Beiträge von Printus

    Hi,


    ich glaub' Du machst es Dir ein wenig einfach wenn Du denkst daß es mit dem Papierkram erledigt ist. Es ist auch längst nicht damit erledigt einen Job zu finden.


    Hast Du mal wirklich überlegt was es bedeutet seine gewohnte Umgebung, sein soziales Umfeld, die Infrastruktur usw. aufzugeben?


    Es geht nicht nur um den Job und das Wetter, das dürften letztlich sogar "nebensächliche" Aspekte sein. Die wirkliche Herausforderung besteht mit Sicherheit darin in einen ganz anderen Kulturkreis zu wechseln, sich an völlig andere Lebensgewohnheiten anzupassen. Das ist nicht wie ein Umzug innerhalb Deutschlands von A-Dorf nach B-Dorf.


    Ich denke daß Du über's Auswandern erst dann ernsthaft nachdenken kannst wenn Du die andere Kultur genau kennst - und genau ist nochmal ganz anders als 1x zum Urlaub da gewesen zu sein, wenn Du überhaupt das schon mal warst.


    Als Gedankenspielerei sind solche Überlegungen ja ganz nett, ich denke auch öfters drüber nach, aber ich tue mich ja schon schwer aus dem weltoffenen Köln/Bonner Raum in den bayerischen Urwald zu ziehen... wobei das sicher mindestens genauso schwer ist, weil exotische Ureinwohner gibt's hier wie da :D

    Hey, jetzt bleib mal auf dem Teppich!


    Da ersteigert ein Kunde der bei Ebay neu ist, keine Bewertungen hat, und Du fragst ernsthaft ob Du riskieren sollst ein 200EUR-Gerät (hab grob die 50 EUR und die Lieferkosten abgezogen) schon vor bestätigter Zahlung abzusenden???


    Sach mal, wie vernebelt ist Dein Gehirn um ernsthaft darüber nachzudenken das zu tun?


    So eine rührige Geschichte, noch dazu mit leichtem Sex-Appeal daß es von ner Frau kommt, die angeblich sogar noch "mal eben 50 EUR mehr bezahlt" (da hätte sie das Telefon gleich im Laden kaufen können, vor allem wenn die Zeit drängt!), dann sind auch noch Osteuropäer im Spiel, diverse sonstige Ungereimtheiten...


    Selbst beim "normalen" Ebay-Käufer schickt man nix ab bevor das Geld nicht da ist. Da kannst Du doch nicht allen Ernstes darüber nachdenken es in so einem Fall zu tun. Oh Mann!


    Ich verstehe auch gar nicht warum Du so einen Wirbel veranstaltest. Wenn das Geld auf Deinem Konto ist verschickste die Ware, vorher nicht. Basta. Ich weiß nicht was es da zu überlegen gibt.


    Und hier kommt ja noch dazu daß es sehr nach Betrug riecht. Da kannste schon hundertmal nicht daran denken auf sowas einzugehen.

    Tach,


    ich denke daß die Technik heute soweit ist daß man die Flugeigenschaften am Computer sehr genau vorrausberechnen kann. Sonst wäre es auch nicht möglich ein solches Flugzeug mit diesen wahnsinnigen Entwicklungskosten zu realisieren.


    Außerdem haben gerade die Airbusse seit der A320-Serie eine Fly-by-wire-Steuerung, bei der der Pilot - mal ganz einfach formuliert - Steuereingaben an einen Computer macht, und erst der Computer setzt diese in Flugmanöver um. Der Pilot greift also nicht mehr, wie früher, direkt auf Steuerelemente der Maschine zu. Dadurch kann man das "Steuer-Gefühl" für den Piloten innerhalb bestimmter Grenzen bewußt designen, man kann also unterschiedliche Maschinen dazu bringen sich letztlich immer gleich "anzufühlen".
    Für die Airlines hat das den Vorteil daß ein Pilot, der einmal auf dem "Airbus-System" geschult ist, jeden Airbus fliegen kann und nicht nur einzelne Typen, für die er ausgebildet wurde. Unterstützt wird diese Idee durch eine möglichst ähnliche Auslegung des Cockpits und der Bedienabläufe in allen Maschinen.


    Mich hat insofern nicht wirklich überrascht daß die Ergebnisse des Fluges heute ziemlich genau so waren wie vorher berechnet und im Simulator geübt.


