Zitat
Original geschrieben von Nokia0815
Ich persönlich kann die Entscheidung von Google voll nachvollziehen (im Bezug auf Windows 8 auch im Hinblick auf ChormeOS und Android auf Tablets)
Wenn Google so ticken wuerde wie du glaubst, duerften sie fuer iOS nicht auch nur einen Finger krumm machen. Das Gegenteil ist der Fall. Warum? Weil dort ihre Kunden sind.
Zitat
Die Frage ist, in einem App Store mit ~900k Apps gibt es schon fast alles. Wie kann meine App hier aus der Menge herausstechen?
Das Problem hast du auch bei "nur" 145k Apps. Allerdings stehen auf der einen Seite 10 Mio potentielle Nutzer ~300/~500 Mio Nutzern gegenueber, wobei die ~300 Mio Nutzer dafuer bekannt sind, gerne Geld fuer Apps auszugeben. Wo wuerdest du also dein Glueck versuchen?
Zitat
Ich persönlich sehe WindowsPhone hier als ideales System dafür, da es relativ weit verbreitet ist und einen 'überschaubaren' Store hat.
Da bist du gleich zwei Irrtuemern aufgesessen. Zum einen ist der Store nicht "ueberschaubar" im Sinne von "uebersichtlich". Dort gefunden zu werden ist nicht einfach.
Zum anderen ist die Verbreitung nahezu 0 (nunja nicht ganz, knapp ueber 1% Marktanteil duerfte die installierte Basis von WP ausmachen). Dann sollte man sich die Frage stellen, wer solche Geraete kauft. Jemand, der primaer Wert auf Apps legt, wird eher zu einem der beiden populaeren Konkurrenzsysteme greifen. WP ist dagegen v.a. fuer diejenigen interessant, die ein gut zu bedienendes Touchscreen-Telefon wollen, ansonsten aber eher geringe Anforderungen an den Funktionsumfang haben. Nicht gerade die ideale Zielgruppe fuer einen jungen, aufstrebenden App-Entwickler. Grade als One-Man-Shop hast du auch nicht die Ressourcen, um auf allen Plattformen gleichermassen vertreten zu sein - dafuer sind sie zu unterschiedlich. Auch das spielt WP nicht in die Karten.
Zitat
Original geschrieben von derAL
Wieso bedarf es überhaupt einer App, wenn ich doch auch auf die mobile Seite gehen kann?
Die App ist i.d.R. besser zu bedienen, performt besser und kann sich mit dem System integrieren und z.B. Daten (Kontakte, Termine, Fotos) und Sensoren nutzen, den Nutzer ueber Ereignisse benachrichtigen, etc.
Natuerlich gibt's auch genuegend Inhalte, die man wunderbar als Webseite abwickeln kann.
Facebook hat's lange als WebApp versucht, ist schlussendlich aber auf eine native Implementierung umgestiegen. Und das Nutzererlebnis wurde dadurch deutlich verbessert.
Eine WebApp ist nur der kleinste gemeinsame Nenner. "Geht" und "ist toll" sind aber zwei verschiedene Paar Schuhe. Ich hab' noch keine WebApp gesehen, die letzteres Empfinden bei mir hervorgerufen hat.