Beiträge von Jeeves

    Also ich kann nur sagen, dass der Firmen- Voyager bei meinem Bruder mehr in der Werkstatt als in der Firma steht. Bei den weitgehend baugleichen Galaxy/Alahambra/Sharan ist rein subjektiv der Galaxy der 'hübscheste' und afaik auch der Günstigste. Im Ford ist vermutlich inzwischen auch der neue TDCi-Motor, und die sind :top: Es fährt sich jedenfalls hervorragend, gerade auch auf Langstrecken damit. Wichitg ist Klima-Automatik, wegen der großen Fensterflächen.


    Lancia Phedra, Fiat Ulysse, Peugeot 807 und Citroen C8 sind ja auch weitgehend baugleich. Da kann ich aber leider keine Infos zu beisteuern. Die jeweiligen Vorgängermodelle waren eher klapprig, Lancia neigt zu relativ plüschigen Sitzen.


    Ich befürchte, ohne eine evtl. Preisobergrenze und mehr konkrete 'must have'-Features wird es schwierig, da konkretes beizutragen, zumal das französisch-italienische Quartett und der Espace brandneu sind. Ansonsten: Angucken, Probe fahren, kaufen. ;)

    Bedford


    In UK wurden auch Transporter und Kombis (z.B. Bedford Astra Van) unter der Marke Bedford vertrieben, aber AFAIK nur bis etwa Mitte der Achtziger Jahre.


    Die waren alle baugleich zu den entsprechenden Opel/Vauxhall-Modellen.

    Tja Andre, ich auch nicht. ;)


    Ich denke tatsächlich, dass sich etwas ändern würde, sollten Studiengebühren erhoben werden. Allerdings bin ich sehr wohl dafür, dass Proffessuren nur noch in Form von kündbaren Angestelltenverhältnissen geschaffen werden. Wir haben in Münster übrigens inzwischen jedes Semester Evaluierungen, die sogar veröffentlicht werden. Gerade die ersten Male haben einige Profs dermaßen schlecht abgeschnitten, dass sie sich sichtlich zusammengerissen haben. Das gilt nicht für alle, aber allgemein halte ich Evaluierungen als ersten Schirtt, und allgemein für ein gutes Instrument. Dies unterstützt durch eine stärkere Mentalität, Dienstleister zu sein - siehe meine Erfahrungen in Amsterdam - sollte spürbare Erfolge erzielen können. Wie gesagt, dass es bisher teils auch schon gut läuft, und gute Nebenangebote entstehen lastet auf recht wenigen Schultern, die sich persönlich engagieren.


    Ich unterscheide übrigens strikt zwischen dem Semesterbeitrag, der ja der Verwaltung, dem Studentenwerk, Sozialeinrichtungen der Uni (Kinderkrippe etc. pp.) zugute kommt und eine Studiengebühr - egal wie hoch - die konkret für Anschaffungen, Bezahlung von Privatdozenten etc. verwendet wird. Nochmal: Ich bin strikt gegen eine im Landeshaushalt verschwindende Zahlung!


    Die Studienzeiten sind je nach Studiengang ziemlich unterschiedlich, da hast du schon Recht. Man könnte sich ja auch an der jeweiligen Durchschnitts-Studienzeit des entsprechenden Studienganges orientieren und einen Aufschlag von 2 Semestern frei lassen. Ich habe kein Problem damit, wenn jemand ein, zwei, drei Semester länger als der Durchschnitt braucht. Aber Leute mit der doppelten Anzahl an Semestern, muss das sein?

    Naja, Gold ist ein Metall, das nicht korrodiert. Es ist also sehr beständig, im Gegensatz zu Eisen, Kupfer etc. eben ein Edelmetall.


    Diamant ist eine besonders enge chemische Struktur von Kohlenstoff.


