Manchmal sind die Leserkommentare informativer, als der dazugehörige Artikel. Zu eine Artikel über Verschwörungstheorien kommt dieser ausführliche Kommentar auch zu Parallelen in der Propaganda im Jugoslawienkonflikt und zu einer interessanten
http://blog.tagesanzeiger.ch/h…nt-page-1/#comment-582869
"... Wer den Jugoslawienkonflikt noch in Erinnerung hat, muss die Parallelen doch sehen.
Auch dort hatten zuerst die Menschen auf dem Lande vom staatlichen Fernsehen weich geklopft zu werden, indem ihnen eingetrichtert wurde, die “Fende” (einfach alle Nichtserben) wären bereits unterwegs, um sie allesamt aufzuschlitzen. Alle, alle, alle hätten sich gegen sie verschworen; selbst ihre Nachbarn vorneweg. Deshalb sei es eine Frage des Überlebens, ebendiese Nachbarn zuvor selber zu töten. Die marodierende Soldateska, in die sie sich dazu einreihen sollten, sei nämlich ihr Beschützer.
...
Was in der Ukraine geschieht, kommt nicht einfach aus dem Nichts heraus (fast hätte ich geschrieben: fällt nicht einfach vom Himmel). Sonst hätte es der russische (!!!) Aussenminister Kosyrew nicht derart präzise voraussagen; bzw. davor warnen können. Und zwar in den frühen 90ern, der letzten Jahrhunderts, auf dem Höhepunkt der Jugoslawienschlächterei, als er prophezeite, dass nationalistische Kreise in der russischen Politik den Jugoslawienkonflikt als Blaupause benutzen würden können, um in ihrem Einflussbereich genau so zu verfahren. ..."
Girkin zum Beispiel war damals schon auf serbischer Seite im Krieg unterwegs, und er gehört eindeutig zu den rechten Kreisen in Russland.