Beiträge von Printus

    Man rechne notfalls nochmal nach, nicht daß mir das Sektfrühstück noch im Kopfe schwirrt... :D


    78% von 10.55 = 8.23
    plus Warenwert 19.95 = 28.28
    davon 3,7% ergibt Zollbetrag 1.05$ bzw. 0,88 Ct bei einem $-Kurs von 1,20


    EuST 10.55+19.95+1.05 = 31.55$
    davon 16% = 5.05$ entsprechend 4,21 EUR


    Dann würdest Du 5,09 EUR Eingangsabgaben zahlen... hab' ich mich ja anfangs doch verschätzt... :D


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    So, und nachdem ich das jetzt alles so schön aufgedröselt habe fällt mir ein daß das ja alles Quatsch ist, denn der Warenwert liegt unter 22 EUR - man kann es also sowieso ganz zollfrei einführen :rolleyes::rolleyes::rolleyes: :o :eek: :apaul: :gpaul:


    Also vergiß alles was ich weiter oben gelabert habe. Das Ganze ist sowieso zollfrei! Ich bin noch besoffen...


    Also kannste problemlos bestellen, Zoll und Einfuhrumsatzsteuer fällt nicht an. Oh Mann, Herr Printus! :D


    Frachtkosten dürften 20.05 - 9.50 = 10.55$ sein (sieht man im der Shopping Cart) falls das auch für den internationalen Versand gilt.


    Zoll 3,7% mit der Warentarifnummer 4202 9900 900 - falls der UPS-Fuzzi fragt :D. Das mußt Du nicht nur auf den Warenwert, sondern auch auf 78% der Frachtkosten anwenden.
    Dazu nochmal 16% Einfuhrumsatzsteuer auf Warenwert, komplette Fracht und den Zollbetrag.
    Beides zusammen ergibt dann die Gesamteinfuhrabgaben. Kann je nach $-Kurs und danach, wie der Versender die Frachtkosten auf der Rechnung ausweist etwas variieren, aber grob beschrieben kommt man so auf die anfallenden Abgaben.


    Ich weiß nicht was die Tasche hier kostet, aber ich glaube eher nicht daß es sich lohnt in den USA einzukaufen.


    Wenn Du bestellst gib dabei auch Deine Telefonnummer an damit UPS Dich vor der Einfuhr/Verzollung in Deutschland anrufen kann. Ohne Rücksprache dürfen die nämlich nix anmelden. Ggf. bittet man Dich sogar um ein kurzes Fax daß die Verzollung von ihnen in Deinem Namen gemacht werden darf.


    Bezahlen mußt Du die Abgaben dann an den Auslieferungsfahrer, der Dir die Tasche bringt.

    Bob:


    Du unterstellst der Linkspartei reinen Populismus. Das entspricht aber nicht der Realität. Speziell im Osten - wo sie besonders verbreitet ist - ist es gerade die Linkspartei/PDS, die sich ohne großes Wenn und Aber für die Leute stark macht und pragmatische Lösungen beisteuert.


    Sie sind sich dort weder zu schade mit der CDU zu koalieren noch sonstwie "anzupacken". Das mag im Westen nicht so deutlich sichtbar sein - ich kommen aus Köln/Bonn und hier sieht man weit und breit nix von der PDS - aber man vernimmt durchaus daß die Partei dort, wo sie mitmischt, keineswegs nur dasteht und populistisch lamentiert.


    Seit 15 Jahren hält sich die PDS / Linkspartei einen Wählerstamm, der offensichtlich nicht permanent auf die ewiggestrige SED-Vergangenheits-Diskussion anspringt, sondern offenbar den Eindruck hat daß diese Partei durchaus Interessen von Bürgern vertritt.

    @ Bob Harris:


    Ich denke daß Du nach wie vor nicht verstanden hast. Die Linke ist nicht wegen ihres "Ach so tollen" Programms gewählt worden - denn es war von vorneherein klar daß sie in die Opposition gehen und ihr Programm nicht umsetzen werden. Sie wollen selber nicht regieren und niemand will mit ihnen koalieren. Das Programm ist also in seinem Wortlaut eher unwichtig.


