Beiträge von saintsimon

    Ihr bestätigt nur meinen Text: nicht etwa den unverblümt Kriegsgeilen Popen der russisch-orthodoxen Kirche, sondern mich attackieren die üblichen Verdächtigen.

    Zitat

    Original geschrieben von Gallium
      rmol
    Solche 'Prediger' kann man derzeit auch vermehrt wieder in USA hören... und da werden die sogar manchmal Präsidentschaftskandidat :p


    "Vermehrt"? Tatsächlich? Beweise es mal, daß es mehr werden, aber vorhersagbar wirst Du Dich drücken. Aber Deine Sprachkenntnisse sind schlecht genug, um diesen von den Putinbots als tumbe Reaktion auf jenen Spiegelbericht schon in dessen Kommentaren ständig wiederholten Quatsch ungeprüft zu übernehmen.


    "Aber die USA", "die anderen tun es doch auch" - diese infantile russische Propaganda-Methoden sind Vorlagen von Idioten für Idioten.


    Schon der Vergleich ist Idiotisch, weil die Radikalen weißen Pfaffen in den USA die eigene Regierung am meisten hassen, erst echt, seit da ein Schwarzer es wagte, das Präsidentenamt zu übernehmen. Diese Leute stehen der Regierung nicht nahe, vielmehr hetzen sie gegen die Personen und die Politik.


    Dieser Tschaplin aber ist langjähriger offizieller Öffentlichkeitsarbeiter von Putins loyaler Quasi-Staatskirche. Er würde das nicht sagen dürfen, wenn es der Regierung nicht genehm wäre. Und er steht nicht allein mit seinen Wunsch nach einem "reinigenden Krieg". Kisseljow, Chef der russischen Staatsmedien, prahlte letztes Jahr schon in seiner eigenen Fernsehsendung, daß Russland das einzige Land auf der Welt sei, welche die USA in nukleare Asche verwandeln könne. Während dessen pflegt Ober-Mafioso Putin selbst einen atomaren Exhibitionismus sondergleichen. Der kleine Strelkow/Girkin als Exemplar der russichen Erzkonservativen fabulierte leztzes Jahr in Fernsehinterview was von einem unvermeidlichen Krieg mit dem Westen.


    Der russische Machtapparat und das nationalkonservative Establishment kokettieren mit oder agitieren für eine neue Endlösung, für millionenfachen nuklearen Massenmord, um ihre Machtphantasien zu verwirklichen, aber Putins Apologeten, Mitläufer und Kollaborateure hier im Forum und anderswo haben daran nichts auszusetzen, oder versuchen sowas zu relativieren.


    Widerwärtig.

    Zitat

    Original geschrieben von Oomlott
    Jetzt muss ich mal blöd fragen: Sind also die Kunden der Service-Provider wie MD und Drillisch in den Gesamtkundenzahlen der Netzbetreiber mit inkludiert?


    Ich dachte immer die werden nicht mit einberechnet...


    Doch, werden immer schon mitgezählt, schließlich verdienen die Netzbetreiber auch etwas an diesen Kunden. Der einzige Unterschied zu eigenen Kunden in den Datenbanken der Netzbetreiber sind die Fehlenden Kunden-Stammdaten, die technischen Einträge hingegen sind gleich. Das Geld kommt dann über die Provider.

    Vanoufakis ist auch ein dreister Lügner:
    http://www.theguardian.com/bus…varoufakist-claims-troika


    "The European commission has denounced as “false and unfounded” claims by Greece’s former finance minister Yanis Varoufakis that international creditors had exclusive control over the country’s tax system.


    Brussels slammed the suggestion that external supervision of the Greek tax revenue agency forced Varoufakis to consider hacking the ministry’s computers as part of a secret plan to devise a parallel payment system for the nation.



    “On what Mr Varoufakis has been saying, the allegations that the troika was controlling the secretariat general of public revenues are false and unfounded,” said Mina Andreeva, a spokeswoman for the European commission, referring to the triumvirate of lenders propping up the near bankrupt Greek economy. “The secretariat general of public revenue is a quasi-independent entity, responsible for tax administration, that is formally part of the Ministry of Finance.”


    While creditors at the European commission, European Central Bank and International Monetary Fund provided the tax system with technical assistance, it was “simply not true” that lenders controlled it, she added. ..."


    Ah, die alten Tiraden a la Schwarzer Kanal von Radio Wedau, des "schon immer gewusst" habenden, was die Juden betrifft.


