ZitatOriginal geschrieben von oleR
Ich sehe die Bedenken. Aber mal ganz ehrlich: Den Leuten bleibt immer noch verdammt viel. Sie haben viel mehr als andere. Sie sind auch sonst oft in ihren Jobs privilegierter als die Leute, die wirklich die Drecksarbeit dieser Gesellschaft leisten müssen. Die auch zur Kasse gebeten werden und wurden (vgl. oben), aber dabei viel weniger Aufstand gemacht haben.
Sind die Menschen, die sich einen kleinen Wohlstand erarbeitet haben und nun durch Bildung und persönlichen Einsatz, oftmals in Zeiten der Weiterbildung knappem Budget, "privilegiert"?
Ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen; da sage ich Dir, dass ich mir manchmal wünsche in meinem früheren Job als einfacher Arbeiter zu sein.
Von der Belastung und der Verantwortung und dem zeitlichen Einsatz wäre das auf jeden Fall angenehmer als jetzt in der "privilegierten" Stellung.
Schwere Arbeit bitte nicht immer mit körperlicher gleichsetzen!
Ich achte jede Tätigkeit, gerade auch die körperlichen anstrengenden; aus eigener Erfahrung.
Aus eigener Erfahrung kann ich Dir aber auch sagen, dass es früher schön war nach 7 Stunden Feierabend zu haben, trotz schwerer Arbeit. Danach war aber auch wirklich Arbeitsschluß.
Das haben viele der hier so gescholtenen etwas besser verdienenden nicht.
Und es ist oftmals unter großen Entbehrungen in der Zeit der Weiterbildung und Einsatz zustande gekommen. Erarbeitet würde ich mal sagen ![]()
Ich will aber nicht meckern, weil es immer eine persönliche Setzung von Prioritäten ist und jeder selber die Entscheidungen trifft.
Genauso wenig akzeptiere ich aber das Jammern von Leuten, die eben weniger haben aufgrund von mangelnder Bereitschaft sich einzusetzen.
Ausnahmen gibt es auf beiden Seiten, also Leute ohne Chancen und easy Jobs im oberen Bereich.
In der Regel ist das aber anders.
Just my 2cents.