruch geltend machen will, die Beweislast von vornherein beim Käufer. Beim Kauf von einem Händler gilt ja bekanntlich in den ersten 6 Monaten, daß davon ausgegangen wird, daß ein Fehler schon von Anfang an da war und der Händler höchstens versuchen könnte, das Gegenteil zu beweisen (was i.d.R. nicht funktioniert). Erst nach 6 Monaten muß dann der Kunde beweisen, daß ein Fehler von Anfang an da war


    (was i.d.R. auch nicht funktioniert) :confused:

    Zitat

    Original geschrieben von saschalondon
    Irgendwo sollte es doch auch eine Grenze zwischen dem, was man in jenem Zeitraum benoetigt und dem Rest geben..
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass AmEx die Kosten fuer zB 25 Paar Schuhe uebernehmen wird...


    Vermutlich nicht. Aber wenn Du Dir ein paar Badelatschen, ein Paar Freizeitschuhe und ein Paar teure Lederschuhe für den Geschäftstermin am Abend kaufst sowie einen Bademantel, ein Freizeit-Outfit und einen Anzug sowie Hemd, Krawatte, Socken, Unterwäsche dürfte das kein Problem sein, denke ich, denn Du kannst dann ja ggf. begründen, dass Du all diese Sachen gebraucht hast. Ich fürchte aber, dass man für 625 EUR nicht all dieses Zeugs kaufen können wird, es sei denn, man ist nach Thailand o.ä. geflogen.

    Zitat

    Original geschrieben von Alexander
    Die Fehlversuche werden kaum im Automaten gespeichert, denn dann könnte man ja einfach von Automat zu Automat wandern (in großen Städten gibt es mehr als genug) bis man bingo! sagt.


    Nein, das geht nur, wenn die Fehlversuche nur im Automaten gespeichert werden. Mir ging es aber um eine zusätzliche Speicherung, um die Möglichkeit zu erschweren, die Anzahl der PIn-Eingabeversuche durch maniplierte (kopierte) Karten zu erhöhen. Wenn der Automat zusätzlich die Karten-Nummer speichert müsste man auch nach 3 Fehlversuchen einen anderen Automaten nehmen. Mit einer Kartensperre hatte meine Frage nichts zu tun, dass es die gibt ist klar.

    Zitat

    Original geschrieben von Chevygnon
    Unter http://www.bahn.de , dann auf Fahrpläne, und dort unter Ankunft/Abfahrt deinen Bahnhof eingeben.
    Dort werden dann alle Züge angezeigt, inklusive Verspätung.



    Wenn man sich darauf verlässt, kann man aber trotzdem Pech haben. Habe schon oft erlebt, dass Züge zunächst mit 15 oder 25 Minuten Verspätung angesagt und auf der Tafel angezeigt wurden und dann am Abfahrtsbahnhof doch schon nach 10 bzw. 15 Minuten eintragen und sofort weiterfuhren. Ab und zu werden auf die Verspätungszeiten auf den Anzeigetafeln nachträglich herabgesetzt (obwohl das Heraufsetzen häufiger vorkommt ;).