Zum Thema Erährungn hat mal ein Tierarzt einen Denkwürdigen Satz losgelassen:
"Ernährungs Physiologisch gesehen sind Mäuse die Beste Nahrung die man bekommen kann, jedenfalls wenn man eine Katze ist."
Grundsätzlich würde ich Naßfutter empfehlen, eben weil Katzen auch keine getrockneten Mäuse Fangen, und daher ein Problem mit dem Flüssigkeitshaushalt bekommen (können). Eine unserer Katzen musste damals wegen Nierenversagen eingeschläfert werden.
Selbst wenn man für Wasser sorgt, ist nicht sicher ob die Katze das auch in ausreichender Menge trinkt.
Was die Sortenvorliebe der Katzen angeht, kann man sagen:
Würdest Du in der Kneipe ein Bier bestellen, wenn Du nie in Deinem Leben eines gesehen hätteste, und Dir nie jemand davon erzählt hätte, und Du nichtmal jemals etwas darüber gelesen hättest?
Natürlich nicht, wie auch, Du wüsstest ja nichtmal daß es sowas gibt.
Ähnlich ist es mit Katzen: Natürlich kann es sein, daß die auf den Geschmack kommen, wenn es das entsprechend teure Futter mal gibt, aber wenn Du der Katze das nicht verrätst, daß es solches Futter gibt, wird sie das auch nicht verlangen.
Unsere Katzen haben alle Nassfutter bekommen, im allgemeinen preiswertes Supermarktfutter, oft sogar (weil billiger) Hundefutter. Wenn die das von Anfang an kennen, fressen die das auch. Vielleicht der kleinen noch kein Hundefutter, weil da die Brocken noch recht groß sind, wenn Du mal einen ordentlichen Tiger im Haus hast, geht das schon.
Kleiner Tipp noch: Katzen sind es (instinktmäßig) nicht gewohnt an derselben Stelle zu trinken und zu fressen. Wenn sie eine Maus fangen werden die die auch nicht (oder selten) in der Nähe einer Wasserstelle fressen. Deswegen trinkt und frisst eine Katze normalerweise nicht gleichzeitig, wie es Menschen tun, sondern wird entweder fressen, oder trinken. Daher wird sich eine Katze wesentlich einfacher mit der Futtersituation zurechtfinden, wenn Futter und Wasser an unterschiedlichen stellen im Haus angeboten werden.
Daß Katzen gerne aus Wasserhähnen trinken, liegt vermutlich daran, daß sie damit nicht nur den Durst stillen, sondern auch gleich noch den Spieltrieb ausleben können. Ich denke, das hat so ziemlich jeder Katzenbesitzer schonmal beobachten können, wie sich eine Katze unter einem Wasserhahn austoben kann.
Was das Kratzen angeht: Das ist für Katzen nicht nur eine Aktion zum Krallenschärfen sondern dient nebenbei auch der Reviermarkierung. Katzen haben Duftdrüsen an den Pfoten, mit denen sie ihre bevorzugten Kratzstellen auch markieren. Deswegen kratzen Katzen auch normalerweise selten in der Gegend herum sondern suchen dazu gezielt immer dieselben Stellen auf.
Wenn das eine Ecke an der Wand ist, kann man etwas Teppich drüberkleben oder Nageln, dann hat die Katze da eben ihre Kratzstelle. Wenn die Katze dafür das Sofa aussucht, wird es schwer sie dafon wieder wegzubekommen.
Einen Kratzbaum kann eine Katze annehmen, kann aber auch sein, deß sie diesen ignoriert, wenn der nicht entprechend riecht.
Eventuell am Amfang die Katze öfter mit den Pfoten am Kratzbaum entlang streichen. Also die Vorderbeine mit den Händen so am Baum entlang streichen, als ob die Katze kratzen würde. Es kann aber eine weile brauchen, bis die Katze den Baum dann als Kratzstelle annimmt. oder es klappt nicht, dann wird der Kratzbaum bis zum Ende aller Zeiten in einem unberührten Zustand bleiben.
Wo Du Schlafdeckchen auf die Fensterbretter legst, wirst Du dann sehen müssen wenn die Katze da ist. Vorher plätze aussuchen hilft nicht immer. Also erstmal einfach abwarten, die Katze "sagt" Dir schon wo sie am liebsten schläft. Da kommt dann die Decke hin.
Soviel von mir dazu. Viel Spaß noch mit dem kleinen