Beiträge von andi2511

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    Original geschrieben von sope
    ... auch der standort deutschland wird sich umorientieren müssen.


    "Umorientieren" ist ein gutes Schlagwort, denn tatsächlich werden ja längst nicht alle Prozesse ins Ausland verlagert. Der Kampf um die Arbeitsplätze im rein produzierenden Gewerbe ist in manchen Branchen eh schon längst verloren, aber deswegen ist der Standort Deutschland ja noch nicht "kaputt" - nur geht der Weg in Zukunft eben noch viel mehr über qualifizierte Fachkräfte.


    Was ich im Arbeitslosigkeits-Thread noch loswerden wollte, aber auch hier passt:


    Von > 1550 befragten Unternehmen im Rahmen einer DIHK-Studie in allen 81 IHK-Bezirken beurteilten nur 16% den Forschungs- und Industriestandort Deutschland als schlecht.


    FuE-Investitionen gelten als wichtiger Maßstab für den Erhalt bzw. Ausbau eines Standortes und hier machen die Unternehmen ebenfalls interessante Angaben: nur 13% planen in den nächsten drei Jahren eine Verringerung ihrer Investitionen in Deutschland, 33% planen Auslandsinvestitionen. Von diesen 33% sind allerdings "nur" rund 46% Verlagerungen und der größte Anteil (fast 50%) spielt sich dabei im EU-Raum ab.


    Interessant auch die Gründe für die Verlagerung:


    44% wegen Ergänzung eines Produktionsstandortes im Ausland, 41% wegen geringerer Lohnkosten usw. - nur 24% bzw. 12% geben Bürokratie bzw. Steuervorteile als Gründe an.


    Insgesamt zeichnet diese Umfrage ein sehr viel differenzierteres Bild, als es die allgemeine Panikmache in dem Bereich glauben machen lässt.


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    Original geschrieben von butchooka
    - und Produkte hier bleiben gleich teuer


    Ach ja? Und was ist mit der Schwemme an Billig-Elektronik, die wir tagein und tagaus konsumieren? ;)


    Daß ein derart dynamischer Markt natürlich auch andere Märkte und Standorte "bedroht" ist doch klar, dennoch ist es ja nicht so, daß deutsche Unternehmen nicht von dem großen Markt in China profitieren würden.

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    Original geschrieben von Goodzilla
    Es ist für die nationale Sicherheit absolut unerlässlich, Flugkörper jedlicher Art die Kernkraftwerke, Events, Forschungsanlagen, Militärische Einrichtungen usw. gefährden unverzüglich abschießen zu können - ganz gleich, ob es sich um einen terroristischen oder sonstigen Hintergrund handelt.


    Es geht doch nicht darum, ob man das kann, sondern ob es eine gesetzliche Ermächtigung geben darf, welche die Tötung nicht beteiligter Menschen einschliesst und in dieser Frage kann es nur eine Antwort geben, solange man sie (verfassungs-) rechtlich diskutiert.


    Wie gesagt: in der praktischen Diskussion kann ja jeder gerne zu anderen Ergebnissen kommen, aber das Bundesverfassungsgericht hat seine Entscheidungen auf der Grundlage des Grundgesetzes zu treffen.


    Aber auch in einer rein praktischen Diskussion stösst man ja schnell an verschiedentliche Grenzen: wer entscheidet und aufgrund welcher Erkenntnisse, wann eine Situation eindeutig und ein Abschuss "zweckmässig" ist? Lassen sich die diskutierten Szenarien überhaupt geographisch und zeitlich durchsetzen usw. usf. ...

    Es gibt doch noch mehr Möglichkeiten zur Finanzierung der Sozialsysteme als nur (einseitig) über den Faktor Arbeit und damit die Lohnnebenkosten. Andere Länder haben viel höhere Mehrwertsteuersätze und finanzieren im wesentlichen darüber, damit ist die Finanzierung dann auch stabiler als über Beitragssysteme.


    Bei deinen "Berechnungen" unterstellst du aber immer, es gebe nur ein Finanzierungsmodell.

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    Original geschrieben von MarkH
    Was heisst wenig pragmatisch? Willst du Grundrechte abschaffen/einschränken, wenn sie dir wenig PRAGMATISCH erscheinen?


    Diese Formulierung hatte ich oben ja auch gebraucht. Die Entscheidung ist insofern nicht pragmatisch, als sie den nachvollziehbaren Konflikt in einer der skizzierten Entscheidungssituationen einseitig beantwortet hat - das ist allerdings, zumindest aus meiner Sicht, nicht als Kritik zu verstehen, sondern die einzig denkbare Entscheidung insbesondere hinsichtlich der bewussten Tötung tatunbeteiligter Menschen gewesen.


    Es kann in diesen Fragen keine gesetzliche Aufweichung oder Abwägung geben, insofern ist Pragmatismus an dieser (der gesetzgeberischen bzw. verfassungsrechtlichen) Stelle tatsächlich auch nicht so sehr gefragt - wie dann in einer konkreten Situation entschieden werden würde, steht dann ja nochmal auf einem anderen Blatt, siehe Ausführungen von ashd.

    Es gibt Wohnungen ganz ohne Elemente in der Küche, dann gibt es welche mit den typischen Elementen Herd + Spüle usw. und es gibt Wohnungen mit kompletter Einbauküche - die Frage, ob ein Kühlschrank zu einer Einbauküche gehört und vom Vermieter gestellt werden muß, stellt sich doch daher erst in dem Moment, in dem dir eine Einbauküche vertraglich zugesichert wird. Dann sollte halt fixiert werden, was genau die einzelnen Bestandteile der Einbauküche sind, um genau solchen Fragen und potentiellen Konfliktherden vorzubeugen.


    Von einer generellen Verpflichtung für Vermieter, Einbauküchen mit Kühlschrank zu stellen, wüsste ich nichts. ;)

    - update -


    Hallo Fussball-Freunde!
    Ich bin gerade auf eine Aussage gestossen, die ich nirgends verifizieren konnte, vielleicht kann mir jemand dabei helfen!?


    Auf der H96-Webseite stieß ich auf folgende Begründung, warum alle 96er nach dem nächsten Spieltag Bayernfans sind:


    Zitat

    Sollte Bayern München neben der wahrscheinlichen Meisterschaft auch den Pokalsieg erringen, würde in dieser Spielzeit erstmals nicht der Finalgegner von Berlin in den UEFA-Cup einziehen, sondern automatisch der Sechste der Bundesliga


    http://www.hannover96.de/CDA/n…577,0,newsid-5363,de.html


    Bisher war ja in o.g. Konstellation, also Pokalsieger bereits anderweitig international qualifiziert, der Finalgegner der Nutzniesser und so hoffen im Moment ja die Fans der anderen Halbfinal-Mannschaften auf einen Bayernsieg im Halbfinale. Der DFB weiß auf seiner Webseite nichts von irgendwelchen Änderungen (klick) und auch sonst habe ich nirgends eine Quelle für die Behauptung der H96-Webseite gefunden.


    Ist da eine Änderung im allgemeinen Bewusstsein noch nicht angekommen, oder beruht das alles nur auf Hannoverschem Wunschdenken? :confused: