Beiträge von ganymed

    Da kann aber die BNetzA auch wenig machen.
    Letztendlich bleibt Dir als Kunde nur übrig dies nicht zu nutzen.


    Die 1,99 EUR (bzw. 3,99 DM) stammen noch aus Zeiten in denen die Prepaidminute 1,99 DM gekostet hat. Und da auf die Preise ins Ausland eh niemand achtet und ich auch vermute das der Anteil dieser Gespräche verschwindend gering ist wurde dieser Preis halt seit jeher gleichgelassen.

    Zitat

    Original geschrieben von Icebone
    Ein Gespräch mitschneiden würde ich auch nicht, ich habe irgendwie immernoch den Glauben dass die Leute doch so kriminell nicht sein können. Die sollen doch nur zu ihrem Wort stehen... :(


    Beim Mitschneiden ohne Einiwllogung würdest Dich eher Du kriminell machen... §201 StGB.

    Zitat

    Original geschrieben von Hightower2004
    Nein, da Du Dir entsprechende Mobilfunkkarten im Ausland kaufen kannst und dann nicht für ankommende Gespräche zahlen mußt.


    Überzeugt jetzt auch nicht.
    Erstens bekommst Du zB gar nicht so leicht einen Vertrag im Ausland (ohne festen Wohnsitz) und zweitens hast Du dann ja eine andere "ausländische" Telefonnummer.


    Beispiel:


    Ein Handwerksbetrieb arbeitet immer in Deutschland. Er bekommt nun einen Auftrag im nahegelegenen Ausland. Er wird sicher nicht das ganze Unternehmen jetzt mit anderen Karten ausrüsten, aber seine Kosten würden für die jeweilige Zeit stark ansteigen, was es für ihn ja wieder unlukrativer machen würde den Auftrag anzunehmen. Und das obwohl er es ja prinizpiell in der ganzen EU könnte.

    Mit den genannten Preisen kann man doch vorerst leben.


    Incoming Gespräche werden deutlich reduziert
    Gespräche innerhalb des Aufenthaltslandes fallen idR eh kaum an
    Gespräche nach Deutschland mit 49 ct ( laut teltarif.de ist nämlich auch hier bereits miteingerechnet) bewegt sich doch auf dem Niveau, das auch die meisten Kunden hierzulande für ein nationales Gespräch zahlen.


    Klar hätte das besser kommen können, aber das ist doch mal ein Anfang.
    Und wenn der Incoming Preis bis nächsten Sommer und die restlichen Preise bis spätestens Ende 2007 auf dieses Niveau gesenkt werden ist das doch in politischen Zeitebenen gedacht reletiv zügig umgesetzt worden.



    ***


    Andererseits:


    (Ich argumentiere jetzt mal aus Sicht des "Unionsbürgers")


    Wird man duch die eingehenden Gesprächskosten in den EU Ländern nicht in seiner Freizügigkeit und Niederlassungs-/Dienstlesitungsfreiheit stark behindert?