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Original geschrieben von zealot
Hast du dir das 4- Seiten Interview eigentlich mal durchgelesen?
Ich finde seine Schlüsse insgesamt sehr nachvollziehbar und die ganzen Firmen und Regierungen werden sich wohl auch nicht gerade von einem 'Trottel' beraten lassen...
Ich bezog mich eigentlich eher weniger auf den Ausgangsartikel (den ich natürlich gelesen habe, sonst hätte ich ja nicht die Gegenthese des ifo-Instituts etc. einbringen können) als auf die vielen "man müsste doch nur"-Ratschläge in den diversen Politik-Threads bei TT. 
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Original geschrieben von zealot
Was für Lösungen? Auf das Thema des Threads gibt es keine Lösung. Nur Fragen und Probleme und vielleicht ein paar Ideen und Ansätze.
Du hast mein Posting nicht wirklich verstanden. Das ist aber nicht weiter schlimm, da ich mich nur zu einem kleinen Teil und das auch nur aus aktuellem Anlass auf dich bezog und der weitaus größere Teil eine globale Feststellung zu diesen und ähnlichen Threads bei TT ist, die du (Registrierungsdatum 04/2005) vielleicht auch noch nicht so mitverfolgt hast. 
Aber um es auf diesen Thread zu beziehen:
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Dann ist die Technik einfach so weit, dass der Mensch größtenteils nicht mehr gebraucht wird. Dann müssen wir uns einfach darauf einstellen, dass halt mind. 30 % arbeitslos sind.
Das ist (d)eine These, nicht mehr und nicht weniger, aber du präsentierst es als Faktum. Das war mein konkreter Einwand, weswegen ich dich zitierte.
Auch Rifkin malt natürlich ein extremes Bild, zu dem es sicher unter seinen Kollegen viele Gegenthesen gibt. Ich habe einmal einen Wissenschaftler kennengelernt, der als Mitglied des Club Of Rome und anerkannter Experte auf diesem Gebiet ein anderes Horroszenario an die Wand malt, nämlich im Rahmen der Bevölkerungsexplosion und damit einhergehender Ressourcenknappheit etc. und so hat eben jeder Wissenschafter sein Steckenpferd und sein Szenario und Rifkin macht da keinen Unterschied und sein Buch "Das Ende der Arbeit" ist sehr umstritten und nicht etwa herrschende Lehre.
Natürlich wird sich Arbeit als Ordnungsprinzip sozialer Systeme weiter verändern, wie es sich in den letzten Jahrhunderten auch verändert hat, das steht ja außer Frage, aber ob schlußendlich das Ende der Arbeit oder ein radikaler Wandel der Arbeitswelt etc. steht, kann auch Rifkin nicht vorhersagen und andere Institute kommen zu anderen Schlüssen, so daß das ganze eher ein Wettstreit der Thesen und Ideen, denn eine feststehende Wahrheit ist. 