    Israel wird gerne mal aus Palästina/Gaza mit Raketen beschossen, was ein folglich Kriegsakt darstellt, ebenso werden gerne über unterirdische Tunnel gegraben, um nach Israel Terroristen einzuschleusen. Aber die Israelis haben es ja heraufbeschworen, nicht wahr? Daß sie nicht von selbst die Region Judenrein hinterlassen haben ...


    Erst machte man mit den deutschen Nazis gemeinsame Sache, dann mit der "antizionistischen" DDR



    Amin al-Husseini, Großmufti von Jerusalem und Hitlers Dauergast, bei der 13. Waffen-SS Division "Handschar"


    http://www.bpb.de/politik/extr…mitismus-in-der-ddr?p=all


    " ... Auch in der DDR hob eine antisemitische Propagandawelle an. Paul Merker, bis 1950 Mitglied in Politbüro und Zentralkomitee der SED, und andere hochrangige Parteifunktionäre wurden beschuldigt, jahrelang als "zionistische Agenten" an der "Ausplünderung Deutschlands" und der "Verschiebung von deutschem Volksvermögen" zugunsten amerikanischer und "jüdischer Monopolkapitalisten" gearbeitet zu haben.


    Der Hintergrund dieser Anschuldigungen ist bezeichnend: Merker, tief betroffen vom Schicksal der Juden, hatte sich als einziges Mitglied des Politbüros und des Zentralkomitees für die Gründung eines jüdischen Nationalstaates, die Rückerstattung "arisierten" Eigentums sowie Entschädigungszahlungen ausgesprochen. Eben dies wurde nun von der SED als Ausplünderung des "schaffenden deutschen Volkes" zugunsten "jüdischer Monopolkapitalisten" verfolgt.


    Um der behaupteten "zionistischen Gefahr" zu begegnen, verfügte die SED die Überprüfung der Kaderakten von allen Parteimitgliedern jüdischer Abstammung, zahlreiche jüdische Angestellte in den Stadt- und Bezirksverwaltungen wurden entlassen. Den jüdischen Gemeinden wurden kulturelle Veranstaltungen verboten, ihre Büros durchsucht, die Gemeindevorsitzenden verhört und Listen aller Gemeindemitglieder verlangt. Über 400 Juden flohen aus der DDR, darunter auch fünf der insgesamt acht Gemeindevorsitzenden. Auch in der DDR stand ein Schauprozess mit antisemitischer Ausrichtung bevor. Verhindert wurde er allein durch Stalins Tod im März 1953. Danach kamen die antisemitische Politik und Propaganda alsbald zum Erliegen.


    Paul Merker jedoch wurde trotzdem im März 1955 vom Obersten Gericht der DDR zu acht Jahren Zuchthaus verurteilt. Er habe "zionistische Tendenzen" vertreten und "die Entschädigung der jüdischen Kapitalisten" propagiert und damit "eine Nachkriegspolitik für Deutschland ..., die nicht den Interessen des deutschen Volkes ... entsprach".


    Israelfeindliche Politik und Propaganda


    Nach der antisemitischen Phase von 1952/53 jedoch bot die DDR im Vergleich zu anderen Ostblockstaaten wohl die sichersten Lebensbedingungen für Juden. Antisemitismus zeigte sich nunmehr vor allem in der ab Mitte der 1950er Jahre betriebenen zunehmend israelfeindlichen Politik und Propaganda der DDR.


    Angesichts der Westorientierung Israels lag es in der Logik der Blockkonfrontation, dass sich die Sowjetunion und damit auch die DDR auf der arabischen Seite positionierten. Auffallend allerdings ist, dass sich die DDR als Hardliner gegen Israel hervortat. Kein anderer Ostblockstaat unterstützte die PLO politisch, diplomatisch, finanziell und auch militärisch so stark wie die DDR, und in ihrer "antizionistischen Propaganda überschritt die DDR immer wieder die Grenze zum Antisemitismus.


    Die DDR deutete die gesamte Weltlage nach der ideologischen Schablone des "Antiimperialismus". Daher sah sie auch im Nahostkonflikt nichts als einen Teil des weltweiten "Klassenkonflikts" zwischen "dem Imperialismus" und "den Völkern". Israel musste gemäß dieser Weltsicht das imperialistische Böse schlechthin verkörpern. Die arabischen Gegner Israels dagegen wurden als reine Friedensengel dargestellt; von all den Äußerungen der arabischer Führer, dass sie den Staat Israel zerstören und die Juden ins Meer treiben wollten, oder den blutigen Terroranschläge der PLO erfuhr der DDR-Leser kaum eine Silbe.


