Beiträge von n3o

    Hi,
    @Kraehe: Das jemand Autodidakt ist schliesst doch nicht aus, dass er sich (selbst) theoretisches Wissen ueber die Pentatonik in diesem Falle angelernt hat. Mir kann niemand erzaehlen, dass jemand selbst Solos spielt, ohne die Theorie zu kennen. Da haette er ja jahrelang austesten muessen, um die richtigen Toene zu finden!


    Dingens: Ich rede nicht nur von Notenkenntnissen, sondern von der Theorie im Allgemeinen.


    c ya
    n3o

    Hi,
    wirklich ueberzeugt hat mich das nicht.
    Sicher, kam gut rueber, alle Aemter als Konsequenz niederzulegen (haben bisher nur Gysi und Oezdemir so gemacht, wobei da noch ganz andere Faktoren eine Rolle gespielt haben) aber man muss sich vor Augen halten, dass die Verantwortlichen im ZRdJ schon gestern gesagt haben, dass er im Falle, dass er wirklich gekokst habe, eh "gefeuert" wuerde. Er hat sich dadurch also nur ein wenig eleganter aus der Affaere gerettet.
    Ansonsten: Wie beim Daum damals missfaellt es mir, dass der Beschuldigte jetzt wieder zum netten Jungen von nebenan sterilisiert (ehh stilisiert) wird. Verdammt, der Typ hat Kokain genommen. Der kann sich heute nicht hinstellen und sagen: Gut, war ein Fehler, kommt nimmer vor, ich bin clean. Kokain ist eine Droge, na, was haben wir darueber in der Schule gelernt. Was ist mit den hundertausenden Kiffer-Kiddies, die sich taeglich ihr Gras in die Birne heizen muessen? Sagen die einfach so, dass sie von jetzt auf gleich davon runter kommen? Kann ich mir nicht vorstellen. Mir kann niemand erzaehlen dass all diese Koks-Promis mittlerweile nicht mehr koksen. Sie sind eben nur als dem oeffentlichen Interesse verschwunden. Beim Wecker hat man ja damals gesehen, dass er es auch nicht ohne geschafft hat.


    Zur Info: Generell ist es mir komplett schnuppe, wer sich was in die Birne droehnt. Wir sind ja alle keine Unschuldslaemmer, nur soll man sich dann bitte nicht hinstellen und behaupten man waere clean. Zu sagen: Ja, ich nahm das Zeuchs, und kann selbst heute nimmer ohne, werde es mit einer Entzugsanstalt probieren kaeme glaube ich um einiges der wahren Situation naeher!


    c ya
    n3o

    Hi,
    Ausnahmen haben, bzw. bestaetigen die Regel ;)
    Kannst du dir in der normalen Rockmusik eine Improvisation (die ja an sich nicht improvisiert ist) ohne theoretische Kenntnise der Pentatonik vorstellen? Ein gutes Buehnenzusammenspiel zw. Gitarre und Drummer ohne vernuenftigen Fuss des Gitarristen?
    Ich bin ja eigentlich euerer Meinung: Beim Spielen geht es nicht primaer um Noten, sondern um Spass, Gefuehl, Rhytmus im Blut, etc. Aber ein halbes Stuendchen Theorie alle paar Wochen schaden nicht, sodass man spaeter auch wirklich alles spielen kann...


    c ya
    n3o

    Hi,
    Tipp: Spiel am Anfang nicht zuu lange, bzw. lieber auf Nylonstrings oder wenigstens nicht auf .10er Saiten, denn sonst werden sich deine Fingerkuppen an der linken Hand recht schnell verabschieden. Du musst erst eine gewisse dicke an Hornhaut schaffen. Bei mir hat das bestimmt ein halbes Jahr gedauert bis die nicht mehr abgefallen ist. Spaeter dann beim Barré Ueben mach auch langsam. Kann sonst schoenste Entzuendungen geben!
    Nochmal zur Theorie:
    Ich denke auch das SPielen in einer Band ist ohne Theorie nicht moeglich!


    c ya
    n3o

    Hi,
    <Sarkasmus>
    Nein. Sag doch sowas nicht...
    Sachen gibt es...
    Ich koennte mich auch einen Tag lang vor dem Radio festhoeren und mir gute Songs abschreiben ;)
    </Sarkasmus>
    Im Ernst: Danke fuer den Hinweis, aber das habe ich ca. 5 Minuten nach meiner ersten Gitarre getan ;) Ich will ja hier grade speziell euch fragen, was ihr gerne im ruhigen Ruendchen oder bei euch allein im Zimmer spielt, was euch viel Spass macht, euch Traurig macht, etc
    Meine Lieblingssongs stehen oben und ich hoffe so, wie o.g., an weitere gute Songs zu kommen, die ich jetzt noch nicht spiele. Dust in the wind, z.B. hab ich durch Zufall bei nem Freund nach Jahren wieder gehoert und jetzt spiel ich das super gerne. Vielleicht hat ja der ein oder andere von euch ebensolche "Leckerbissen" in petto.


    c ya
    n3o
    p.s. More than words, auch sehr schoen, hab ich vorige Woche empfohlen bekommen...