    Zitat

    So wertvoll ein Diamant ist, so einfach ist sein chemischer Aufbau. Denn er besteht nur aus Kohlenstoff. Ob aus ihm ein einfacher Grafit oder Diamant wird, das entscheidet sich im Inneren der Erde. Alle Diamanten sind rund drei bis vier Milliarden Jahre alt. In dieser Zeit hat sich in bis zu 400 Kilometern Tiefe der Erde Kohlenstoff gebildet. Bei Temperaturen von gut 1.500 Grad Celsius und einem gewaltigen Druck von etwa 50.000 Atü kristallisierten sich aus dem geschmolzenen Kohlenstoff Diamanten. Waren die Temperaturen und der Druck niedriger, bildete sich einfacher Grafik. Nur wenn ein Vulkan ausbrach, gelangten die Diamanten in Magmaströmen zur Erdoberfläche. Das Magma erkaltete und verwandelte sich in das Gestein Kimberlit. Darin sind bis heute die Diamanten verborgen.
    (Quelle)


    Zitat

    Was macht Gold so wertvoll? Seit jeher übt der Glanz des Goldes eine Faszination auf die Menschen aus. Dabei spielt Gold als Werkstoff zur Weiterverarbeitung außer in der Schmuckindustrie nur eine geringe Rolle. Im Gegensatz z.B. zum Platin, das vielfach in der Industrie genutzt wird, beispielsweise bei der Produktion von Katalysatoren.


    Die "Werthaltigkeit" des Goldes liegt also vorwiegend im menschlichen Streben nach Anerkennung begründet, das das Edelmetall, aufgrund seines begrenzten Vorkommens und seines Glanzes zum Statussymbol erklärt hat. Die Reservefunktion des Goldes, als Sicherungshinterlegung der Geldmengen hat schon seit Jahren kaum noch Bedeutung.
    (Quelle)

    Da ist der <schnipp> wohl etwas verunglückt, es fing nämlich damit an, dass ich sagte: Ich glaube nicht, dass 50 € ein Problem sind... ;)


    An sich ist es aber sinnvoll, das Thema aus dem Thread über den Koalitionsvertrag rauszuholen, zumindest dann, wenn Interesse an dem Thema besteht.


    andreasf: Das Geld muss direkt den Unis zugute kommen, da stimme ich dir zu. Durch ein Einfließen in die Landes- oder gar Bundeskasse versickert nur ein guter Teil in ominösen Steuerlöchern, und der Rest wird in der Verwaltung aufgerieben.
    Mir geht es bei den Gebühren hauptsächlich um folgenden Aspekt: Ich möchte als Student gewisse Leistungen von den Profs. und der Uni als ganzes verlangen können. Das kann ich am besten, wenn ich dafür bezahle, ist nun mal so. Im Moment kommt man sich häufig doch eher als Bittsteller und eher störend vor. "Kann ich mal den Prof. xy sprechen?" "Rufen sie mal in zwei Wochen wieder an, dann gebe ich Ihnen einen Termin" (oder auch nicht). Das ist jetzt ein krasses Beispiel, und zum Glück gibt es viele persönlich engagierte Angestellte und Profs. in der Uni. Aber das zitierte Beispiel ist mir selbst mehrmals passiert! Und: Bisher ruhen sich viele auf dem Rücken der engagierten Leute aus. Hier in Münster hat sich schon vieles bewegt, aber längst noch nicht genug. In einer Übung für Fortgeschrittene zu sitzen, an der etwa 300 Leute teilnehmen, ist indiskutabel. Bei einer reinen Vorlesung kann man das ja noch akzeptieren.


    Bevor ich in Amsterdam war habe ich es nicht für möglich gehalten, in Gruppen von max. 50, eher 15-40 Studenten Kurse zu belegen, die von Koryphäen auf den entsprehenden Gebieten gehalten wurden: In meinem Studiengang, Jura, Vorsitzende der höchsten Gerichte, Generalstaatsanwälte, Vertreter von großen Kanzleien wie CliffordChance, PricewaterhouseCoopers etc. Alles Leute, die neben ihrem Job, quasi in Teilzeit, Vorlesungen halten, bezahlt! Von wem kann man besser lernen, als von wirklich erfolgreichen Leuten in diesen Berufen? Bezahlt wird das zumindest teilweise von den Studiengebühren. Gut es ist illusorisch zu glauben, Studis könnten den kompletten Unibetrieb finanzieren, aber ein gewisses Bewußstein für eine Leistung auch Geld zu bezahlen könnte viel für die Motivation von Profs. und von Studenten bewirken.


