Beiträge von 7650w

    Zitat

    Original geschrieben von Jimmythebob
    Wenn nun für dich dieser Vertriebler zu den den "einfachen Leuten" gehört mag das subjektiv so sein, ist aber objektiv nunmal falsch. Das ist alles.


    Ich verstehe schon, was Du meinst.
    Mir geht es aber darum, dass diese Personengruppe eben auch kein Krösus ist und den bescheidenen Wohlstand hart erarbeiten muss.
    Eben nicht in einer 35h Woche, auch ohne körperliche Arbeit.


    Timba:
    Evtl. sind wir in verschiedenen Branchen, unsere Vertriebler sind teilweise auch Akademiker mit technischem Background. Die Beträge gibt es auch nicht als Fixum. Und das Auto ist ein "Tool", kein "Benefit".


    Das mit den Dienstwagen ist auch bei uns ein Reizthema, teilweise emotional geführt.
    Ich persönlich sehe aber den großen Anteil an den Neuwagenverkäufen und damit die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen.
    Ich persönlich habe kein Problem mit einer Begrenzung auf 120g/km CO², sehe aber die Erhöhung der Pauschale kritisch.

    Zitat

    Original geschrieben von Jimmythebob
    .Jetzt irgendwelche Leute mit 5,5k brutto heranzuführen, die den Dienstwagen eine Nummer kleiner nehmen müssen.


    Nicht irgendwelche, sondern Betroffene.
    Das sind keine Einzelfälle. Und das mit dem A6 ist Unsinn, die fahren heute schon Passat oder kleiner.
    Ich kenne aktuell einen, der hat die drei Jahre rum mit seinem Passat > 420.000km. Easy Job, keine körperliche Arbeit. Bisserl rumfahren..., das Auto ist ja geschenkt und nur privat genutzt ....

    Es behauptet keiner, dass der Vetriebler in dem Fall arm ist.
    Allerdings arbeitet der mehr als 40h/ Woche und bekommt ca. 3.000€ netto.
    Reich ist der nicht und A6 fährt der schon gar nicht. Und je nach Entfernung zum Wohnort und Preis des Wagens hat er auch keine 3.000 netto.
    Sorry, Ihr dürft gerne lachen aber für mich ist der weder reich noch vermögend.
    Der verdient in Relation zur Arbeitszeit auch nicht sehr gut.


    Wenn Ihr das natürlich mit einem Niedriglöhner vergleicht, der 8€ pro Stunde bekommt und keine Ausbildung hat, ok. Aber das sind Äpfel mit Birnen vergleichen.
    Und ich will den Niedriglähner auch nicht abwerten, es geht um Eure Vergleiche.

    Ach ja, die fahren alle A6.
    Du scheinst Dich ja mit den Policys bezüglich Dienstwagen auszukennen. Dann mal los....
    Sorry, aber da hast Du keine Ahnung.


    Nur die Erhöhung der BBG sind in dem Fall (ledig GKV) 121€ von ca. 3.000€ netto. Peanuts bei dem Gehalt...

    Zitat

    Original geschrieben von Jimmythebob
    nach welcher alle, die weniger als 60k p.a. verdienen nach den Plänen der Grünen entlastet werden,


    Steuerplänen!
    Erhöhung BBG und Dienstwagenbesteuerung trifft auch den klassischen Vertriebler mit 5.500€ Brutto im Monat.
    Zusätzlich auch den Arbeitgeber, von der Autoindustrie ganz zu schweigen. Da meine ich jetzt nicht den SUV vom GF.

    Zitat

    Original geschrieben von bernbayer
    ..daß selbst die grüne Finanzexpertin Christine Scheel dieses Steuerkonzept als brandgefählich ansieht


    Ehrlicherweise muss man aber sagen, dass die bei den Grünen ziemlich isoliert ist, genau wie der Metzger damals, als er noch Grüner war.

    Zitat

    Original geschrieben von Timba69
      7650w:


    Bei manchen Postings fehlen mir echt die Worte...


    Populismus= populus = das Volk. ..


    Mir fehlen eher die Worte, wenn ich sehe, wie sich verschiedene Parteien links überholen wollen.
    Das ist mir eine FDP als Korrektiv lieber, obwohl ich die nicht wähle und ich auch nicht deren vermögende Klientel bin.


    Wie nennst Du denn die einfachen Botschaften für komplexe Sachverhalte, die speziell Gabriel so von sich gibt?
    Ich finde das teilweise sogar unverantwortlich, was der Herr so von sich gibt, um Wählerstimmen zu bekommen.
    Mit seriöser, sachlicher Analyse hat das nichts zu tun.
    Das macht der nicht nur im Wahlkampf. Imho mit ein Grund warum die zaudernde aber sachlich ruhige Merkel so beliebt ist.

    Zitat

    Original geschrieben von oleR
    Ich sehe die Bedenken. Aber mal ganz ehrlich: Den Leuten bleibt immer noch verdammt viel. Sie haben viel mehr als andere. Sie sind auch sonst oft in ihren Jobs privilegierter als die Leute, die wirklich die Drecksarbeit dieser Gesellschaft leisten müssen. Die auch zur Kasse gebeten werden und wurden (vgl. oben), aber dabei viel weniger Aufstand gemacht haben.


    Sind die Menschen, die sich einen kleinen Wohlstand erarbeitet haben und nun durch Bildung und persönlichen Einsatz, oftmals in Zeiten der Weiterbildung knappem Budget, "privilegiert"?


    Ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen; da sage ich Dir, dass ich mir manchmal wünsche in meinem früheren Job als einfacher Arbeiter zu sein.
    Von der Belastung und der Verantwortung und dem zeitlichen Einsatz wäre das auf jeden Fall angenehmer als jetzt in der "privilegierten" Stellung.


    Schwere Arbeit bitte nicht immer mit körperlicher gleichsetzen!
    Ich achte jede Tätigkeit, gerade auch die körperlichen anstrengenden; aus eigener Erfahrung.
    Aus eigener Erfahrung kann ich Dir aber auch sagen, dass es früher schön war nach 7 Stunden Feierabend zu haben, trotz schwerer Arbeit. Danach war aber auch wirklich Arbeitsschluß.
    Das haben viele der hier so gescholtenen etwas besser verdienenden nicht.


    Und es ist oftmals unter großen Entbehrungen in der Zeit der Weiterbildung und Einsatz zustande gekommen. Erarbeitet würde ich mal sagen ;)


    Ich will aber nicht meckern, weil es immer eine persönliche Setzung von Prioritäten ist und jeder selber die Entscheidungen trifft.
    Genauso wenig akzeptiere ich aber das Jammern von Leuten, die eben weniger haben aufgrund von mangelnder Bereitschaft sich einzusetzen.
    Ausnahmen gibt es auf beiden Seiten, also Leute ohne Chancen und easy Jobs im oberen Bereich.
    In der Regel ist das aber anders.


    Just my 2cents.