Bei ihm ist's wohl so. Wenn er nur zur Arbeit, zum Wanderparkplatz oder zum Bahnhof fährt und sonst nirgendwo anhält, wo es eine Ladestation in günstiger Nähe gibt. Haben inzwischen wirklich alle verstanden. Dann ist das eben so und überhaupt kein Problem, wenn er seinen Prius behält, bis er auseinander fällt.
Beiträge von senderlisteffm
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finanziell interessant
Das ist sowieso ganz spannend. Da werden tausende Euro für bling, bling, Lack, Plastik Bodywork, Felgen und was weiß ich noch alles ausgegeben. Aber beim Kraftstoff, der gar nicht so viel beim TCO ausmacht, da wird mit der spitzen Feder gerechnet und sich heiß diskutiert. Ein neues Auto (Geldvernichtungsmaschine) kaufen, um zu sparen?

Jeder setzt seine Randbedingungen anders. Ist auch vollkommen OK. Aber wir fahren auch über 500 km zur Fähre. Das Laden ist da nie ein Problem, um rechtzeitig da zu sein. Das ist sehr genau vorhersehbar. Aber die Unbekannten, Stau, Straßensperrungen und so weiter machen's. Da muss man immer großzügig Puffer einplanen. Von daher. Irgendwo steht man immer rum. Entweder am Hafen oder auf dem Weg. Und wenn man keine Deadline hat, ist es eh egal.
Und wenn man's mal macht, bemerkt man, entspannt ankommen ist viel mehr Lebensqualität, als 30 Minuten früher da sein. Jedoch, siehe oben, jeder ist seines Glückes Schmied.
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Wenn man's in D nicht so verbissen sehen würde "Ich muss 900 km ohne Pause mit 200!" sondern "Ich fahre gewöhnlich keine 20 km am Tag!" würde man sich viel Palaver um nichts ersparen. Das können ein paar Solarzellen mit Pufferakku leisten.
Und weil immer auf die bösen Chinesen gezeigt wird. Ein Bekannter hat häufiger in China zu tun. Er sagt, die Millionenstädte seien inzwischen so angenehm. Diese Ruhe und gute Luft, weil fast alles da elektrisch fährt. Insbesondere gebe es keine stinkende 2-Takter Zweiräder mehr.
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Deswegen glaube ich auch, dass die falsch liegen, die glauben, dass in schwachen Ländern weiter fossil gefahren wird, da keine Stromnetze und e-Autos viel zu teuer.
Nein, China oder vielleicht auch andere, werden diese Länder mit kleinen, billigen Fahrzeugen überschwemmen und Schwarzstart fähige Inselanlagen liefern. So dass die Menschen weder aufs marode Stromnetz, noch auf teures importiertes Benzin angewiesen sind.
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Global habe ich in den letzten 3 Jahren 6000 l Superbenzin eingespart. Nur ich, nur ein PKW.
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Viel Spaß im Stau, wenn das so auf Kante genäht ist…
Dazu wird es schwierig werden, an jedem Hub etc. die Zugmaschine abzukoppeln, irgendwo zu laden, wieder anzukoppeln usw, da der Fahrer oftmals zum Be- und entladen des lkw benötigt wird
Da ist nichts auf Kante genäht. Stau ist das Beste, was einem E-Auto passieren kann. Einem E-LKW erst Recht, weil dem Fahrer die Lenk- und Schichtzeit unter den Fingern verrinnt.
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600kWh, und das reicht grob für die 4.5h
Eher für 8. Und bei einer 10 h Schicht muss man sowieso 2 mal stoppen. Etwas Gehirnschmalz braucht Tobias nur, wenn er morgens nicht geladen ist, und/oder nur irgendwas um 200 kW aus der Säule kommen. Bei Zugmaschinen mit nur 400 kWh wird's dann aber mühsam.
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Wie man sieht, entstehen die LKW Ladeparks noch rasanter, als die PKW Stationen. Warum? Weil man in 45 Minuten mehr Strom verkauft, als am PKW Lader den ganzen Tag.
Und ja, Transport Logistik ist hart und rational. Daher werden die innovativen Player die Oberhand gewinnen. Und die anderen, werden kurzfristig durch Maut-, Diesel- usw-Zuschläge die anderen subventionieren. Denn auch Nanno Jansen nimmt die in voller Höhe, solange es der Markt her gibt. Und kauft weiter einen LKW nach dem anderen und kann richtig Geld in seine Infrastruktur stecken.
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Ist doch wie immer. Jammer jammer. Auf keinen Fall selbst ausprobieren. Ich kenne heute noch Leute, die mir erklären, dass man mit dem Elektroauto jede Stunde mehrere Stunden aufladen müsse und es sowieso nirgends Ladestationen gebe. Aber so ist halt der deutsche Michel. Der Stammtisch beherrscht die Meinung.
Tobias Wagner amüsiert sich auch immer über den Dünnpfiff, den die Spediteure auf Kongressen und Podiumsdiskussionen ablassen, während er jede Woche demonstriert, dass täglich 700+ km quer durch Europa kein Problem sind, und mit seinem Tool die Fahrer und Disponentin maximal unterstützt werden. Dazu zeigt Nanno Jansen, wie Depot Laden maximal effizient funktioniert.
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LKW im Lokalverkehr
Genau das Gegenteil sagt Tobias Wagner. Denn im Moment ist der große Hebel die Kilometerleistung. Nur so amortisiert sich der Anschaffungspreis schnell. Begünstigend sind weitere Faktoren im Fernverkehr. Maut und Wartung. Im Ausland teilweise keine Fahrverbote, so dass man elektrisch Touren fahren kann, die mit Diesel nicht möglich wären.
Gerade im gewerblichen Umfeld wird's schnell gehen. Und Ladeinfrastruktur wächst schneller, als Zugmaschinen ersetzt werden! Und wenn die Deutsche Angst auch hier wieder bremst, passiert das Gleiche wie mit den Abgas- und Lärmgrenzwerten in der Schweiz und Österreich. Die Osteuropäer kaufen moderne Zugmaschinen und räumen den Transportmarkt ab und die deutschen Spediteure jammern, wie furchtbar alles sei.