Beiträge von harlekyn

    Allein die Tatsache, dass nur sehr sehr wenige Geräte betroffen waren (in Summe mWn <100 bei über 2,5 Mio produzierten Geräten) spricht dafür, dass der Fehler selten und damit auch schwer zu finden ist.


    Da können Stiftung Warentest & Co auch nichts dran ändern. Die testen selbst auch höchstens eine Handvoll Geräte pro Modell (falls überhaupt). Die Tests der Hersteller sind um etliche Größenordnungen intensiver. Wenn aber nur ein sehr kleiner Teil der Geräte den Fehler zeigt, ist es schlicht Glückssache diesen zu finden. Und selbst wenn dann zufälligerweise bei einem einzigen von 10.000 Tests der Fehler auftritt, ist er noch lange nicht reproduzierbar.


    Wie dem auch sei: Simple Logik kommt nicht gegen deinen unerschütterlichen Glauben an, bernbayer. Das ist mir schon lange klar. ;) Der Rest der Leserschaft ist hoffentlich zugänglicher für derartige Gedankengänge.

    Zitat

    Original geschrieben von bernbayer
    Die machen sich ja lächerlich wenn solche Mängeln bei ihren Labortests nicht auffallen.

    Du solltest mal kurz deine Traumwelt verlassen und in die Realitaet zurueckkehren. :p


    Auch Hersteller testen ihre Geraete (deutlich umfangreicher als Verbraucherinstitutionen oder Presse). Wenn da die Fehler schon nicht auffallen...

    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Das würde die Angelegenheit natürlich in einem anderen Licht erscheinen lassen. Nur: Wozu dann LTE-Distris?

    Keine Ahnung was du mit LTE meinst, ich kenn nur LTS.


    Beispiel Ubuntu: Die bringen alle 6 Monate (!) eine neue Distribution raus. Diese wird jeweils 18 Monate supportet. Alle 2 Jahre dagegen kommt eine LTS-Version, die 5 Jahre Support erhaelt.


    Damit brauchst du als "Normalnutzer" eben nur alle 2 (oder gar 4) Jahre ein Upgrade zu machen, statt alle 12-18 Monate.


    Natuerlich wird bei einem Upgrade der komplette Software-Stack aktualisiert. Daher kann's durchaus wuenschenswert oder interessant sein, auf den kurzen Release-Zyklus aufzuspringen.


    Andererseits kann auch intensiv genutzte Client-Software ein Upgrade erforderlich machen. Chrome hat den Support fuer die 12.04er Ubuntu beispielsweise vor ein paar Monaten eingestellt. Wenn man gern die aktuellste Version dieses Browsers einsetzen moechte, muss man upgraden. Alternativ wechselt man eben den Browser.

    Zitat


    Zusatzfrage:
    Wie sieht es in neuen Distributionen mit der Unterstützung älterer Hardware aus?

    Ubuntu bietet fuer die ausgelieferte Kernel-Version vollen Support in Sachen Sicherheitsupdates. Dazu gibt's regelmaessig (alle 6 Monate) einen Backport der dann aktuellen Kernel-Version und des GUI-Stack fuer die letzte LTS: https://wiki.ubuntu.com/Kernel/LTSEnablementStack , dadurch wird dann u.U. auch Support fuer neue Hardware nachgeruestet.

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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Was mich bei Linux Distributionen (auch den LTE-Varianten) stört, ist der im Vergleich zu Windows geringere LifeCycle.

    Fuer geschenkt sind 5 Jahre Support nicht uebel.


