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Original geschrieben von Alzheimer
Bitte informiere Dich nochmal genau über den Unterschied zwischen Brutto und Netto und die Abzüge. Dann dürfte Dir klar werden, dass ab einem bestimmten Bruttogehalt diese Abzüge sprunghaft steigen und das Ganze nicht kontinuierlich erfolgt, sondern bei einem geringeren Bruttoeinkommen die Abzüge deutlich geringer sind.
Schon klar, aber nicht in dem von dir skizzierten Ausmaß, zudem sprachst du von einem Oberarzt, jetzt relativierst du das zum "Arzt".
Kein Krankenpfleger den ich kenne bekommt auch nur ansatzweise netto so viel wie ein Oberarzt (!), ebensowenig kann ich deine Zahlen für die von dir angesprochenen Rettungsassistenten in vergleichbarem Alter und Familienstand (und schon dreimal nicht mit einer 38,5 Std-Woche) bestätigen. Bestimmt gibt es auch in der Pflegedienstleitung bzw. im Pflegemanagement sehr gut verdienende examinierte Pflegekräfte, aber du suggerierst ja, daß das gewöhnliche Durchschnittsgehälter seien, das war mein Kritikpunkt. 
Die von dir bezweifelten Zahlen kommen übrigens nicht vom Statistischen Bundesamt, sondern sind dem Link entnommen, der auf eine Publikation der Fachzeitschrift "Das Krankenhaus" zurückgeht, die laut Eigenauskunft:
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[...] eine der führenden Fachzeitschriften im Krankenhausbereich [ist]. Sie ist offizielles Organ der Deutschen Krankenhausgesellschaft und damit wie keine andere Fachzeitschrift im Führungsbereich der Krankenhäuser aktiv. [...]
http://www.daskrankenhaus.de/
Was natürlich stimmt: daß der Marburger Bund als Lobbyist und Interessenvertreter der Ärzteschaft zu anderen Zahlen und Schlüssen kommt und das lautstark kommuniziert, ist nicht verwunderlich. 
Vielleicht liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen, denn auch "Das Krankenhaus" dürfte Publikationsorgan eines Interessenverbandes sein.
"Zusammengenommen" wurden die Gehälter nur in dem zitierten Beispiel, in meinem Link sind auch andere Zahlen mitsamt ihren Quellen angeführt.
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Ich werde mich aber weiter in Demut üben. 
Diese Äusserung meinerseits war aber - erkennbar - ein Spaß. 
Schließlich zahlen die meisten Mediziner mit ihren überdurchschnittlichen (
) Gehältern ja die Ausbildungskosten durch Steuern locker wieder ab.
Nochmal: meine Schwester studiert auch Medizin und ich stehe Medizinern ausserordentlich wohlwollend - auch in Bezug auf ihr Einkommen - gegenüber, nur ganz so schlimm wie mancherorten suggeriert ist die Situation hinsichtlich des Einkommens dann halt eben doch noch nicht.
Dent-Man hat es weiter oben schön formuliert:
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[...] Ich wollte hier nicht klagen, aber die Frage war, ob man als Mediziner heutzutage noch wohlhabend werden kann, nicht ob man verhungern muss. [...]
In diesem Sinne: für den weiteren Verlauf der Diskussion ist es sicher nicht förderlich, wenn man sich jetzt nur noch in konkreten (und nicht nachprüfbaren) Einzelfällen oder Zahlen bewegt, daher belassen wir es vielleicht einfach dabei. 