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Gut, wieviel davon uneigennütziger und fairer Sportsgeist und wieviel davon Druck der Sponsoren der DFL-Mitglieder war, wissen wir natürlich nicht, aber dennoch ist die Frage nach den CL-Rechten für mich kein Kriterium für die Vergabe der Bundesligarechte.
Die Alternative wäre nunmal eine gesteigerte Exklusivität bei Premiere gewesen und damit natürlich ein höherer Komfort für die wenigen Premiere-Kunden bei gleichzeitiger Benachteiligung der vielen Millionen Free-TV-Seher, einen beissen die Hunde. Schuld ist Kofler, der für das gewählte Szenario nicht geboten hat, warum prügeln alle auf die DFL ein, statt auf den Kerl? 
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Wenn nicht, werden nämlich die BL-Vereine und ihre Werbepartner beim DFL-Bashing schnell mit von der Partie sein, sollten potenzielle Kunden ausgesperrt werden.
Dann sollen sie sich mal schön selbst den Hintern versohlen, die BL-Clubs haben doch selbst entschieden, für welches Szenario die Rechte vergeben werden sollen. :p
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Original geschrieben von Bob_Harris
Habe nicht das Gefühl, dass die DFL diese Nachteile in irgendeiner Weise bei der Vergabe bedacht hat.
Warum sollte sie? Die DFL hat mit den CL-Rechten rein gar nichts zu tun, sie haben klare Ausschreibungskriterien definiert (naja :D) und die gesamte DFL hat sich dann für ein Szenario entschieden, für das Premiere gar nicht mitgeboten hatte, insofern ist es wie gesagt ungünstig für den Fan, aber ich sehe da kein Versagen o.ä. der DFL an dem Punkt. 
Ob sich die DFL für etwas hat feiern lassen, was vielleicht gar nicht so dolle für uns Fans ist, steht doch auf einem anderen Blatt als die Kriterien der Rechtevergabe.
[small]Sorry, aber einer muß hier doch eine Pro-DFL-Position einnehmen, sonst wird das Bashing schnell langweilig.
[/small]
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Naja, die Rechtevergabe der Championsleague obliegt natürlich nicht der DFL und die wird das auch nicht zum Maßstab ihrer eigenen Rechtevergabe gemacht haben. Umständlich für den Verbraucher, aber dafür kann die DFL nun wirklich nichts. 
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Original geschrieben von AdministratorDr
Das die Schweizer desöfteren langsam sind, ist mir auch bekannt, aber sowas von träge, hätte ich auch nicht gedacht 
Als ehemaliger Grenzbewohner kann ich dir sagen, daß die Schweizer normalerweise eher dadurch auffallen, daß sie direkt hinter dem Grenzposten Gummi geben, was das (deutsche) Auto nur hergibt. 
Du hast also ein eher seltenes Exemplar gesehen. 
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Die Championsleaguerechte sind vergeben bis 2009 und zwar an Premiere, daran ändert auch die Vergabe der Bundesligarechte an Arena nichts. 
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Original geschrieben von kant
hä? :confused:
Staatliche Eingriffe in die privaten Belange seiner Bürger und/oder der privaten Wirtschaft sind in Form von Verboten normalerweise erst als ultima ratio nach Ausschöpfung aller weicheren Steuerungsmethoden zu wählen, insofern sollte man nicht begründen müssen, warum man dagegen ist, sondern der Befürworter muß gut begründen, warum er dafür ist und warum andere Möglichkeiten nicht erfolgversprechend oder schon ausgeschöpft sind. 
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nochmal btw: ich trinke auch alkohol und ich bin auch mal betrunken. aber mir ist die gefahr bewusst und ich stehe dieser droge mit höchstem respekt gegenüber. das sollte jeder!!
Eben. Also warum nicht dort ansetzen und beispielsweise umfangreiche Präventionskampagnen starten, die nicht auf moralisierender Zeigefinger-Rhetorik aufbauen, sondern die Persönlichkeit und das Selbstwertgefühl stärken und den richtigen Umgang mit diesen Dingen erlauben? Ich trinke selten Alkohol und rauche hin und wieder mal eine Zigarette, ich erkenne bei mir keine Disposition zu irgendeiner Sucht diesbezüglich und es muß doch Gründe haben, warum das bei mir, bei dir und bei anderen so ist und wiederum andere Menschen Süchten erliegen, insofern würde ich es begrüßen, wenn man diese Gründe erarbeitet und dann frühzeitig angeht. Ob eine begleitende Kontrolle der Werbung sinnvoll ist, will ich ja nicht ausschließen, aber das erscheint mir eher nicht das geeignete Mittel der Wahl für diese Problematik zu sein.
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Original geschrieben von kant
ich brauche nur ein überzeugendes argument, warum man nicht auf alk werbung verzichten kann.
Ist das nicht eine groteske Beweislastumkehr? Natürlich kann man auf "Alk Werbung" verzichten, das ist doch gar nicht die Frage. Es geht vielmehr darum, ob dieser staatliche Eingriff durch den dadurch erzielten Nutzen oder den Präventionseffekt legitimiert werden kann und an dem Punkt kann man bei der Diskussion ansetzen und sachlich Argumente austauschen. 
Ich lese einige Argumente, die für ein Werbeverbot sprächen, dennoch überzeugt mich das nicht ausreichend, um persönlich für solche Verbote einzutreten, ich halte andere Steuerungsmöglichkeiten der Suchtprävention für vorrangigere Maßnahme, wie ich immer dafür bin, Ursachen zu analysieren und entsprechend zu bekämpfen, statt an Symptomen herumzudoktern. Daß Werbung Kaufanreize setzt und sicher z.T. auch in falscher Weise Begriffe und Emotionen besetzt, kann sein, aber Werbung ist nicht die Ursache für Süchte aller Art.
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Original geschrieben von kant
FAKT IST DAS ALKOHOL und TABAK TÖTEN!!!! bist du auch für werbung für ungeschützten geschlechtsverkehr? der kann auch töten!
Derartige Polemik erleichtert eine Diskussion nicht gerade. 
Alles mögliche kann Töten, Beispiele wurden schon genug genannt. Die Frage ist nur, ob weitere staatliche Reglementierungen in einem Verhältnis zur Gefahr oder zum direkten Nutzen stehen, oder ob es auch andere Steuerungsmöglichkeiten gibt.
Andere Länder setzen z.B. sehr viel stärker auf Prävention durch nüchterne (= nicht emotionalisierte und moralisierende) Aufklärung und haben damit recht gute Erfahrungen. Das wäre auch eine mögliche der zu diskutierenden Alternativen, alleine mit so aufgeladener Diskussionskultur wird das allerdings nichts.
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Zitat
Renforcé (frz. renforcer = verstärken) ist mittelfeine, klassische Baumwollgrundware in Leinwandbindung. Verwendung für Blusen, Kleider und Bettwäsche.
http://www.waschbaer.de/html/lexikon/renforce.html

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Erledigt.
Edit: Na, such dir die schönere aus. 