Beiträge von andi2511

    Nach einem gestrigen Erlebnis musste ich auch gleich an diesen Thread denken: ich kam gegen 19.30h nach Hause und wurde im Treppenhaus von einem jungen Mann angesprochen, der von Kabel Deutschland komme und irgendwas prüfen müsse. Er fragte, ob wir schon angemeldet seien und völlig überrumpelt, bejahte ich diese Frage. Darauf wollte er ganz penetrant meinen Namen wissen, aber mir wurde das dann doch zu bunt und unseriös und ich verwies ihn auf den Schriftweg.


    Er klingelte dann noch alle Wohnungen durch ...


    Also wenn das keiner von der GEZ war, dann fresse ich einen Besen. Was sollte Kabel Deutschland abends um halb acht von den Leuten wollen, wo doch ansonsten alles schriftlich läuft und er auf meine Nachfrage noch nichtmal sagen wollte, was er denn genau wolle.

    Zitat

    Original geschrieben von Abakus
    Die Deutsche Krankenhausgesellschaft ist nicht irgendein Interessenverband, sondern die Dachorganisation der Krankenhausträger.


    Dann ist sie eben nicht irgendein Interessenverband, sondern ein besonders starker und großer. ;)


    Was ich damit nur relativieren wollte: nicht nur der Marburger Bund verfolgt mit seinen Kampagnen bestimmte Interessen, sondern auch die "Gegenseite" oder andere Interessenverbände und um diesbezüglich hinsichtlich der von mir gewählten Quellen die Hand ins Feuer zu legen, fehlt mir das Hintergrundwissen.

    Hallo!
    11.06.2004 abgeschlossen -> Vertrag läuft regulär bis 11.06.2006


    Die Kündigungsfrist ist laut AGB bei E-Plus (neuerdings) drei Monate, so daß die Kündigungsfrist zum 11.06. verstrichen ist. Durch die neuen AGB hast du evtl. die neuen Kündigungsfristen "erwischt" und hättest damit spätestens am 10.03. kündigen müssen.

    Zitat

    Original geschrieben von wrywindfall
    Ich gebe zu, 1700 EURO brutto im Monat sind wenig, aber 0 EURO sind noch weniger!


    Es sind ja auch nicht 1700,- brutto, sondern eher 1700-2000,- netto (die Zahl 2009,- netto findet sich auf http://www.marburger-bund.de) als Einstiegsgehalt eines Assistenzarztes, insofern klafft die Schere da sogar noch weiter auseinander.


    Zitat

    Original geschrieben von Alzheimer
      ich werde, wenn ich dann einen Job als Ärztin habe mal mein Gehalt hier psten und ich hoffe, dass es mehr als 1700 Euro Netto sein werden.
    :)


    Wie gesagt: ich würde es dir gönnen, das ist ja gar nicht mein Ansatzpunkt gewesen. ;)

    Zitat

    Original geschrieben von wrywindfall
    Andi: diese Füälle sind nachprüfbar und in Berlin und Brandenburg gang und gebe und keine Einzelfälle!


    Welche Fälle meinst du?


    Ich wollte nur die Diskussion hinsichtlich des Vergleiches Oberarztgehalt <-> Pflegekraft beenden, sonst führt das nur noch zu einem wilden Geposte irgendwelcher Gehaltstabellen. ;)

    Zitat

    Original geschrieben von Alzheimer
    Bitte informiere Dich nochmal genau über den Unterschied zwischen Brutto und Netto und die Abzüge. Dann dürfte Dir klar werden, dass ab einem bestimmten Bruttogehalt diese Abzüge sprunghaft steigen und das Ganze nicht kontinuierlich erfolgt, sondern bei einem geringeren Bruttoeinkommen die Abzüge deutlich geringer sind.


    Schon klar, aber nicht in dem von dir skizzierten Ausmaß, zudem sprachst du von einem Oberarzt, jetzt relativierst du das zum "Arzt".


    Kein Krankenpfleger den ich kenne bekommt auch nur ansatzweise netto so viel wie ein Oberarzt (!), ebensowenig kann ich deine Zahlen für die von dir angesprochenen Rettungsassistenten in vergleichbarem Alter und Familienstand (und schon dreimal nicht mit einer 38,5 Std-Woche) bestätigen. Bestimmt gibt es auch in der Pflegedienstleitung bzw. im Pflegemanagement sehr gut verdienende examinierte Pflegekräfte, aber du suggerierst ja, daß das gewöhnliche Durchschnittsgehälter seien, das war mein Kritikpunkt. ;)


    Die von dir bezweifelten Zahlen kommen übrigens nicht vom Statistischen Bundesamt, sondern sind dem Link entnommen, der auf eine Publikation der Fachzeitschrift "Das Krankenhaus" zurückgeht, die laut Eigenauskunft:


    Zitat

    [...] eine der führenden Fachzeitschriften im Krankenhausbereich [ist]. Sie ist offizielles Organ der Deutschen Krankenhausgesellschaft und damit wie keine andere Fachzeitschrift im Führungsbereich der Krankenhäuser aktiv. [...]


    http://www.daskrankenhaus.de/


    Was natürlich stimmt: daß der Marburger Bund als Lobbyist und Interessenvertreter der Ärzteschaft zu anderen Zahlen und Schlüssen kommt und das lautstark kommuniziert, ist nicht verwunderlich. :D


    Vielleicht liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen, denn auch "Das Krankenhaus" dürfte Publikationsorgan eines Interessenverbandes sein.


