-
womit also schon rund eine halbe Akkuladung
Wer ein Taxi ohne Wärmepumpe bestellt, dem ist nicht zu helfen. Aber nehmen wir den worst Case an. Aber selbst die Mercedes brauchen nicht so viel Strom, die aus Komfort Gründen keine WP verbauen. Mit dem Rest schafft das Taxi im Stadtverkehr den Tag lässig! Nicht zu vergessen, dass jeder PAX noch 100 W Heizleistung zusteuert. Nach der Aufwärmphase geht die Leistung der Heizung stark abwärts.
Tesla ist wirklich vorbildlich. Wenn Motor und Akku Wärme in die Wärmepumpe geben, ist der Stromverbrauch weit unter 1 kW. Aber klar, wenn ich bei -10 Grad das Auto enteise, gehen schon mal 3 kWh morgens weg. Dann habe ich aber auch knapp 30 Grad nach einer Viertel Stunde in der Kabine. Könnte ich natürlich auch mit Netzstrom machen. Da läuft aber auch alles max. ineffizient. Die Motoren verheizen Strom, um die Wärmepumpe mit max. Output betreiben zu können.
-
Mit dem bz4X zeigt Toyota, was sie nicht können. Vielleicht auch Heizung. Ein "normales" E-Auto braucht selbst im Winter nur um die 1 kWh/h um den Innenraum zu temperierten. Oder anders. An einem 12 h Taxler Tag braucht er 12 kWh um seine Kabine durchgängig, auch während der Standzeiten, kuschelig zu halten. Und das darf er auch, im Gegensatz zum Diesel laufen lassen. Dazu kommen im Schnitt 150 km.
Der Mann liest zu viel Internet und "Fach"zeitschriften.
-
Du weißt auch nicht, wie der Vorbesitzer mit seinem Verbrennungsmotor umgegangen ist.
Ich kenne Leute, die den aktuellen Markt nutzen und einen gebrauchten BEV gekauft haben. Selbst alte Fahrzeuge der frühen Generation haben noch tadellos funktionierende Batterien! Aber gerade Leute die keine Erfahrung und Ahnung haben, machen den Panikaffen.
-
dass es mit seinen Kameras vermutlich viele Daten sammelt und eine Ungewöhnung in der Bedienung ist.
Das lässt sich nicht von der Hand weisen. Allerdings dürfte das für alle 202x auf den Markt gekommenen Fahrzeuge zutreffen.
Ansonsten kann ich Dir nach 38000 km sagen, ein Tesla fährt wie jedes andere Automatik Fahrzeug auch. Lediglich die ganz neuen ohne Blinkerhebel erfordern eine gewisse Umgewöhnung.
Ich fahre diverse Fahrzeuge Schalter und Automatik. Eine Ungewöhnung zwischen BMW, Audi, Mercedes, Peugeot und Toyota ist viel komplizierter, da wichtige Funktionen teils sogar zwischen Modellen gleicher Marke total unlogisch anders bedient werden. In einem Tesla gibt es keine zig Hebelchen und Knöpfchen mit merkwürdigen Symbolen. Wenn man es geschafft hat, ihn auf "D" zu schalten, kann man ihn auch fahren. OK. Lenkradschaltung ist für uns ungewohnt. In den USA aber schon seit vielen Jahrzehnten Standard.
-
.... mit einem Produkt haben will, benutzt es so, wie es für ihn am komfortabelsten ist und interessiert sich nicht dafür, ob sich der Fünftbesitzer an einem neuwertigen Zustand erfreut.
-
Vielleicht liegt es auch an der geografischen Lage des Dorfes?
Die Familie meiner Frau wohnt im Vogelsberg und an der Grenze zwischen Taunus und Westerwald. Da boomen die E-Autos, weil die Rahmenbedingungen passen.
Eigene Immobilie/Stellplatz und tägliches Pendeln bis max 150 km. Da gibt es inzwischen alles von Zoe über Kona, Smart #1, id.3/4 und Tesla 3/Y und keiner hat damit Probleme oder denkt auch nur entfernt darüber nach, wieder zum Diesel zurück zu wechseln.
-
Nokiahandyfan
Interessante Erfahrung! So lebt jeder in seiner "Blase". Ich bewege mich viel in 50+ Technik/Technologie affinen Kreisen. Da wird sich rational mit dem Thema auseinandergesetzt. Und natürlich kommen nicht alle zu einem positiven Ergebnis.
Aber es werden immer mehr, die alleine an mir täglich beobachten können, dass ein E-Antrieb inzwischen ein absolut alltagstaugliches Fahrzeug bereit stellt.
Ich sagte es schon. Dein Dacia ist ein Nischenfahrzeug für eine Spezialanwendung. Wenn Du Deinen Bekannten das als Stand der Elektro-Mobilität präsentierst, ist die Reaktion wenig verwunderlich.
-
völlig unkomfortable öffentliche Laden,
Sicher bekomme ich bald Geld von EnBW. 
Hier wurden am größten Einkaufszentrum Hanaus 8 EnBW Schnellader installiert und sie sind auch schon online. Das ist zu weit von Autobahnen und Schnellstraßen entfernt, als dass dort Langstreckler vernünftig laden könnten. Es standen drei lokale Fahrzeuge da. Und da selbst 39 Cent teurer als Hausstrom ist, braucht man nicht lange philosophieren, dass die drei ein EAuto besitzen und nicht zu Hause laden können.
Die einen lamentieren herum und andere bemerken, dass man, während man bei REWE, Aldi, Expert, DM, Bäcker, Apotheke, Restaurant, BayWa etc. ist, das Auto bequem lädt.
-
Frank73
Na das wird ja auch Zeit.
Shell waren die Ersten, die vollmundig behauptet haben, ihr Mineralölgeschäft auf Strom umzubauen. Passiert ist bis dato eigentlich nix.
Mit Wegfall der Roamingangebote, hat nur der eine Chance, der eine gute flächendeckende Ladeinfrastruktur aufweisen kann. Ob Shell den Rückstand jemals aufholen kann, fraglich! Insbesondere, weil sie das gleiche Problem wie Aral/PB haben. Tankstellen ist in der aktuellen Form super unattraktiv. Und dann haben sie in letzter Zeit noch eine ganze Reihe von geeigneten Tankstellenflächen an die Konkurrenz vergeben.
BTW, wer baut denn an obiger Stelle? Wirklich Shell Recharge?
-
Weil er sich täglich bestätigen muss, dass die Welt schlecht (zu ihm) ist.