    Eine wirkliche Feuerprobe wird kommen wenn die Maschinen bei den Airlines in den Liniendienst gehen, weil die Abläufe an den Airports, die Luftraumstrukturen, das Passagierverhalten nicht so eindeutig berechenbar sind wie irgendwelche technischen Parameter.
    Ob die Leute also wirklich innerhalb der kalkulierten Zeiten ein- und aussteigen, die Abfertigung so klappt wie in der Theorie vorgesehen, wie stark die Wirbelschleppen hinter der Maschine sind und welche Abstände zu anderen Maschinen dementsprechend im realen, komplexen Luftraum gehalten werden müssen usw. - das kann man in der Theorie nur bedingt vorrausberechnen. Allerdings wird davon abhängen wie effizient das Flugzeug in der Realität betrieben werden kann. Insofern wird es erst dann "so richtig spannend" wenn es darum geht ein problemloses Funktionieren im Liniendienst hinzukriegen.


    Heute ging es eher um den Symbolcharakter, daß das größte Passagierflugzeug der Welt erstmals geflogen ist, der Jumbo nach 35 Jahren seine Rolle als größtes ziviles Passagierflugzeug verliert, der europäische Airbus-Konzern den amerikanischen Erzrivalen Boeing überflügelt hat usw..

    171000 km halte ich für keine allzu übertrieben große Laufleistung. Bei guter Pflege und Wartung sollte der Wagen nochmal das doppelte schaffen :-)


    Neben dem Anschaffungspreis würde ich mich erkundigen wieviel er verbraucht und was Dich Versicherung und Steuern kosten werden. Gerade die Versicherung kann unter Umständen sauteuer werden wenn Du ungünstige Konditionen hast.


    Die laufenden Kosten würden mir an Deiner Stelle weit mehr im Magen liegen als die Laufleistung und ich denke daß diese finanziellen Aspekte absolut wichtige Entscheidungskriterien sind.

    Zitat

    Original geschrieben von Bob_Harris
    Na also, es hat nur 6 Beiträge gedauert, bis wir die böse Globalisierung als Ursache allen Übels ausgemacht haben.... :rolleyes:


    Die Globalisierung ist nicht das Übel, die hat ja auch ihre Vorteile. Es wäre auch müßig sie zu "beschuldigen", da sie sozusagen unaufhaltsam ist.
    Das Problem liegt darin wie man mit dem Phänomen umgeht. Und bisher wird hierzulande politisch nicht ausreichend darauf reagiert! Globalisierung bedeutet internationaler Handel, Vergleichbarkeit und Angleichung von Preisen und Dienstleistungen, Schnelligkeit, usw. Darauf muß man reagieren und nicht weiter mit deutscher Gründlichkeit, Paragraphenreiterei und Amtsstuben-Mentalität weiter machen.
    Selbst heute wird ja noch nicht gezielt und konsequent in eine Richtung gesteuert, mit der wir uns in eine international konkurrenzfähige Position bringen, sondern wir sehen weiter zu wie uns andere überholen.


    Zitat

    Original geschrieben von Bob_Harris
    Jawoll, Lufthoheit über dem Stammtisch hergestellt... Die Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg, haben wir doch immer schon geahnt... :rolleyes:


    Es geht nicht immer um political correctness, man muß den Tatsachen auch mal ins Auge sehen. Und in zahlreichen Branchen IST es so daß Arbeitsplätze durch Billiglohn-Arbeiter aus vornehmlich östlichen Ländern übernommen werden. In der Baubranche, in der Schlachthof-Diskussion in Ostdeutschland, in vielen landwirtschaftlichen Bereichen ist es Realität.


    Zitat

    Original geschrieben von Bob_Harris
    Am besten gleich die ganze EU wieder abschaffen... Löst sofort alle Probleme... Komisch, dass da bisher keiner von den Politikern drauf gekommen ist... :rolleyes:


    Vielleicht bleiben wir mal sachlich und arbeiten mit Argumenten.


    Die EU bringt sicherlich ganz viele unschätzbare Vorteile, und auch der Euro hat eigentlich eine Menge Vorteile. Das merkt der Verbraucher nicht direkt in der Geldbörse, der Euro vereinfacht aber internationale Handelstätigkeiten und ist dadurch letztlich ein großer Gewinn für uns, der auf lange Sicht wirkt.


