Das Problem ist aber ein anderes, nämlich Bildung. Warum wird bei uns in Transferleistungen investiert, nicht aber in Bildung? Haben die nordischen Länder bei den Migranten die ganzen Ingenieure abgegriffen, wir aber nur die anatolische Landbevölkerung? Warum schneiden bei uns die Migrantenkinder schlecht bei PISA ab, woanders aber nicht?
Wenn ich so durch Cottbus wandere, ein Städtchen, was garantiert nicht verdächtig ist, einen hohen Migrantenanteil zu haben, sehe ich einheimische Jugendliche, die abends besoffen vor der Stadthalle rumlungern und andere anmachen. In Berlin-Kreuzberg ist es viel bunter und lustiger als z.B. in Berlin-Hellersdorf, wo auch die einheimischen Deppen zum Messer greifen...
Die Politik sollte sich allgemein mehr um die Bildung kümmern, dort mehr Stellen schaffen etc. und nicht immer nur kürzen. Mehr Bildung bedeutet mehr Selbstbewußtsein, weniger Frust und dann auch weniger Ärger. Aber nein, da müßte man ja mittel- und langfristig was ändern. Bis zu den nächsten Wahlen populistische Unterschriftenaktionen zu machen, ist doch da viel einfacher... 
Die Bemühungen müssen auch von uns unterstützt werden. Wenn man auf einen Deutschkurs ewig warten muss und keiner sich um einen kümmert, dann wird das auch nix!