    Israel wurde von der DDR-Propaganda nicht nur als als "Brückenkopf" und "Hauptwerkzeug des Weltimperialismus gegen die arabischen Völker" denunziert, sondern regelrecht dämonisiert. Das "Neue Deutschland" etwa berichtete, Israel würde als Kugelschreiber und Spielzeug getarnte Bomben über Ägypten abwerfen, um insbesondere Kinder zu töten, und gar die massenhafte Sterilisierung von Arabern planen.


    Insbesondere in den Charakterisierungen des Zionismus, wie sie die SED ab Ende der 1960er Jahre vornahm, finden sich gehäuft antisemitische Stereotypen: Der "internationale Zionismus" sei "das weitverzweigte Organisationssystem ... der jüdischen Bourgeoisie" und der "israelischen Finanzoligarchie". Dieses mächtige "zionistische Finanzkapital" verfüge über gehörigen Einfluss bei der amerikanischen Regierung, nenne eine weltweite "zionistische Propagandamaschine" sein eigen und beteilige sich ständig an imperialistischen "Verschwörungen".


    Auf Hinweise bezüglich einer spezifisch deutschen Verantwortung und gegenüber dem Staat Israel reagierte die "antifaschistische Nation" äußerst aggressiv: "Wir (lassen) uns ... nicht von jenen erpressen, die uns mit dem heuchlerischen Gerede irgendwelcher besonderer Beziehungen zwischen Juden und Deutschen kommen". Ein "schuldbeladenes Gewissen" ist "für die DDR (...) längst gegenstandslos geworden".


    Dass dem nicht so war, zeigt die in der DDR-Propaganda massiv betriebene Gleichsetzung Israels mit dem Nationalsozialismus. So titelte das "Neue Deutschland" zum Sechs-Tage-Krieg "Das ist Völkermord". "Die israelische Wehrmacht" habe "einen Blitzkrieg vom Zaun gebrochen" und ein "Massenpogrom gegen die arabische Welt" verübt. Ulbricht erklärte, Israel wolle "ein Vierteljahrhundert nach dem zweiten Weltkrieg ... ein 'Protektorat Sinai' oder ein 'Generalgouvernement Jordanien'" errichten. 1982 während des Libanonkriegs Israels titelte das "Neue Deutschland": "Israel betreibt die Endlösung der Palästinafrage".


    Die beim Thema Israel geradezu zwanghaft sich einstellende Faschismusassoziation belegt, dass auch in der DDR das typisch deutsche Bedürfnis virulent war, die Juden als besonders grausame Täter zu präsentieren, um das eigene Kollektiv zu entlasten. Parteiagitator Norden freute sich 1970: "Der Mord an den Arabern durch Israel (ist) ... ebenso verdammenswert wie der Mord an den Juden durch Hitler."
    ..."


    Die "völkische" Wortwahl und die Feindbilder der DDR wie der Nazis findet man heute auch bei der Pegida und den Linken u.ä. wieder ("amerikanische Banken", synonym "Goldmann-Sachs").


    Und noch mehr:
    http://www.kas.de/wf/de/33.14816/


    " ... Gleichzeitig sollte aber ein Keil zwischen die BRD und Israel getrieben werden, um eine Wiederaufnahme von diplomatischen Beziehungen zu verhindern. Meining veranschaulichte dies mit Film-Dokumenten zur Aktion „Vergissmeinnicht“, die die Stasi in Westdeutschland 1961 während des Eichmann-Prozesses durchführte. Dabei wurden jüdische Gemeinden in der BRD ausspioniert und schließlich Hetzbriefe mit fingierten westdeutschen Absendern an die Gemeindemitglieder versandt. Vor den Augen der Weltöffentlichkeit sollte so das Wiederaufkeimen des Faschismus in der BRD dargestellt werden. Gleichzeitig waren in der DDR zu dieser Zeit noch an die 40 ehemaligen NSDAP-Mitglieder in großen Medienbetrieben tätig. Sie verglichen in Kommentaren beispielsweise Israel mit dem Dritten Reich und verharmlosten stets die Aggressionen der arabischen Länder gegen Israel.
    ...


    Mit Hilfe von Filmdokumenten und Interviews wies er nach, dass die DDR Syrien beim Jom Kippur-Krieg mit 12 MiG-21-Kampfflugzeugen versorgte. 1978 verlieh Honecker dem syrischen Präsidenten Hafiz al-Assad den großen Stern der Völkerfreundschaft, unter anderem für seinen „Einsatz gegen den Zionismus“,"