    Zu den Langzeitstudis: Da hält sich mein Verständnis allerdings in gewissen Grenzen. In der Regel sollte es doch nicht zu viel verlangt sein, in 12 Semestern sein Studium abzuschließen, oder? Zudem werden einfach Kapazitäten 'verstopft' dadurch. Härtefälle bekommen auch jetzt schon in BaWü z.B. Verlängerung z.B. Befreiung von Gebühren über die normale Zeit hinaus.

    Andre: AFAIK rechnet das Finanzministerium nun mit 1,5% Wachstum was zugegebenermaßen schon ein Fortschritt ist. Die bisher zugrundegelegten 2,5% Wachstum (durchschnittlich!) waren schon seit längerem Irrsinn. Da ich aber wie gesagt nicht an einen nachhaltigen Aufschwung glaube in absehbarer Zeit, liegt auch hier wieder das Potential für milliardenschwere Nach-Nachtragshaushalte Ende nächsten Jahres. Zumal ja, wie wir gerade 'schön' zu sehen bekommen, bei geringerem als dem prognostizierten Wachstum nicht nur die Einnahmen wegbrechen, sondern auch die Ausgaben kräftig ansteigen.


    Zum Thema Studiengebühren: Killen dich die Gebühren wegen 'zu langem' Studium (was IMHO auch sehr relativ ist...)? Ich kann mir nicht vorstellen, dass 50 € im Semester ein Problem sind. Ich schildere dir mal meine Perspektive: Ich bekomme seit Beginn meines Studiums nicht unerheblich viel BAföG. Ab SS 03 rutsche ich aus der Regelstudienzeit, da ich ganz zu Beginn zwei Semester was anderes studiert, und dann gewechselt habe. So läuft nach sieben Semstern mein BAföG aus. Dann bleiben mir weiter meine Nebenjobs und noch ein vollverzinsliches Darlehen für längstens 12 Monate (was wohl bei mir zeitlich zum Glück hinkommen wird). Das zusammen gerechnet werde ich die Uni auch mit massig Schulden verlassen. Ich könnte mir dafür etwa einen Golf IV TDI kaufen, neu!
    So, jetzt meine Begründung, warum ich moderate Studiengebühren durchaus für gut halte: Ich habe in NL gesehen, wo ich 9 Monate war (Freie Uni Amsterdam), wie sich eine Hochschule verhält, die von ihren Studenten ca. 1000 €/Jahr nimmt. Das ist ein Dienstleister, und so treten die auch auf. Es sind einfach traumhafte Studienbedingunen dort. Sowohl was die Qualität der Vorlesungen angeht, als auch die Größe von Kursen, die Materialien (Bibliotheken...) etc. pp. Es ist doch leicht einzusehen: Ein Studium macht mehr Spaß und ist erfolgreicher, wenn die Bedingungen besser sind. BAföG-Empfängern könnte man entweder die Gebühren stunden, oder über das BAföG selbst vorstrecken. Die Beträge könnten dann im Zuge der normalen Rückzahlung abbezahlt werden. Nachteil: Man muss mit der Schuldensituation klarkommen. Aber ob es nun 4000 € mehr sind oder nicht, ist imho auch schon fast egal.

    John Shaft II: Du meinst in NRW? Also ich habe meinen Semesterbeitrag von etwa 85 € (inkl. Semesterticket!) bereits im Juli bezahlt. Der Zug ist also abgefahren. So wie es aussieht, soll ab SS 03 650 € für Langzeitstudis fällig werden (Regelstudienzeit + vier Semester bleiben aber kostenfrei). Clement wollte ja zusätzlich 50 € pro Semester von jedem Studi.


    Guckst du hier, da steht was dazu. Ohne 'Nachbesserungen' wird das Gesetz den Landtag aber nicht passieren, da sowohl Grüne, wie auch CDU und FDP in der Form dagegen sind.


    Jetzt aber schnell BTT, mit Koalitionsvertrag hat das ja wie bereits gesagt wenig zu tun. :rolleyes: