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Original geschrieben von Stefan
Erstmal vorweg: Dass die Wehrpflicht ausgedient hat, ist nicht nur meine Meinung. Kein Land ohne Wehrpflicht steht verteidigungstechnisch schlechter da als Deutschland
Das sehe ich genauso. Nur ist es eben (noch!) nicht so, daher müssen wir von den gegebenen Umständen ausgehen.
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Es sind nicht nur Männer zwischen 17 und 23 Jahren, die vom deutschen Staat profitieren. Das sind genauso Frauen, Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger, Häftlinge, Ausländer und Asylanten.
Warum Frauen ausgenommen sind hast du ja schon selber begründet. Allerdings verstehe ich dein weiteres Argument sachlich nicht, denn jeder Sozialhilfeempfänger, Häftling und Arbeitslose wurde doch idR schoneinmal zur Verantwortung gezogen als er 18 war!? Oder verstehe ich das so, daß grundsätzlich nur die angesprochene Klientel herangezogen werden soll oder nochmals herangezogen werden soll? In beiden Fällen würde die von dir in der jetzigen Praxis als fehlend klassifizierte Gerechtigkeit vollends ausgehöhlt.
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Und warum werden nur deutsche Staatsbürger herangezogen?
Weil die ausländischen männlichen Jugendlichen de jure (wie es faktisch ist, ist eine andere Frage - siehe das Anliegen von Michael Karl) der Wehrpflicht ihres Landes unterliegen.
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Diese Menschen kosten - ob nun verschuldet oder unverschuldet - den deutschen Staat, resp. jeden Steuerzahler eine Menge Geld.
Ich sehe das prinzipiell genauso, daß Menschen die staatliche Leistungen in Anspruch nehmen nicht zuletzt aus Gründen der Selbstachtung durchaus auch dafür kommunale Aufgaben übernehmen könnten. Nur finde ich es vom Ansatz her schwierig, Bundeswehr (und noch haben wir die Wehrpflicht nunmal) und Zivildienst ausschließlich aus diesen "Quellen" zu speisen.
Nur würde eine Abschaffung der Wehrpflicht nunmal auch automatisch eine Abschaffung des Ersatzdienstes bedeuten und in dem entstehenden Vakuum könnten dann solche Ideen sicher eine Rolle spielen.
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Schaut man sich dann den Wahnsinn an, dass man einen jungen Mann aus den USA (United States of Arabia :D) kramfhaft zur Musterung ranziehen möchte, kann man sich nur an den Kopf fassen.
Nun ja, Gesetze sind nun mal nicht flexibel und von jedem Depp Wehrdienstberater oder sonstigem Beamten zu ändern. Das mag in einzelnen Fällen engstirnig und bescheuert wirken, im Großen und Ganzen fusst aber darauf die wertvolle Rechtssicherheit die wir in einem Rechtsstaat haben. Genau genommen ist dieses Verhalten des KWE-Beamten paradoxerweise sogar ein Beweis dafür, daß eben keine Willkür möglich ist
Wie groß das Geschrei dann nämlich wäre, wenn jemand das Recht zu unseren Ungunsten beugen würde, das kann sich ja jeder vorstellen 