Ich kann die ganze Aufregung ehrlich gesagt nicht verstehen. Natürlich kann man sich darüber streiten, ob die IHK-Gebühren in Verbindung mit der Zwangsmitgliedschaft sein muss oder nicht, aber dann kann man genausogut über GEZ, Studiengebühren u.a. diskutieren.
Tatsache ist aber, dass es die Zwangsmitgliedschaft in der Kammer gibt. Wenn jemand ein Gewerbe anmeldet und sich vorher nicht informiert kann doch die IHK nichts dazu.
Es mag zwar einige Ausnahmen geben, aber im Grunde ist die IHK recht hilfsbereit und man bekommt kostenlos eine Menge an Informationen. Nicht nur, wenn man vor hat ein Unternehmen zu gründen, sondern wenn man bereits tätig ist.
Für Mailing-Aktionen im B2B kann die IHK z.B. in Region und Brachen sehr genau eingegrenzte Adressen von Firmen liefern, kann aber sein, dass dieser Service ein paar Cent pro Adresse kostet.
Juristen geben Tips zur Namenswahl bei Unternehmen, zur Rechtsform, zu AGB, zum Verhalten in Bezug auf das neue Gewährleistungsrecht und es gibt auch kostenlose Schulungen für Existenzgründer und Jungunternehmer in den Bereichen Marketing, Buchführung, etc.
Sucht man z.B. ein Mietbüro oder Kontakte zu Förderungsmöglichkeiten (Wirtschaftsförderungsagenturen, etc.) so ist die IHK der zentrale Ansprechpartner, der einem hier die Adressen nennen kann.
Diese Dienstleistungen stehen gebührenbefreiten Mitgliedern (bis zu einem bestimmten Gewinn/Umsatz) ebenso uneingeschränkt offen wie den zahlenen Mitgliedern.
Wenn man im B2B-Business tätig ist ist die IHK mit ihren Veranstaltungen immer eine gute Möglichkeit, Geschäftskontakte zu knüpfen und auszubauen.
Diese ganze Meckerei über die IHK kann ich nicht verstehen. Da finde ich die Gebühren des Gewerbeamtes für An-, Um- und Abmeldung wesentlich nutzloser....