Zitat
Original geschrieben von Tuxracer
und mit 35 einen Herzinfarkt - Geld ist nicht alles, ich kenne da einige Beispiele. Einem Bekannten hat es mit 32j beim joggen erwischt, Frau, 2 kleine Kinder udn ein schickes Haus zurückgelassen.
also in diesem Punkt finde ich das Beispiel dass jemand gar keine Überstunden machen darf weil es dann Ärger mit dem Betriebsrat gibt schon heftiger, das stelle ich mir wesentlich stressiger vor wie eben noch in Ruhe die Arbeit fertig zu machen ohne Ärger zu bekommen.
Ich könnte das nicht genau nach 37 Stunden meine Arbeit abzubrechen und halbfertig liegen zu lassen und zu wissen diese Arbeit müßte eigentlich erledigt sein, da bleibe ich lieber entspannt länger da und mache das noch schnell fertig - ich bin zufrieden weil ich die Arbeit fertig habe und weil ich mich der nächsten Aufgabe widmen kann, der Chef ist zufrieden weil es erledigt ist und es ab Fertigstellung Geld bringt und meine Kollegen sind zufrieden weil sie meinen Müll nicht mitmachen müssen :top:
Ich habe auch eine 37 Stunden-Woche, ist ja im verarbeitenden Bereich üblich, aber ich weite diese mit beidseitigem Einverständnis je nach dem auf 40-45 Stunden aus. Ok, manchmal auch nur 39 Stunden. Entweder tausch gegen Freizeit oder gegen Bezahlung möglich.
Vorhin kam das Argument Neueinstellungen, aber das ist äußerst schwierig, unqualifiziertes Personal bekommt man wie Sand am Meer, kaufmännische Angestellte evtl auch noch aber für den verarbeitenden Bereich ist Personalbeschaffung, zumindest in Ballungsräumen sehr sehr schwierig. Und ein weiteres Problem ist ja auch dass die Auftragslage saisonal nicht immer gleich ist, für 1-2 Monate lohnt es sich nicht die Kapazität nach oben zu fahren. Und es ist ja nicht immer so dass mehr Personal = mehr erledigte Arbeit bedeutet.