Beiträge von harlekyn

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    Original geschrieben von Gag Halfrunt
    Wenn man ein performantes Gerät heute haben möchte, das klein und leicht ist, dann muss man dafür auch einiges mehr hinblättern.

    Das liegt auf der Hand und das hatte ich in meiner ersten Antwort auch schon erwaehnt.


    Es ging schlicht um die Performance, nicht um den Preis. Ob man dann bereit ist, den Preis fuer die zusaetzliche Performance zu bezahlen, ist nochmal eine andere Frage. So relativieren sich die Ansprueche dann wieder, und schon ist schnarchlahm vielleicht wieder schnell genug.

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    Original geschrieben von Gag Halfrunt
    Es kommt doch erst einmal darauf an was man mit dem jeweiligen Gerät machen möchte.


    Der Z3735F ist für Alltagsaufgaben völlig ausreichend.

    Alles eine Frage des Anspruchs. Da er bereits einen damit ausgestatteten PC besitzt und diesen als zu langsam empfindet, stellt sich die Frage garnicht erst.

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    Die aktuelle Generation der Atom-Prozessoren ist schon der Wahnsinn. Wenn man ein drei Jahre altes Netbook mit einem aktuellen vergleicht, dann liegen da einfach Welten dazwischen.

    Ein 8 Jahre alter Core2Duo ist schon schneller als ein Atom Z3735F.


    Bezieht man die Leistungsaufnahme mit ein, haben die Atoms natuerlich ihre Daseinsberechtigung. Auf dem Desktop spielen ein paar Watt mehr oder weniger aber keine Rolle, daher wuerde ich eine solche CPU nur in absoluten Ausnahmefaellen einsetzen.


    Man sollte sich nicht der Illusion hingeben, Intel wuerde ein Performance-Monster fuer $17 unter's Volk bringen. Der existiert, weil er billig ist und wenig Strom braucht.

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    Zu deiner Frage bzgl. zwei gegenüber vier Kernen: Im Alltagsgebrauch kommt es bei den heutigen Prozessorleistungen nicht mehr so sehr auf die Spitzenleistung an. Nutzt du ein Multitasking-Betriebssystem wie Windows, dann werden ja viele Prozesse parallel ausgeführt. Je mehr Prozessorkerne zur Verfügung stehen, desto mehr Prozesse können unabhängig voneinander parallel ausgeführt werden.

    Soweit die Theorie. Wenn alle Aufgaben perfekt parallelisierbar waeren, haetten wir heute CPUs mit GPU-aehlichen Architekturen. In der Praxis krankt es aber an der passenden Software. Hohe Pro-Core-Performance ist im Desktop-Umfeld immer noch gegenueber mehr langsamen Kernen zu bevorzugen, solange man mindestens 2 Kerne zur Verfuegung hat. Bei Serveranwendungen sieht das ganz anders aus, zumindest wenn Durchsatz wichtiger als Latenz ist.

    Re: PC- Audioboxen (2.1 oder 5.1) mit digitalem Eingang?


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    Original geschrieben von Goyale
    ich habe an meinem PC noch 15 Jahre alte Boxen (2 Hochtöner, ein Tieftöner), und möchte diese gegen neuzeitliche Exemplare mit digitalem Eingang austauschen.

    Wie waer's mit einer Anbindung per BT? Hat den zusaetzlichen Charme, dass man die Lautsprecher auch fuer die Wiedergabe von anderen Geraeten nutzen kann.


    Hier steht ein Paar Logitech Z600. Zwar nur 2.0, dank Downfire aber immer noch ganz ordentlicher Bass. Fuer den Schreibtisch ausreichend.

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    Original geschrieben von Gag Halfrunt
    Kommt darauf an, wie die Fragestellung ist. Wenn es um das einzelne Unternehmen geht, dann ist der Gewinn entscheidend. Wenn es um langfristige Entwicklung einer Plattform geht, dann sind die Stückzahlen relevant, usw.

    Natuerlich immr auf Hersteller bezogen.


    Fuer Marktanteile kannst du dir nichts kaufen. Die tollen Stueckzahlen bei Symbian haben Nokia nichts genutzt. Und ohne Kohle wird's nichts mit der langfristigen Weiterentwicklung der Plattform.

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    Allerdings sagt der Gewinn auch nichts aus. Denn Gewinn bedeutet ja nur, dass Geld aus dem Umsatz abgeschöpft wird, statt es neu zu investieren. Ein erfolgreiches Unternehmen muss keinen Gewinn machen. Siehe z.B. Amazon.

    Kommt auf die Definition von "Erfolg" an. Normalerweise versteht man darunter, dass ein Unternehmen profitabel ist. Diesen Profit kann das Unternehmen dann reinvestieren, oder fuer spaeter auf die hohe Kante legen, oder an die Anteilseigner ausschuetten.


    Ein Unternehmen muss nicht jeden verdienten EUR sofort reinvestieren.

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    Original geschrieben von Gag Halfrunt
    Wenn ein Wettbewerber eine kurzzeitige Nachfragespitze erzeugt (iPhone 6!), dann sinken selbstverständlich die Marktanteile aller anderen, auch wenn diese mehr verkaufen.

    Laesst sich so pauschal nicht sagen, da die Nachfrage bei Hersteller A nichts ueber die Nachfrage bei Hersteller B aussagt. Gleiches gilt fuer die Entwicklung des Gesamtmarktes.


    Wenn es jedes Quartal eine konstante Zahl von Geraeten zu verteilen gaebe, haettest du recht. Da dem aber nicht so ist...


    Die Marktanteile sind ja immer ganz nett und fuer eine Diskussion nie zu schade. Aber was eigentlich zaehlt sind die Gewinne, die eingefahren werden.

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    Original geschrieben von Timba69
    BTW2: Herr Icahn ist so auffallend ruhig. Was ist los ? ;)

    ...oder diejenigen, die bei jeder noch so unpassenden Gelegenheit "mit Steve waere das nicht passiert" rausgehauen haben. :p


    Passend dazu: http://stratechery.com/2015/bad-assumptions/


    Fun Fact: Im letzten Quartal hat Apple mehr Umsatz durch Wechselkursschwankungen eingebuesst als Google Gewinn eingefahren hat. Apple steht immer am Abgrund, Google dagegen wird als Heilsbringer angesehen. Muss ich nicht verstehen.