    Die Rolle und Bedeutung der Linkspartei ist darin zu sehen daß sich eine Partei zur Lobby der Arbeitslosen, der Verlierer der Gesellschaft, der sozial Schwachen macht. 5 Millionen offizielle und 2-3 Millionen nicht registrierte Arbeitslose - das alleine sind schon 10% eines 80 Millionen-Volkes - sowie eine große Gruppe einkommensschwacher Rentner, dazu viele sog. "Working poor" - Leute mit Arbeitsplatz, aber einem Verdienst vergleichbar der sozialen Grundsicherung am Existenzminimum, im Osten Verlierer der Wende, Leute, die vorher ohne größere Probleme vor sich hingelebt haben, jetzt aber gnadenlos dem Strukturwandel unterworfen sind - das ist ein Potential von 20%, 25%, 30%, vielleicht gar mehr Prozent - wie hoch die Zahl genau ist ist jetzt mal nebensächlich - Mitbürgern, die sich tendentiell von der Linkspartei vertreten fühlen können.


    Den Leuten geht es weniger darum ob das Parteiprogramm der Linken das Land retten kann oder nicht, sondern da geht's mehr darum daß die Leute es satt sind immer als Schmarotzer und bequeme Taugenichtse hingestellt zu werden - obwohl viele von ihnen genau das nicht sind.
    Es wird immer anhand von Einzelbeispielen nachzuweisen versucht daß die Leute zu bequem wären - und das stimmt so in der Masse nicht. Natürlich zeigt das Fernsehen immer nur die krassen Fälle - alles andere wäre ja auch uninteressant. Das spiegelt aber nicht die Mehrheit, diejenigen, die beim besten Willen nicht unterkommen weil einfach keine Arbeitsplätze da sind, oder man Leute ab einem bestimmten Alter, Frauen mit Kindern etc. de facto nirgendwo mehr anstellt.


    Von den etablierten Parteien wird aber nach wie vor so geredet als hätten sie die Lösung für das Arbeitslosen-Problem - und genau diese Lösung haben sie nicht, ganz im Gegenteil - und die Leute merken es. Sie verstehen vielleicht nicht alle bis ins Detail das Kirchhof-Modell (nebenbei eine Geisterdiskussion, weil Kirchhof bestenfalls in 10 Jahren gekommen wäre und jetzt das wesentlich weniger revolutionöre CDU-Parteiprogramm gegolten hätte), aber sie kapieren daß die MwSt-Erhöhung, Wegfall der Pendlerpauschale und der steuerfreien Nachtdienstzuschläge ruckzuck beschlossen worden wären, die versprochenen Entlastungen aber nur vielleicht irgendwann indirekt wirken, wenn sie denn überhaupt kommen.


    Gerade denjenigen, die eh schon an der Untergrenze des finanziell Machbaren sind, weitere Belastungen zumuten zu wollen ist keine Lösung und kann nicht auf Zustimmung der breiten Masse - und die finanziell Klammen sind eine völlig unterschätzte, große Gruppierung im Land - zählen.


    Genau hier setzt die Linkspartei an und ich sehe es wie o2Neuling. Vielleicht ist die Situation eine Chance.


    Von jedem Arbeitnehmer wird Flexibilität erwartet, niemand kann sich seine Kollegen, seine Arbeitsbedingungen etc. aussuchen. Jetzt sind die Politiker auch mal in der Situation, in der Arbeitnehmer ständig sind: nämlich mit Arbeitsumständen klarkommen zu müssen, die ihnen vielleicht nicht gefallen, aber bei denen erwartet wird daß sie trotzdem ihren Job erledigen, so wie jeder Bürger das auch tagtäglich tun muß.


    Insofern paßt mir auch das Verhalten der FDP nicht. Anfangs war das ja noch OK zu sagen wir reden nicht mit rot/grün weil wir gegen unser Wahlkampf-Versprechen verstossen wenn wir jetzt mit denen liebäugeln, die wir eigentlich bekämpfen wollten. Nur: jetzt ist eine neue Situation entstanden, da hätte man neu nachdenken und neu bewerten müssen. Von vorneherein nicht mit den Leuten aus dem anderen Lager zu reden, es zugleich aber von den Grünen zu erwarten - das ist ziemlich arrogant.

    Ich denke daß sich die Versicherung ernsthaft nur dann lohnt wenn der Literpreis auf 2,50 EUR steigt.


    Bei den bisherigen Marktentwicklungen - selbst wenn es monatlich so weitergeht wie bisher - holt man da bestenfalls 5, 10, 15 EUR heraus, denn man müßte ja auch erstmal die Unkosten von 20 EUR für die Versicherung egalisieren bevor man in die Gewinnzone kommt.


