Beiträge von mober

    Vertragsverlängerungen bieten wir nicht an.
    Wenn man auf seine Rufnummer verzichten kann, dann kann man den Vertrag selber kündigen, und z.B. ein Familienmitglied oder Mitbewohner macht dann einen Neuvertrag mit neuer Rufnummer.
    Ansonsten kann man nach 3 Monaten wieder einen Neuvertrag mit Rufnummernportierung machen. Somit wäre auch z.B. ein "Gastspiel" für ein paar Monate bei einem anderen DSL-Anbieter eine Möglichkeit, um dann wieder die Neukundenkonditionen bekommen zu können (Tip: o2 Alice ohne Mindestvertragslaufzeit).

    Richtig, das muß jeder für sich selbst aufgrund seiner örtlichen Gegebenheiten und Präferenzen entscheiden.
    Ein Gegenbeispiel zu Dir wäre einer unserer Firmenstandorte. An dem ist kein DSL verfügbar. So haben wir uns hier jahrelang mit UMTS/HSDPA durchgequält. Starke Bandbreitenschwankungen waren an der Tagesordnung. Der Umstieg auf LTE 21600 vor einigen Monaten war für uns ein Quantensprung. Deutlich schnellere und deutlich stabilere Verbindung, deutlich spätere Drosselung. Die 10 GB haben uns fast nie gereicht, mit 15 GB kommen wir jetzt fast immer aus, und wenn es mal nicht reicht, dann ist eben auch ein großer Vorteil von LTE, daß man dann nicht gleich auf 64 KBit/s, sondern auf 384 KBit/s gedrosselt wird. Für normales Surfen reicht das dann die letzten Tage des Monats aus, und im Notfall buchen wir eben nochmal Datenvolumen zu.
    Wir zahlen jetzt ungefähr das Doppelte das wir für UMTS bezahlt haben, haben aber mindestens 3-fache Geschwindigkeit und mehr Datenvolumen. Wir hätten sicher auch den vierfachen Preis dafür gezahlt, da wir so jetzt endlich wirklich effektiv und ohne Verzögerungen arbeiten können. So ist das eben bei jedem anders.

    LTE und UMTS sind unterschiedliche Techniken. Man sollte also das Angebot entsprechend den örtlichen Gegebenheiten wählen, also dem örtlichen Empfang. Hat man LTE-Empfang, aber keinen HSDPA-Empfang (was in vielen ländlichen Gebieten der Fall ist), dann bleibt einem sowieso nur das LTE-Angebot. In der Regel sollte man auch mit LTE schnellere Übertragungsraten als mit UMTS haben (die angegebenen Maximalgeschwindigkeiten sind ja in beiden Fällen eher theoretischer Natur).
    Es gibt höhere Drosselungsgrenzen in den teureren Tarifen. Ist also eben eine Sache des Preises.


    Dein direkter Vergleich stimmt zwar, ist aber eben nur so direkt vergleichbar, wenn Du mit UMTS und LTE gleich guten Empfang und gleiche Datengeschwindigkeiten hast. Das wird nur in den seltensten Fällen so sein. In den meisten Fällen wird LTE schneller und stabiler sein (also seltener die Geschwindigkeit einbrechen).


    Die Philosophie von Vodafone ist ganz einfach: Es gibt eben in ländlichen Gebieten viele Haushalte, die überhaupt nicht die Wahlmöglichkeit zwischen LTE und HSDPA haben, weil sie z.B. überhaupt keinen oder einen viel langsameren UMTS-Empfang haben. Dann ist eben LTE die einzige verfügbare Technik mit vernünftigen Datenraten, so daß man dann überhaupt keine Wahlmöglichkeit hat, und das läßt sich Vodafone dann eben auch gut bezahlen.


    Auf der anderen Seite sollte man das UMTS-Angebot auch mal mit obenstehendem Angebot 1 vergleichen. Da hat man dann für einen moderaten Mehrpreis eben deutlich höhere Geschwindigkeit und Drosselung erst bei 15 GB statt 10 GB. Vielen Leuten sind diese Vorteile sicher den Mehrpreis wert.


    Junge Leute Vorteil gibt es nicht. Aber bei obenstehendem Angebot 1 kann man den Vodafone Vorteil nutzen und somit einen Vodafone RED Mobilfunkvertrag rechnerisch sehr günstig bekommen. Details siehe Angebotsbeschreibung.


    Ich kann jedem, der aktuell UMTS nutzt und noch skeptisch LTE gegenübersteht, nur raten, das Angebot einfach mal zu bestellen und LTE einfach mal auszuprobieren. Dank der Zufriedenheitsgarantie kommt man ja schnell und einfach wieder raus, wenn man mit LTE nicht zufrieden ist. Ich bin mir aber sicher, daß viele "UMTS-Geplagte" LTE nicht mehr hergeben wollen, wenn sie es mal haben, weil es in den meisten Fällen einfach schneller und stabiler ist.