    "Zusammengenommen" wurden die Gehälter nur in dem zitierten Beispiel, in meinem Link sind auch andere Zahlen mitsamt ihren Quellen angeführt.


    Zitat

    Ich werde mich aber weiter in Demut üben. :(


    Diese Äusserung meinerseits war aber - erkennbar - ein Spaß. ;)


    Schließlich zahlen die meisten Mediziner mit ihren überdurchschnittlichen ( :D ) Gehältern ja die Ausbildungskosten durch Steuern locker wieder ab.


    Nochmal: meine Schwester studiert auch Medizin und ich stehe Medizinern ausserordentlich wohlwollend - auch in Bezug auf ihr Einkommen - gegenüber, nur ganz so schlimm wie mancherorten suggeriert ist die Situation hinsichtlich des Einkommens dann halt eben doch noch nicht.


    Dent-Man hat es weiter oben schön formuliert:


    Zitat

    [...] Ich wollte hier nicht klagen, aber die Frage war, ob man als Mediziner heutzutage noch wohlhabend werden kann, nicht ob man verhungern muss. [...]


    In diesem Sinne: für den weiteren Verlauf der Diskussion ist es sicher nicht förderlich, wenn man sich jetzt nur noch in konkreten (und nicht nachprüfbaren) Einzelfällen oder Zahlen bewegt, daher belassen wir es vielleicht einfach dabei. ;)

    Zitat

    Original geschrieben von Bob_Harris
    Obwohl die Zahl der Bayern-Hasser nach dem "Abschied" von Oliver ja nicht mehr ganz so groß ist ...


    Zumindest in Gedanken ist er ja bei uns - und auf der Tribüne des virtuellen Stadions ward er auch schon gesehen. :D

    Zitat

    Original geschrieben von Alzheimer
    Ich kenne mehrere Beispiele, bei denen ein Oberarzt mit 10 Hintergrunddiensten im Monat ( das bedeutet, man muß im max. 15 min in der Klinik sein und kann sich somit nicht frei bewegen ) ca. 150 Euro mehr verdient, als ein Pfleger mit dem gleichen Alter und gleichem Famielienstand/ Kinder .


    Dann hat der Oberarzt verdammt viel falsch gemacht oder der Pfleger verdammt viel richtig.


    Ein Oberarzt mit an BAT Ia angelehntem Gehalt geht mit durchschnittlich 68.000,- zzgl. Zulagen nach Hause - das entspricht einem Monatslohn von über 5.500,- zzgl. Zulagen (im Schnitt insgesamt dann laut u.g. Quelle 7.600,-)... den Pfleger möchte ich mal sehen, der über 5.000,- zzgl. Zulagen verdient.


    Zitat

    [...] Weitere Informationen können aus der Krankenhausstatistik des Statistischen Bundesamtes3) gewonnen werden. Demnach fielen im Jahr 2003 für eine Vollkraft im ärztlichen Dienst – unabhängig von Qualifikation und Position – im Durchschnitt 83 377 € Personalkosten an. Bereinigt um die Personalnebenkosten ergibt sich ein durchschnittlicher Jahresbruttoverdienst von ca. 66 000 €. Die amtliche Statistik erfasst jedoch zu einem großen Teil nicht die Privatliquidationen, die Beteiligung der Ärzte an Pooleinnahmen und weitere Verdienstkomponenten, sodass die tatsächlichen Jahresbruttoverdienste deutlich höher sind. [...]


    http://www.ecqmed.de/frames/karriere/987.pdf oder auch interessant: http://www.dkgev.de/pdf/1093.pdf


    Ich halte Mediziner keinesfalls für überbezahlt, aber man sollte die Kirche auch im Dorf lassen und nicht mit fragwürdigen oder zumindest keinesfalls typischen Zahlen operieren, um gleich im richtigen Bild zu bleiben. Denn auch deine anderen Beispiele sind schon diskutabel, einfache Handwerker oder Essensfahrer in vergleichbarem Alter und Familienstand mit > 1900,- netto (!) dürften wohl kaum die Regel sein. Insgesamt versuchst du dein insgesamt vielleicht etwas zu pessimistisches Bild mit deutlich zu optimistischen Vergleichen oder jedenfalls nicht repräsentativen Einzelfällen zu untermauern, oder? ;)


    Benachteiligt sind die (Klinik-) Ärzte wohl nicht aufgrund ihres Gehaltes (auch nicht im akademischen Vergleich im ÖD, weil immer das höhere Eintrittsalter in die Berufswelt genannt wird - dafür entwickelt sich das Gehalt ja idR ganz anders als bspw. bei einer Krankenschwester, das muß man dann schon auch dazusagen), sondern eher durch die Situation der hohen Wochenarbeitszeiten, der Bereitschaften usw.


    Zitat

    Ich bekomme dafür ein Mittagessen von der Klinik.


    Etwas mehr Demut bitte, dein Studienplatz kostet ja auch im Gegesatz zur Ausbildung der Krankenschwester rund 30.000,- im Jahr (Statistisches Bundesamt). :D :p