Es gibt zwei Hauptelemente zur Bilderzeungung: Das Objektiv und der Aufnahmechip, der eine gewissen Anzahl an Bildpunkten zur Belichtung bereitstellt.
Dazu kommt noch, bei Digicams genau so wichtig: Der Bearbeitungsalgorithmus.
Ich glaube nicht, dass ein Handy lediglich eine Millisekunde belichtet, tippe eher mal auf 0,004 - 0,05ms . Leider liefern viele Handycams keine Metadaten mit.
Eine Festbrennweitenoptik, die halbwegs vernünftige Bilder liefert lässt sich ohne Probleme in ein Handy einbauen, wird dann aber ein paar cent teurer. Solche Festbrennweiten haben zwar eine recht große Blendenzahl, weshalb relativ lange Belichtet werden muss, aber damit kann man noch leben.
Ein ordentlicher Sensor muss gross genug sein, um ein ordentliches Signal-Rauschverhältnis zu bieten, das müsste aber auch machbar sein.
Letztlich der Bearbeitungsalgorithmus, der etwas Programmieraufwand von den Entwicklern verlangt, was aber auch kein grosses Problem sein sollte.
Ich kann mir aber nicht erklären, wie die Belichtungszeit mit der Pixelfreiheit eines Bildes zusammenhängen soll, denn die Auflösung des Sensors ist schliesslich vorgegeben und lässt sich nicht durch die Belichtungszeit beeinflussen. Das Auflösungsvermögen des Objektivs ist durch dessen Öffnung vorgegeben, da ist also auch nichts zu holen.