    Selbst wenn die Preise massiv weiter steigen ist da die Beschränkung auf 2000l, und das verhindert daß man wirklich in großem Maße profitieren kann.


    Man könnte jetzt noch eine Formel hereinbringen welcher Wagentyp eine maximale Ausnutzung bringen würde - also ein extremer Vielfahrer, der aber einen verhältnismäßig sparsamen Kleinwagen besitzt - der würde mit den 2000l weit kommen und könnte auch das Volumen voll ausschöpfen. Wer hingegen nen Hummer fährt kann 1x tanken und kommt 100km weit - dann sind die 2000l weg. :D

    rasputin: Gag hin oder her, es ist eine reguläre Versicherung.


    bLaCkFoX: Sowas nennt man in Journalistenkreisen "Agenda setting" - da war jetzt einmal ein spektakulärer Sturm, und ab jetzt wird jeder Windhauch, der irgendwo eine Werbetafel umgeworfen hat, zu einer Meldung in den Medien.


    Diese Benzinpreisversicherung gibt's schon lange, eigentlich ist es als Geburtstagsgeschenk gedacht.


    Ich hatte auch schon seit längerem mit dem Gedanken gespielt ob man diese Versicherung nicht aber auch aus bewußtem Kalkül abschliessen könnte weil es - im Vergleich zu den anderen Gags von dieser Versicherung - wirklich passieren könnte daß man von dieser Versicherung profitieren könnte.


    Ich habe es dann nicht gemacht weil der Literpreis von dieser Versicherung immer parallel zu den Preiserhöhungen gesteigert wird und immer auf einem Niveau liegt, das eher unwahrscheinlich erreicht wird. Vor allem ist der Gewinn, den man machen würde, im Vergleich zu den Unkosten, immerhin 20 EUR, zu gering.
    Überleg' Dir mal wieviel der Literpreis teurer sein muß als Dein Schwellenwert, ab dem die Versicherung greift - und da Du aber nur 2000 Liter gesponsort bekommst muß der Preis auch soviel höher sein daß dieser Literpreis die 20 EUR Investitionskosten egalisiert. Das ist dann doch eher unwahrscheinlich daß es paßt bzw. wenn doch sparst Du gerade ein paar Euro.


    Hätte man natürlich Anfang diesen Jahres eine solche Versicherung abgeschlossen wäre man gut dabei... man weiß eben nie wie es sich weiter entwickelt.


    Trotzdem, ich glaube eher nicht daß es sich rechnet. Selbst wenn der Fall eintritt ist die Ersparnis mäßig, Dein Verwaltungsaufwand vermutlich teurer als das, was Du erstattet bekommst.

    Hänge Dich nicht an dem Begriff "Regalträger" auf. Ein Edelstahlrohr, matt gebürstet, war auch meine spontane Idee. Würde optisch auch zu einem Flachbildfernseher passen.


    Es muß allerdings ein ziemlich dickes Rohr sein damit da die Kabelz inkl. Stecker durchgeschoben werden können - es sei denn Du traust Dir zu Stecker und Kabel zu trennen und nachher wieder zusammen zu bauen.


    Ich würde das Rohr vielleicht mit irgendeinem Design-Gag aufpeppen, z. B. viele kleine Löcher hineinbohren und dann eine Lichtleiste darin installieren oder nicht zu helle LEDs oder irgendein Farbwechsel-Kram oder oder oder... mußte mal was überlegen.


    Betrachte das Rohr nicht als notwendiges Übel, daß möglichst unauffällig sein muß, sondern als zusätzliches Design-Highlight und laß Dir einfallen wie man das optisch in Szene setzen kann.

    Zitat

    Original geschrieben von Martyn
    Wärst du dann einen Zug früher überhaupt noach ab Schwandorf weitergekommen?


    Ja, denn so war's ja geplant und hat vorher dutzendfach funktioniert. :D


    Die Oberpfalzbahn von Schwandorf nach Furth im Wald über Cham fährt noch ziemlich lange in den Abend hinein.


    Hat mich auch oft gewundert daß die Strecke Nürnberg - Schwandorf weniger lange in Betrieb ist als Schwandorf - Furth i. W., denn damit ist die größere, znetralere, wichtigere (oder wie man es nennen mag) Verbindung früher im Feierabend als die abgelegene Regionalstrecke.