    Hi,
    durch den Instrumente-Thread bin ich auf die Idee gekommen mal kurz nachzufragen, welche Gitarrenstuecke ihr so zum rumklampfen moegt. Ich frage, weil es immer weniger Lieder gibt, die mir einfallen, wenn ich mir mal wieder etwas neues zum lernen ueberlegt. Manchmal sitz ich auch im Auto und hoere Radio, finde ein Lied toll und vergess es dann wieder bis ich zu Hause bin ;)


    Ich spiel abends schonmal diese Stuecke ganz gerne:
    - Tears in heaven
    - Dust in the wind
    - Stairway to heaven
    - Nothing else matters
    - ...


    Ok, die wird wahrscheinlich eh jeder Gitarrenspieler schon kennen, aber vielleicht koennt ihr mir ja noch ein paar nennen, die ich schon immer spielen wollte, aber irgendwie dann doch vergessen habe ;)


    c ya
    n3o

    Hi,
    ohne jetzt alle Posts dieses Threads genau gelesen zu haben, will ich nur kurz meine Erfahrung mitteilen.
    Ich habe auch als "erwachsener" (naja, ich war grad 18) angefangen Gitarre zu spielen. (Muesste auch noch ein Thread hier oder im HK sein ;))
    Ich hatte Anfangs null Ahnung von Gitarre oder von Noten (bzw. nur das bisschen aus dem Schulunterricht bis Klasse 9)
    Meine Erfahrung:
    Ende 2001 eine Klassikgitarre ausgeliehen von einem Freund, um einfach mal 2, 3 Monate zu testen ob ich auch wirklich dabei bleibe, nachdem ich vorher auf eine Kursfahrt recht fasziniert davon war. In der Zeit viel gespielt und meine ersten Akkorde (G, Em, D, C, Am ;)) gelernt und damit rumgeschrammelt (Knocking on heaven's door ;)). Dann habe ich mir eine Westenklampfe gekauft. Ne Yamaha F310, die damals mit 290,- DM ne recht gute Einsteigergitarre war fuer das wenige Geld. Hatte immer im Hinterkopf, dass das Interesse eventuell abflauen wuerde, war daher so sparsam.
    Sooo, dann habe ich bis Ende 2002 so rumgespielt, mir alle offenen Akkorde selbst beigebracht und auch mit einfachen Barré Akkorden angefangen (F, Bm). Das ein oder andere Lied konnte ich dann schon gut nachspielen. Dann kam es aber: Ich habe gemerkt, dass selbst gute Buecher und gute Internetseiten mich nicht mehr weiterbrachten. Die Motivation sank, weil es einfach unheimlich lange gedauert hat, bis ich wieder etwas neues konnte. So habe ich also im Okober 2002 angefangen guten (!!!) Unterricht zu nehmen. Die Motivation stieg sehr schnell wieder, weil man sich selber und dem Lehrer ein bisschen was "beweisen" will. Zudem geht es Ratz-Fatz, vom Tempo her.
    In dem etwas mehr als einem halben Jahr habe ich viel ueber Theorie gelernt (Notenlehre, Rhythmus, Harmonie, Taktgefuehl, usw) und beherrsche nun neben dem "normalen" rumgeschrammel auch Fingerpicking-Basics und Zupfmuster.
    Daher mein Tipp: Mach's so wie ich ;):D. Im Ernst: Leih dir ne Gitarre und schau einfach mal, ob du auch wirklich lange Lust dran hast. Dann bring dir die ersten Basics ruhig ueber einen laengeren Zeitraum selber bei. Denn feur das Auswendig lernen der offenen Akkorde brauchst du keinen Lehrer zumal du nicht viel falsch greifen kannst, bzw. die Fehler spaeter im Unterricht schnell ausgemerzt werden koennen. Sobald du merkst, dass es schwerer wird nimm einfach mal eine Teststunde, die meistens eh kostenlos ist. Einen guten Lehrer erkennst du bestimmt selbst schnell. Er sollte Theoretische Kenntnisse haben und die auch vermitteln koennen. Denn ich bin auch der Meinung, dass es ohne Theorie eben nicht geht, bzw. nur bis zu einem bestimmten Punkt.
    Ausserdem: Leher haben immer massenweise Noten und TABs zu Hause und kennen eh so gut wie jedes Lied, bzw. koennen dir Zupfmuster usw aus Songs heraushoeren und dir die Noten abschreiben. Im Internet bekommst du zwar zu fast jedem Song TABs, aber die sind wie ich festgestellt habe in 90 % der Faelle nicht hundertprozent richtig, und bringen daher nicht wirklich etwas.
    Auch zum Thema Improvisation, Pentatonik, etc findest du im Internet keine richtigen Tutorials, die fuer Anfaenger geeignet sind, und wenn man es eh schon kann sind die uninteressant.


    Sooo. Gitarre spielen machr superviel Spass, ob alleine im Zimmer inkl. richtig laut mitschreien/singen oder mit Freunden, Verwandten des Abends im Garten...
    Ich empfehle dir, dieses Instrument zu erlernen!


    c ya
    n3o , der jetzt auf seiner neuen Martin®-Klampfe spielen geht ;)