    Gegen Geld gibt's auch mehr, musst eben eine Enterprise-Version mit 10+ Jahren Support nehmen. Beispielsweise Redhat: https://access.redhat.com/support/policy/updates/errata/ oder Suse: https://www.suse.com/de-de/support/policy.html


    Warum man eine 10 Jahre alte Distribution aber nur unter besonderen Umstaenden haben will, hat die iX hier schoen erlaeutert: https://www.heise.de/ix/heft/Am-Leben-halten-2458886.html


    Ich hab' bis vor kurzem die Ubuntu 12.04 genutzt (aufgesetzt 2012) und dann nach 4 Jahren eine 16.04 neu aufgesetzt. Upgrade waere moeglich gewesen, aber wie das auch unter Windows so ist: Ab und an mal sauber neu aufsetzen hilft, Altlasten loszuwerden ;)

    Zitat

    Lief Windows XP über zehn Jahre, ist bei Linux-Distris in aller Regel nach drei bis vier Jahren Feierabend mit der Folge, dass das System neu aufgesetzt werden muss.

    Unsinn. Du machst einfach ein Distributionsupgrade. Neuaufsetzen ist nicht notwendig.


    Davon ab: Der Basis-Support von Windows 10 laeuft noch bis 2020, der von Windows 7 ist 2015 abgelaufen. Erweitertern Support gibt's jeweils 5 Jahre laenger, also bis 2020/2025. Wenn du dir jetzt ein Ubuntu 16.04 LTS installierst, wird dies bis 2021 unterstuetzt - sieht mMn nicht so schlecht aus im Vergleich.

    Gut moeglich, dass die GMX-App auf das Loeschen der Benachrichtigung reagiert und diese direkt nochmal sendet. Du sollst die Werbung schliesslich auf gar keinen Fall verpassen :p


    Aendert sich der Zeitstempel der Benachrichtigung?

    Sehe ich genauso wie Mammon. Zumal ein Desktop-Linux auch diverse Vorteile mit sich bringt, allem voran die integrierte Paketverwaltung incl. Update-Versorgung.


    Windows Update ist auch unter Windows 10 immer noch kein Vergnügen, von den diversen Updatern für Drittsoftware fangen wir besser garnicht erst an.

    Die Airpods sind für das Gebotene günstig. Bluetooth-Kopfhörer ohne Kabel kosten anderswo 200-300 EUR. Günstiger sind andere Marken nicht.


    Ich nutze aktuell ein Plantronics Backbeat Fit. Passform ähnlich wie die EarPods, wasserdicht, 7-8h Laufzeit. Soundqualität ist besser als bei den EarPods, aber für audiophile Naturen sicher keine Offenbarung.


    Kannst ja mal bei Marco Arment vorbei schauen (http://www.marco.org), der hat diverse Kopfhörer getestet. The Wirecutter ist ebenfalls einen Besuch wert.

    Zitat

    Original geschrieben von ThunderHawk
    Das passiert doch auch bei Abstürzen, wenn das Springboard neu geladen wird.
    Allerdings will das Telefon dann 1x das Passwort statt den Fingerabdruck.

    Genau darauf wollte ich hinaus. Scheint aber nicht das Problem bei yampel zu sein.

    Bei einem "normalen" Rueckruf waere die Geschichte nach ein paar Wochen vergessen.


    In dem Fall wird's spannend, wie es bei Fluegen weitergeht. Da die Geraete nicht alle spontan vom Markt verschwinden werden, darf sich Samsung der permanenten Negativ-Werbung sicher sein. Damit bleibt der Vorgang im Gedaechtnis und geht nicht einfach unter.


    Die Differenzierung "Samsung Galaxy Note 7" > "Samsung Galaxy Note" > "Samsung Galaxy" > "Samsung" schaffen auch nicht alle.


    Bestes Beispiel iPhone 7: Aus "keine Kopfhoererbuchse" wurde im Kopf der unbedarften Verbraucher "kann ich keine Musik mit hoeren".


    Weiteres Problem ist das Krisenhandling: Samsung hat dem Anschein nach die Kunden bewusst an der Nase rumgefuehrt. Dass es sich dabei nur um einen bedauerlichen Einzelfall bei einem einzigen Produkt handelt muss man den Verbrauchern erst mal glaubhaft vermitteln.