ZitatAlles anzeigenOriginal geschrieben von nobbi
> Die USIM ist eine ganz normale SIM, kann also nix mehr
Einspruch, euer Ehren.
> Der einzigste Unterschied zur 'normalen' SIM liegt darin, das
> Du im HLR des Netzbetreibers für UMTS 'freigeschaltet' bist.
Was hat denn da das eine mit dem anderen zu tun? Nix?
Ein SIM (man kann das garnicht oft genug erwähnen, dass das für 'Subscriber Identification Module' steht) ist eine Prozessorkarte. Eine Prozessorkarte enthält ein Dateisystem, das aufgeteilt ist in Applikationen und Dateien. Ein Sonderfall sind Dateien, die ihrerseits wieder Dateien enthalten können, also quasi Verzeichnisse.
Eine der ersten Aktionen nach Aktivierung des SIM ist die Auswahl der Applikation, die aktiv sein soll. Bei einer normalen GSM-SIM ist das die GSM-Applikation. Bei einem USIM kann dies entweder die USIM-Applikation sein, oder auch die GSM-Applikation. Übliche USIMs emulieren mit den Dateien der USIM-Applikation eine GSM-Applikation (in etwa das, was Goisbart und Martyn erwähnt haben).
Die GSM- und die USIM-Applikation sind absolut unterschiedlich. Die Dateinamen sind grösstenteil verschieden, die Dateistrukturen sind unterschiedlich, die Telefonbücher funktionieren komplett anders, die Sicherheitsmechanismen sind andere.
Ich weiss also nicht, wo Du
> Die USIM ist eine ganz normale SIM, kann also nix mehr
hernimmst. Von dieser Welt, und aus der in diesem Raum-Zeit-Kontinuum gültigen 3GPP-Spezifikation kann jedenfalls nicht sein.
N.
hi,
ich frage mich jetzt , wie es denn sein kann, dass sich meine ägyptische Vodafone-Karte (Prepaid) in alle in Deutschland verfügbaren GSM- und UMTS-Netze (außer e+) einbuchen kann obwohl sie ja eigentlich für Ägypten vorgesehen ist und es dort nur GSM 900 und 1800 gibt.
Ist sie dann ursprünglich eine sog. USIM? Obwohl sie in Ägypten so nicht nutzbar ist oder eine Sim der ein Roaming in den verfügbaren Netzen ermöglicht wurde?
Könnten dann nicht auch simyo-Sims im eplus 3G telefonieren?
Gruß
Patrick