Beiträge von handytim

    Der Barcode war nicht beschädigt und wurde am Schalter heute problemlos vom Scanner erkannt. Stand natürlich Retoure drauf, ein anderes solches Retoure-Etikett hat eben schonmal an der PS funktioniert...


    Der Post-Mitarbeiter (Azubi) meinte dann, dass die Ausmaße im Barcode gespeichert sind und die Packstation das (gerade noch passende) Paket wegen Übergröße abgelehnt hat. Sicher doch :rolleyes:

    Wollte gestern ein Paket retournieren und es in eine Packstation einstellen. Der Versender hatte eine DHL-Paketmarke für das Zurückschicken schon mitgeschickt. Allerdings wurde der Barcode von der Packstation nicht erkannt (Meldung "Fehler!").


    Liegt es eventuell daran, dass das Paket ursprünglich mit DHL Express kam?

    Prinzipiell ist ein Unternehmen wie die Schufa sicherlich nötig, um Vertragsabschlüsse jeglicher Art schnell und für den Kunden unkompliziert zu ermöglichen. Allerdings muss man (gerade bei der Schufa) immer wieder feststellen, wie lax der Umgang dieser doch kritischen Datensammlung ist. Nur einige Beispiele aus den letzten Jahren, die bei mir aufgetreten sind:


    Ich habe meine Bank gewechselt (Girokonto). Die alte Bank hat ihren Schufa-Eintrag löschen lassen, die neue Bank hat vergessen, das Girokonto einzutragen, es war also kein Bankkonto in meiner Schufa. Danach gab es dann auch keinen Mobilfunkvertrag, eben weil ein Bankkonto fehlte. Die Bank entschuldigte sich und holte die Meldung an die Schufa nach.


    Eines Tages bekomme ich eine Email von meiner Bank, dass ich zurückrufen solle. Ich rufe sofort an und mein Kundenberater fragt mich, wieso ich meinen Umzug nicht mitgeteilt hätte. Natürlich war ich nicht umgezogen, wie sich herausstellte hatte die Schufa mich mit einem Namensvetter einer anderen Stadt verwechselt...


    Bei der Kontrolle der Schufa-Daten fiel dann auf, dass noch alte, längst abgelaufene Verträge von E-Plus und o2 gespeichert waren.


    In diesem Jahr kam es erneut zu einer Verwechslung. Ich konnte unter meinem Account in http://www.meineschufa.de alle Daten (Adresse, Bankkonten, Mobilfunkverträge usw) eines weiteren Namensvettern von mir abrufen. Durch den Landesbeauftragten für den Datenschutz konnte ich nun bei der Schufa eine Sperre erzielen, die sowas in Zukunft verhindern soll.


    Erstaunlich dabei ist, dass ich gerade nicht Mayer, Müller oder Schmidt heiße.


    Dafür, dass viele Firmen einen hohen Wert auf den Schufa-Score oder eine Kontoabfrage legen, gehen die Firmen selbst sehr lasch mit den Daten um. Beispiel Mobilfunk: Vor Abschluss eines Mobilfunkvertrages wird üblicherweise eine TK-Kontoabfrage gemacht, der Abfragende sieht also die bereits vorhandenen Einträge von bestehenden Verträgen. Nun könnte er den neuen Vertrag ablehnen, weil der Kunde bereits zu viele Verträge hat. Dass die ganzen Einträge allerdings falsch sind, da die Verträge alle abgelaufen sind, weiß der Anbieter nicht. Er selbst "vergisst" aber selbst nach Vertragsende die Verträge auszutragen...


    Ich kann jedem nur raten, einen Account bei meineschufa.de einzurichten und diesen regelmäßig zu kontrollieren.

    Re: Re: Re: Warentest: Nur o2 mit guter Tarifberatung


    Zitat

    Original geschrieben von jodelfrank
    Aber ich beim Handy-Vertrag können die Kosten je nach Nutzung ja sehr variieren. Da denk ich auch, dass ein Hinweis auf den monatlich zu erwartenden Betrag angebracht ist.


    Stell Dich mal in einen Handyshop und höre zu. Meist frägt der Verkäufer schon, wieviel man etwa telefoniert (was für sich alleine noch gar keine richtige Grundlage zur Auswahl eines Tarifs ist). Die Kunden antworten dann entweder mit "keine Ahnung" oder "zirka 30 Euro", was auch nichts bringt. Die meisten Leute haben einfach keinerlei Ahnung von ihrem Tarif und dessen Kosten und dann soll der Handyverkäufer trotzdem den billigsten raussuchen?


    Wenn man sich nach Vertragsabschluss dann richtig informiert und merkt, dass man einen teuren Tarif hat, ist man meiner Meinung nach wirklich selbst schuld. Vorher informieren, sich in verschiedenen Shops die Preislisten mitnehmen und mit einem Taschenrechner die letzten Rechnungen durchgehen, das ist eigentlich der logische Vorlauf vor einem Vertragsabschluss. Wer sich dafür zu bequem ist, zahlt eben drauf, ganz einfach.


    Ich kaufe doch auch nicht ohne vorherigen Vergleich ein Auto und wundere mich danach über den höheren Verbrauch gegenüber anderen Modellen.

    Ahja. Dann muss der Verkäufer im Edeka auch sagen, dass der Joghurt hier 10 Cent teuerer ist als im Aldi? Und wo zieht man dann die Grenze?


    Wenn die Frau (Tante, Alter stand nicht dabei :) ) weiß, dass sie aktuell 5-9 Euro bezahlt (wie geschrieben wurde), dann würde ich doch niemals auch nur an einen Vertrag mit 40 Euro Grundgebühr denken. Und wenn einem ein Vertragsbestandteil unklar ist, lässt man es sich in der Preisliste zeigen und informiert sich vor Abschluss eines Vertrages.


    Es sollte im Allgemeinen auch bekannt sein, dass die TK-Branche von Provisionen lebt und die Shop-Mitarbeiter eher selten von sich aus Prepaid ansprechen (außer um auch Minderjährigen was zu verkaufen). Die meisten Leute scheinen das erkannt zu haben und schenken den deutschen Mobilfunkunternehmen kein Vertrauen (http://www.telefon-treff.de/sh…ad.php?s=&threadid=381729). Richtige und kundenorientierte Beratung gibt es nur im TT :top: und bei unabhängigen TK-Beratern.