Beiträge von gsmmfg

    Hier mal ne kleine Anleitung wie man seinen Papagei richtig registriert.


    - Name und Geburtsdatum sollten nicht beliebig frei gewählt werden. Jeder Bundespapagei ist durch die Kombination Vor. – Nachname, Geburtsdatum identifizierbar. Schon komisch , wenn es dann in der Datenbank lauter erfundene Bundesrepublikaner gibt. Deshalb einfach mal googlen und einen passenden Kandidaten raussuchen.


    - Das Geburtsdatum des Kandidaten sollte wegen möglicher Kontrollanrufe auch nicht übertrieben vom tatsächlichen abweichen. Geschlecht des Papageis sollte auch richtig gewählt werden. Im Zweifel einfach mal nachschauen.


    - Die Adresse sollte richtig, aber auf keinen Fall die des Kandidaten sein. Somit hat niemand einen eventuellen Nachteil. Die Adress - Angaben werden automatisch auf Plausibilität überprüft. Am besten eine reale Adresse im gleichen Ort aussuchen.



    frohes anonymes talken wünscht


    gsmmfg


    - der sich schon mal zur Einführung der Vorratsdatenspeicherung warm läuft.



    Ps: Mein Papagei ist ein ganz braver und hält regelmäßig einen Bibelkreis ab. Darauf hab ich schon geachtet, dass der sauber ist :D

    Hier der Spiegel Artikel zum Vodafone Abhörskandal:


    http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,398835,00.html



    Wie ich bereits mehrmals gepostet habe: Vodafone hat den schlechtesten Datenschutz aller Netze und arbeitet proaktiv mit Geheimdiensten zusammen:



    Indikatoren:


    1. Vodafone will jede Stunden wissen wo sich die Mobilfunkkunden befinden. Dies wird durch den T3212-Zähler der über den BCCH ausgesendet wird bewerkstelligt. Dieser Wert kann von den Netzbetreibern zwischen 0 und 24 Stunden frei eingestellt werden.
    Zum Vergleich:


    E-Plus 12 Stunden
    T-Mobile 6 Stunden
    O2: meist 4 Stunden
    Vodafone 1 Stunde



    2. Vodafone setzt viele Mikrozellen ein, dies besonders im Innenstadtbereich. Das hat natürlich auch mit der großen Zahl an Mobilfunkkunden zu tun. Erhöht allerdings die Genauigkeit einer Ortung dramatisch, wenn in der Fußgängerzone alle paar hundert Meter Zellen installiert sind.



    3. Vodafone loggt die Gerätenummern (IMEI) seiner Mobilfunkkunden.


    Auf der Internetseite von Vodafone AU heisst es zum sperren eines gestohlenen Handy:


    Q. Do I need to know my IMEI number?
    A. No, it is not a handset blocking prerequisite to know the IMEI number. If the handset has been used on the Vodafone network, this information will be available to the Customer Care Representatives.


    Sinngemäß übersetzt: Die Gerätenummern werden beim Einbuchen bei Vodafone gespeichert. Der Kunde braucht sich diese nicht zu notieren, da selbst die Hotline diese Daten einsehen kann.


    Durch das Auswerten der Imei kann der Netzbetreiber auch den genauen Gerätetyp feststellen und Geräte-bezogene Bewegungsprofile in Kombination mit Sim - Karten erstellen.


    http://www.vodafone.com.au/for…d=mobiles&st=handsetblock


    4. Vodafone geht mit seiner Verifizierungs-Politik mit Abstand am härtesten vor. Bei keinem Netzbetreiber ist man außerdem mit dem Abschalten von Prepaid-Karten so schnell dabei wie bei Vodafone. Hinzukommt das nur noch eine Karte pro Person registriert werden darf.



