Beiträge von Brainstorm

    Sicher? Diejenigen die kurz vor der Grundsicherung stehen, haben oft niedriges Gehaltsniveau, und zahlen entsprechend wenige Steuern. Demzufolge Fällt auch die Erstattung niedriger aus. Man kann schließlich maximal nur so viel Steuer erstattet bekommen, wie man vorher bezahlt hat.

    Das ist dann ja auch eine rationale Entscheidung. Nur unterstützen/subventionieren sollte man das nicht. Wohnen und arbeiten war/ist ein super Konzept. Ist halt nur nicht attraktiv, weil das Lohn/Mobilitätskosten Verhältnis nicht mehr vernünftig ist.

    Das funktioniert in der heutigen Arbeitswelt eben nicht mehr so. früher waren es kleine Handwerksbetriebe, mit vielleicht 5 bis 10 Mitarbeitern, wenn überhaupt. due konnten Problemlos im Umfeld des Betiebes wohnen. Bei den Handwerksbetrieben die es heute noch gibt, ist das oft nicht anders. Heute hat man aber oft Großkonzerne mit einigen hundert oder ggf tausenden Mitarbeitern. Die kriegt man einfach nicht alle in Betriebsnähe unter. Da bleibt oft nur das pendeln.

    Auch hier hast Du offensichtlich ein Verständisproblem: Man bekommt ja keineswegs den vollen Betrag erstattet den man für den Arbeitsweg aufwenden muss, und erst recht macht man damit Gewinn. Es wird lediglich das verfügbare Einkommen für die Steuerberechnung um den Betrag gemindert. Wenn als 30ct/km angerechnet werden, werden einem diese 30ct nicht ausbezahlt, sondern das verfügbare Einkommen wird um diesen Betrag verringert. Je nach Steuerklasse bekommt mal also nur 20 oder 30 oder 40% (oder so in dem Bereich), des Betrages wirklich ausbezahlt.

    Damit sind die Kosten für einen längeren Arbeitsweg immer noch höher, als das was man dann Steuerlich zurückbekommt. Auch mit Pendlerpauschale lohnt es sich Finanziell also, möglichst nahe der Arbeitsstelle zu wohnen.

    Nur ist das eben nicht für jeden Möglich.

    Die Pendlerpauschale ist in meinen Augen unsinnig, weil jeder davon profitiert, der einen Arbeitsweg hat, egal ob per Auto, Bahn oder Fahrrad

    Das ist beabsichtigt. Früher war die Pendlerpauschale nur für Nutzer des eigenen Kfz möglich. Wer mit der Bahn pendelte konnte nur seine Fahrkarte einreichen, und diese Kosten wurden angerechnet. Wer andere Verkehrsmittel wie das Fahrrad nutze bekam gar nichts. Damit war für Viele das eigene Auto kostengünstiger als andere alternativen. Dadurch daß heute die Pendlerpauschale unabhängig vom genutzten Verkehrsmittel gezahlt wird, ist ein Anreiz geschaffen, das günstigste Verkehrsmittel zu wählen, und das ist eben oft nicht das eigene Kfz sondern Öffentliche Verkehrsmittel oder Fahrrad etc. Das ist mit Blick auf die CO2 einsparung eine sinnvolle Maßnahme-

    Nein ist sie nicht, denn hier muss der Vermieter aktiv werden. Ich kann hier als Mieter keinen Förderantrag stellen.

    So ist es. Dennoch machst Du Dir jede Menge Gedanken, wo überall Probleme sein könnten, und warum es nicht geht. Das ist doch für Dich gar nicht relevant. Lass den Vermieter sich doch den Kopf darüber zerbrechen. Wichtig für Dich ist: Es gibt die Möglichkeit daß Anschlüsse für E-Autos für den Vermieter attraktiv werden, ohne daß für Dich dabei Probleme auftreten, um die Du Dich kümmern musst. Falls der Vermieter nicht selbst aktiv wird, ist es folglich an der Zeit denselben mal anzustoßen, ob das nicht mal langsam an der Zeit wäre, die Immobilie entsprechend aufzuwerten. Alles weitere ist dann nicht mehr Dein Problem.

    Wird eine Wallbox pro Haus, oder eine pro Parkplatz (in dem Falle drei) gefördert?

    Ist das Dein Problem? Lass das den klären, der das bauen muss.


    Zitat

    Was sagt der Stromversorger dazu, wenn man hier drei Wallboxen aufstellen will?

    Ist das Dein Problem? Das ist Sache des Netzbetreibers.


    Zitat

    Macht das der Hausanschluss überhaupt mit?

    Ist das Dein Problem? Da kümmerst sich Installateur bzw Netzbetreiber dann schon drum.


    Zitat

    Wenn es nur eine Wallbox für das ganze Haus ist, wie werden die Ladevorgänge dann abgerechnet, und wie sorgt man dafür daß es keine Streitigkeiten darum gibt, wer wann laden darf, wenn mal mehr als ein E-Auto auf dem Haus steht?

    Ist das Dein Problem? Das ist Sache der Hausverwaltung, daß die eine Regelung findet, daß es ohne Probleme klappt.

    stammt so aber wortwörtlich von Lothar Matthäus und wurde von ihm in Bezug auf eine Elfmeter-Diskussion kreiert.

    Mag sein. Aber nur weil der Fußball spielt ist das jetzt ein neuer Spruch? Bei einem anderen Menschen, der den Spruch so verbogen hätte, hätten alle gesagt, "Du bist zu dämlich einen Spruch richtig zu zitieren!. Aber wenn es ein Fußballer ist, ist es auf einmal eine neue kration.