    Allerdings reicht es nicht diese indirekten, langfristigen Vorteile zu betonen wenn andererseits konkrete, tagtäglich spürbare Probleme geschaffen werden.
    Du kannst den Leuten nicht einfach vorbeten daß der Euro für die langfristig sinnvoll ist wenn andererseits jeder tagtäglich mit wahnwitzigen Preissteigerungen, Verteuerungen, Arbeitslosigkeit und Zukunftsängsten kämpft.


    Darauf muß man auch reagieren und den Leuten müßte gezeigt werden daß man die Probleme anpackt, selbst wenn sie nicht direkt gelöst werden. Stattdessen wird man immer wieder mit unsäglichen Pannen und Negativmeldungen konfrontiert, nimm die Visa-Affaire oder was auch immer. Da manifestiert sich bei der Masse der Leute einfach der Eindruck daß die Osterweiterung eine Bedrohung darstellt, und in manchen Bereichen - natürlich nicht in allen - ist sie das ja auch. Das kann man nicht immer politisch korrekt negieren, damit löst man das Problem einfach nicht.

    Hi,


    ich weiß wie es Dir zur Zeit geht :mad: und denke daß selbst die faulen Arbeitslosen nicht da wären wenn es genügend Arbeit gäbe, dann könnte sich nämlich keiner drücken, man würde jeden in irgendeinen Job vermitteln.


    Es ist in der Tat so daß hier wieder mal der letzte vom Hund gebissen wird, nämlich die Arbeitslosen, die arbeiten wollen aber keine Chance haben. Man braucht ja nur die Nachrichten zu verfolgen, dann bekommt man mit welcher große Konzern wieder ein paar tausend Leute rausgeworfen hat, während die Unternehmensgewinne gestiegen sind. Das mag nicht für jeden Betrieb zutreffen, viele kämpfen, aber bei vielen großen stimmt es.


    Meiner Meinung nach hat sich auch die EU in eine ganz falsche Richtung entwickelt. Ich habe nichts gegen Länder wie Polen, Slowenien, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, die Türkei oder andere. Nur haben sie in der EU IMHO absolut gar nichts verloren.
    Zum einen deswegen nicht weil die EU seinerzeit nicht nur als Wirtschaftsbündnis, sondern auch als "Interessengemeinschaft" gedacht war, also ein Verbund, in dem gleiche Kulturen und Weltanschauungen kultiviert werden. Und da passen viele der neuen Beitrittsländer überhaupt nicht dazu, insbesondere weil sie kulturell anders gestrickt sind. Man hätte mit diesen Staaten irgendwelche Wirtschaftsbündnisse schliessen sollen, von denen beide profitieren - aber keine Aufnahme in die EU! Natürlich ist es für diese Staaten interessant EU-Mitglieder zu sein - für uns schafft es nur massive Probleme. Und auch kulturell paßt es einfach hinten und vorne nicht zusammen. Letztlich leiden darunter auch beide Seiten, denn uns nehmen irgendwelche Billiglöhner aus diesen Ländern die Jobs weg, und gleichzeitig werden die Menschen aus diesen Ländern hier zu Feindbildern, was sie gar nicht verdient haben. Da sind dann beide Seiten Verlierer...


    Wie Du zutreffend sagst ist es wirklich ein Problem wie sich Deutschland in einer globalisierenden Welt positioniert. Man kann nicht teuer und zugleich bürokratisch sein, und denken daß man trotzdem mit "deutscher Wertarbeit" glänzen kann, denn eine Maschine in Fernost baut Produkte genauso gut wie eine Maschine hier. Wenn man zusätzlich zu wenig tut um Forschung und Lehre zu halten, diese also auch eine Tendenz zur Abwanderung zeigen, bleibt nichts mehr übrig womit wir uns behaupten können.


    Wenn ich z. B. [URL=http://www.sueddeutsche.de/,tt4m2/jobkarriere/berufstudium/schwerpunkt/689/9680/index.html/jobkarriere/erfolggeld/artikel/945/51894/article.html]sowas[/URL] lese kann ich mich nur aufregen. Hat man denn IMMER NOCH NICHT verstanden daß man mit diesem viel zu umständlichen, unsinnigen Bürokratismus hierzulande nur Probleme schafft uns keins löst?