    Besonders Firmen-Kunden sollten bei der Wahl des Netzbetreibers diese Sachlage bedenken. Economic Intelligence kann durch den globalen Wettbewerb zu einem ernsten Geschäftsrisiko werden.

    nobbi
    Ich arbeite bei keinem Netzbetreiber.
    Das was ich geschrieben habe ist keine Verschwörungstheorie sondern Realität. Ich weiß nicht wie lange du dabei warst. Die Racks dürften wegen der Gesetzesänderung ab Mitte 2003 eingebaut worden sein. Die Netzbetreiber sind dabei zu absoluter Verschwiegenheit verpflichtet worden und die Einrichtungen sind bestimmt auch nicht in der Empfangshalle der Betreiber anzutreffen .


    In der Begründung zur Änderung der TKÜV heißt es:


    „Die Überwachungsmaßnahmen nach den §§ 5 und 8 des G 10 zielen auf ein regional begrenztes Gebiet ab, über das Informationen gesammelt werden sollen. Sie beziehen sich auf internationale Telekommunikationsbeziehungen, soweit eine gebündelte Übertragung erfolgt. Das Besondere an der strategischen Fernmeldekontrolle ist dabei, dass aus einer großen Menge verschiedenster Sachverhalte einzelne ausgewertet werden, die sich hierfür aufgrund bestimmter Merkmale
    qualifizieren. Die maschinelle Selektion an einer Wortbank ist dabei nur eines von mehreren
    Filtern.“


    „1. Bundesnachrichtendienst: Der BND benötigt für die Wahrnehmung der ihm gesetzlich obliegenden Aufgaben geeignete


    a) Geräte, mit denen die nicht der Überwachung unterliegende Telekommunikation spurenlos
    vernichtet wird; diese Geräte muss der BND in unmittelbarer Nähe des vom Betreiber des internationalen
    Übertragungswegs bereitgestellten Übergabepunktes aufbauen,


    b) Übertragungswege zur Übermittlung der Kopie der zu überwachenden Telekommunikation
    von den Übergabepunkten der verpflichteten Betreiber zu seinen Stellen“


    „Zu § 26 (neu) Kreis der Verpflichteten, Grundsätze


    Mit Absatz 1 wird der Kreis der Betreiber begrenzt, die Vorkehrungen für die Umsetzung der
    nach §§ 5 und 8 G 10 vorgesehenen Überwachungsmaßnahmen zu treffen haben.
    Maßnahmen nach den §§ 5 und 8 G 10 sind von den Betreibern internationaler
    leitungsgebundener Telekommunikationsbeziehungen umzusetzen, soweit eine gebündelte
    Übertragung erfolgt und Telekommunikationsdienstleistungen für die Öffentlichkeit erbracht
    werden.“



    Komplett nachzulesen Als PDF:


    http://www.almeprom.de/fiff/material/TKUEVAendBegr1.pdf
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/print/24502

    Wechsel der Sim und Handy ist ein Ansatz, aber nur scheinbar anonym.
    Alles was unverschlüsselt ist und über zentrale Strukturen geht, ist heutzutage Futter für die elektronische Aufklärung. Du hast zwar dein Handy sowie die Sim gewechselt. Deine Stimme, Bewegungen und Gesprächsziele bleiben gleich.
    Von allen Handygesprächen und Daten die ein Ziel im Ausland haben(im bestimmten Fällen auch Inland), werden vom Bundesnachrichtendienst über spezielle Boxen bei den Netzbetreibern Kopien erstellt und durch eigene Filteranlagen geschleust. Hierbei wird nach bestimmten Wörtern (Wordspotting) welche in einer Datenbank laufend angepasst werden und Themen (Topicspotting) gefiltert.
    Ein Merkmal ist auch die Täuschererkennung. Dabei wird nach Auffälligkeiten Ausschau gehalten. Verbindungsdaten-orientiert: Häufiger Wechsel der Sim / Handy, auffälliges Bewegungsprofil, Anrufe nur zu einer bestimmten Nummer. Im Dialog z. b. Der Begriff Tante für einen Drogenkurier bei Latein-amerikanischen Kriminellen. Sehr leises Reden, nuscheln um die Systeme zu unterlaufen. Diese Daten werden dann alle zu einem Kommunikationsprofil verknüpft.
    Der BND gilt als die weltweite Nr. 3 hinter USA/GB(Echelon) bei der elektronischen Aufklärung.


    Hier der § 29 TKÜV zu Verpflichtung der Netzbetreiber:
    http://www.datenschutz-berlin.…kuev22012002.htm#%A7%2027


    Abhilfe schaffen Krypto-Systeme


    Am besten gefällt mir das CryptoPhone von GSMK. Gut ist der offene Quellcode und die Kombination starker Algorithmen, falls ein Code in Zukunft gebrochen werden sollte. Risiko-Funktionen wie Sim toolkit und anderer Schnickschnack wurden erst gar nicht integriert.


    Nachteil: Gerät ist teuer.



    Günstige Alternative:


    Skype in Verbindung mit der E-plus Datenflaterate. Wer ohnehin sein Notebook ständig dabei hat, kann mit einer Umts Datenkarte Gespräche und Textnachrichten wirksam schützen. Dabei sollte die Skype Version 1.3 verwendet werden. Diese Version wurde vom Experten Tom Berson des Anagram Laboratory untersucht. Er hatte vollständige Einsicht in den Quellcode und konnte keine schwerwiegenden Fehler sowie Backdoors ausmachen. Die aktuelle Übernahme von Skype durch das amerikanische Unternehmen ebay wird von Datenschützern allerdings äußerst kritisch gesehen.


    Nachteil: Verbindung muss ständig aktiviert sein um Skype -Nachrichten empfangen zu können. Hier empfiehlt sich das kurze anklingeln des Gesprächspartners auf der Handynummer. Anschließend kann man dann mit der Datenkarte online gehen und per Voice over Ip verschlüsselt telefonieren.

    Nobbi schrieb:


    "Ja. Das machts ja auch so einfach, sich dem zu entziehen, wenn mans drauf anlegt."


    Der Satz macht neugierig. War das ironisch gemeint, oder kannst du am MSC vorbei telefonieren?

    NoxX schrieb:
    "anscheinend hast du eher die sache nicht verstanden
    um diese registrierungspflicht zu überprüfen würde mir jetzt auch keine andere
    möglichkeit einfallen, als einen brief zu versenden.
    wie soll man sonst die richtigkeit überprüfen? per sms? "senden sie ein ja an die 88888 wenn sie kunde xyz wirklich sind" ?"


    Lass uns hier nicht über Verständnis streiten.
    Es ist doch ganz klar geregelt, dass die Angaben mithilfe eines amtlichen Ausweises überprüft werden.
    Es steht allerdings nichts im Gesetz, dass der Netzbetreiber die Kunden mit Verifizierungspost zumüllen soll. Vodafone soll es von mir aus auf die Spitze treiben, sich GEZ Kontrolleure ausleihen und bei jedem neuen Callya-Kunden zu Hause vorbeischauen. Fotos von der Wohnung machen, Taschenkontrollen durchführen. Hat die Minderjährige Tochter vielleicht eine auf den Daddy registrierte Karte im Handy!? Imei mittels *#06# abfragen. Ist bei Vodafone-Australien übrigens nicht mehr notwendig, da alle vom Kunden benutzen Handys (imei) in der Datenbank gespeichert werden. Selbst die Hotline hat dort Zugriff auf diese Daten.


    Leute die wissen was abgeht, haben Vodafone (CIA-preferred-Partner) schon längst die kalte Schulter gezeigt

    andrea80 schrieb:
    "Wenn er aber die Karte fuer sonst wen gekauft haette, haette es damit wesentlich mehr Probleme geben koennen..."