    Ich denke daß es hier noch ein Weilchen so weitergeht wie bisher: mehr Arbeitslose, mehr Probleme, mehr Billiglohn-Konkurrenz, usw. Aber meine Befürchtung ist daß die Stimmung hier irgendwann "kippt" weil es nicht nur 5,2 Millionen Arbeitslose gibt, sondern auch noch ein paar Millionen Leute, die zwar Arbeit haben aber auf Sozialhilfe-Niveau leben und es gibt viele, die einen Job haben aber sich fragen "Wie lange noch?". Diese Gruppen zusammengenommen sind ein riesiges Potential an unzufriedenen Menschen und ich glaube daß sie irgendwann auch zu einer politischen Macht werden.
    Das kann sich dann positiv auswirken weil endlich mal eine Veränderung im politischen Gefüge und der Politikrichtung stattfindet, das kann aber auch in eine Art Revoluzzer-Welle umschlagen, ich denke da an Szenen wie damals 1968. Ich wünsche mir sowas sicher nicht, aber ich glaube daß irgendwann etwas passiert wenn die Gruppe der Unzufriedenen immer größer wird.


    Ich bin etwas vom Thema abgewichen, ich bitte das zu entschuldigen...

    Was mich echt wundert: daß die in Worringen stationiert sind. Der angesagte Stadtbezirk für die Prolls und ihre Kundschaft wäre doch wohl Kalk... Oder haben die Köln-Kalk-Verbot? :D


    Ich sehe mir die Sendung nicht regelmäßig an, aber beim Rumzappen kann es schon sein daß ich hängen bleibe. Mich regen allerdings diese ekligen, arroganten Schnösel (damit meine ich die Kundschaft, der Verkäufer ist ja ganz sympathisch) aus dem Nobel-Autohaus genauso auf wie die Assis aus Worringen...


    Ich frage mich echt wer mit denen ein Autogeschäft abschließt. Egal ob als An- oder Verkäufer, ich hätte immer das Gefühl daß die mich über den Tisch ziehen wollen.

    Und die jeweils ausländische Polizei darf im Nachbarland sogar tätig werden, also nicht nur Präsenz zeigen oder im Falle eines Falles die einheimischen Kollegen rufen.


    Ich habe irgendwo gelesen daß ein Hubschrauber einfach nicht schnell genug verfügbar war. Ansonsten ist auch schwer vorstellbar daß der einem Auto nicht folgen kann.
    Offenbar ist das einfach nur eine Ente bzw. von irgendwem saublöd formuliert worden, viele andere haben es übernommen und jetzt geistert die Info durch die Gegend daß "der Hubschrauber nicht folgen konnte" - macht die Sache ja auch noch spektakulärer wenn man es so erscheinen läßt als wäre ein Helikopter da gewesen und habe diesen bösen Tätern aber nicht auf den Fersen bleiben können...

    Diese Aktion ist sicher an Kaltblütigkeit und Risikobereitschaft kaum zu überbieten.


    Ich denke aber daß man sich hüten sollte eine unterschwellige Anerkennung für diese Art des Raubes zu empfinden. Ich denke nämlich nicht daß es hier "zu Recht irgendeinen Reichen" getroffen hat und "die Täter ja nur ein bißchen Wildwest" gespielt haben.


    Wenn mit solchen Waffen in einer vollbesetzten Innenstadt durch die Gegend geballert wird ist es eher ein Wunder daß das kein Blutbad mit vielen Toten gegeben hat. Was wäre gewesen wenn von den zahlreichen Schüssen jemand getroffen worden wäre und da hätten mal eben 10, 15 tote Polizisten und Passanten auf der Straße gelegen?


    Versucht euch mal in die Rolle eines Bediensteten im Juweliergeschäft, eines Passanten, eines Polizisten zu versetzen, die Todesangst haben weil aus automatischen Waffen auf sie geschossen wird.
    Oder alleine nur welchen Ärger und finanziellen Verlust jemand am Hals hat, dem sein sauer finanziertes Auto, das er jahrelang abbezahlen muß, mal eben mit irgendeiner Handgranate gesprengt wird und der jetzt auf dem Schaden sitzen bleibt...
    Was ist wenn dem Juwelier jetzt die Kundschaft wegrennt weil sich keiner mehr in den Laden traut und dadurch ein paar Leute ihren Job verlieren? Wegen ein paar durchgeknallten A****löchern...


    Ich denke daß einem das Lachen und die "Anerkennung" sehr schnell vergeht wenn man mal über diese Dinge nachdenkt.