    Das ist ein ziemlich schlechtes Argument. Sms Nachrichten kann man mittlerweile fast von jeder Telefonzelle anonym verschicken. Wenn der Typ etwas professioneller gewesen wäre, hätte deine Freundin schlechte Karten gehabt.
    Nur Dau`s machen solche Aktionen über ihre Standard-Karte


    Gruß


    Gsmmfg

    NoxX
    Du hast mein Posting leider nicht verstanden.
    Mir ist schon klar, dass die Netzbetreiber gesetzlich verpflichtet sind die Kundendaten aufzunehmen. Dies wird bei den D- sowie E-Netzen gleichermaßen praktiziert. Es geht vielmehr darum, dass die Netzbetreiber durch Anschreiben bei Nutzungsbeginn einer Prepaid Karte, Briefchen an den jeweiligen Kunden schicken. Wenn dieser Brief als Empfänger unbekannt an den Netzbetreiber zurückgeschickt wird, schaltet Vodafone nach einer info-sms die Karte ab. Ist einem Bekannten wg Fehler eines Vodafone MA passiert.
    Dieses Verfahren steht nirgendwo im Gesetzestext. Vodafone spielt also Hilfssherif indem sie mit Hilfe von Infopost und netten "Vertrag-super-günstig-Anrufen" (sprech ich mit Frau Müller, sie hören sich aber sehr männlich an) Datenbank-cleaning betreiben.

    Da bestätigt sich mal wieder mein Bild von den zwei großen D-Netzen. Insbesondere das von Vodafone D2.
    Diese gehen mit Abstand am repressivsten vor, wenn es um Prepaid -Kunden und Daten geht.
    Vodafone verifiziert wie die anderen Netzbetreiber fleißig mittels Willkommens Briefen mit. Und wenn etwas
    nicht stimmt, dann wird die Karte abgeschaltet. Dieses Verifizierungsverfahren, geht weit über die gesetzlichen
    Bestimmungen hinaus.


    Das Motiv für diese neue Verfahrensweise (eine Karte pro Kunde!) dürfte sicherlich keine ökonomischen Gründe haben. Gerade weil einige Kunden bestimmte Tarife mit mehreren Karten kombinieren (Wochenende callya-special, unter der Woche z. b. callya club). Führt also zu Verärgerung.


    Das ganze ist ein Schachzug der Sicherheitsbehörden um den Handel mit vorregistrierten
    Prepaid Karten einzugrenzen. Und Vodafone ist mal wieder ganz vorne mit dabei.


    Wenn es um das Thema Sicherheit geht, rate ich mittlerweile entschieden von den zwei großen (T-mobile, Vodafone) ab.


    Gründe:
    1. Stärkere Verstrickungen mit Sicherheitsbehörden.
    T-Mobile hat z. b. Technik zur Auslandskopf-Überwachung vorgehalten, obwohl dies
    gesetzlich noch gar nicht vorgeschrieben war. Was gibt es wohl als Gegenleistung??


    2. Dichtere Mobilfunk-Zellstruktur, besonders in Städten.
    Die Ortung ist
    bei einer Zellbasierten -Lokalisierung bei den D-Netzen um ca. 200% präziser.


    Mit dem neuen Verfahren wird sich Vodafone sicherlich ins eigene Fleisch schneiden. Das ganze hat fast schon die Message:
    „Haut endlich ab und geht zu den E-Netz Discountern“

    Ich glaube ich bin jetzt hinter das Geheimnis der 12.500 Euro Haftung bei Weitergabe der Aldi Karte gekommen.
    Habe mir gerade die original E + free & easy AGB angeschaut. Diese sind weitgehend identisch, nur das unter Ziffer 9.4 zusätzlich ein Punkt eingefügt wurde. Somit sind alle Ziffern nach hinten gerutscht.
    Weiteres Indiz:
    Ziffer 9.10 ist dadurch hinten rausgefallen, betrifft aber die knackigen Fälle: (Betrieb eigener kommerzieller Dienstleistungen im e+ -Netz). In den Original e+ AGB jedoch unter 10.6 enthalten.


    Kurz gesagt, man hat einfach Ziffer 10.6 von den original AGB abgeschrieben, ohne zu bedenken, das die Reihenfolge um einen Punkt verrutscht ist.


    AGB- als PDF: http://www.eplus.de/agb/down/agb_free_easy.pdf


    Gsmmfg