Beide von dir genannten Probleme konnte ich an meinem X5 Cyanogen so nicht beobachten, wobei ich auf meine Medien sowieso zu 99% über die jeweilige App (Galerie/Videoplayer/Musikplayer) zugreife und der Dateimanager so quasi nie zum Einsatz kommt. Bzgl. der Pfeil-Problematik: Wenn das schon mal funktioniert hat (worauf die Formulierung von dir schließen lässt) würde ich mal diverse Lösungsansätze (Flugmodus, APN neu konfigurieren, ggf. Soft- oder Hard-Reset) abklappern. Normal hört es sich jedenfalls nicht an...
Beiträge von THWS
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Sehr gerne. Die Individualisierungsmöglichkeiten sind mit dem Gerät wirklich extrem ausgeprägt. Man kennt das ja sonst schon sehr gut umgesetzt von BQ bei anderen Geräten; aber in der Kombination mit der Cyanogen-Erweiterung setzt man dem Ganzen in der Tat noch das berühmte "i-Tüpfelchen" auf.

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Da bin ich wohl 'ne Taste zu weit nach rechts gerutscht 
Danke für die Blumen, hab's mal editiert und einen Moderator um Korrektur des Titels gebeten: Wenn schon, denn schon.

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Bilder, mit dem BQ Aquaris X5 Cyanogen geschossen:
Bilder, mit dem BQ Aquaris X5 Cyanogen geschossen Teil I (RAR-Archiv, 181,04 MB):https://www.sendspace.com/file/y6de6f
Videos, mit dem BQ Aquaris X5 Cyanogen gedreht (Youtube-Links):
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Bilder, mit dem BQ Aquaris X5 Cyanogen geschossen:
Bilder, mit dem BQ Aquaris X5 Cyanogen geschossen Teil I (RAR-Archiv, 181,04 MB):https://www.sendspace.com/file/y6de6f
Videos, mit dem BQ Aquaris X5 Cyanogen gedreht (Youtube-Links):
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Fazit:
BQ liefert mit dem Aquaris X5 ein grundsolides Smartphone ab, welches dank der „normalen“ und der „Cyanogen“ Version wohl ein noch breiteren Käuferkreis ansprechen dürfte, als das sowieso schon der Fall ist. BQ hat sich zwischenzeitlich vor allem bei eingefleischten Android-Fans einen Namen gemacht, was nicht letztendlich auch damit zusammenhängt, dass man eine sehr saubere und schlanke Android-Software auf dem Gerät hat. In Verbindung mit der durchaus guten (wenn auch etwas langsamen) Update-Versorgung von BQ entsteht so eine Kundenbindung, auf die BQ auch tatsächlich sehr hohen Wert legt. Das erkennt man auch an den umfangreichen Service-Leistungen, die das Unternehmen zu den Geräten anbietet – evtl. gegen einen verhältnismäßig geringen Aufpreis zusätzlich zum Gerät.
Das X5 Cyanogen wird derzeit für 239,- €uro im BQ-Online-Shop angeboten. Der Nutzer erhält dafür ein Smartphone mit Snapdragon 412 Quad-Core Prozessor (1,4 GHz Taktung), 2 GB Arbeitsspeicher und einem 5“ großen IPS HD-Display. Ergänzt wird diese grundsolide Basis durch eine 13 Megapixel Kamera mit Dual-LED, 4G LTE Funktechnologie, 16 GB Anwenderspeicher, Dual-SIM Funktionalität und Micro SD Speicherkartenslot. Eine der Besonderheiten von BQ ist die Tatsache, dass sich das Gerät auch wirklich mit zwei SIM-Karten UND Micro SD Speicherkarte parallel nutzen lässt – das findet man nicht oft auf dem Markt. Befeuert werden diese ganzen Komponenten von einem bärenstarken 2.900 mAh Akku, der leider nicht schnellladefähig ist, den Nutzer aber mit der Kapazität gut über zwei Tage hinweg kommen lässt. Eine wirkliche Stärke des X5 lässt sich nach dem sehr ausführlichen Test nicht ausmachen, denn das Gerät bietet de facto wirklich ein sehr gut ausbalanciertes Leistungs-Gleichgewicht. So kommt es auch, dass ich das Aquaris X5 jedem Nutzer getrost empfehlen kann, der einen zuverlässigen Begleiter sucht, der technisch nicht unbedingt auf höchstem Level spielen möchte, dafür aber in Sachen Design und Verarbeitung außergewöhnliche Wege geht und diese zu einem positiven Nutzererlebnis werden lässt. Die kleinen Schwächen des Geräts (siehe unten bei „Negativ“) sind vom individuellen Nutzen der potenziellen Käufer abhängig und werden je nachdem unterschiedlich stark bewertet. Mir gefällt das X5, sodass es mir in noch besserer Erinnerung bleiben wird, als das M5.Vorteile:
- - Sehr hochwertig verarbeitetes Smartphone mit gutter Materialauswahl und –kombination
- - Das Gerät liegt dank der Gestaltung (abgerundete, seitliche Rahmen sowie interessante Rückseite) absolut top in der Hand; Stichwort „Handschmeichler“
- - BQ bedient mit dem „normalen“ X5 und dessen Cyanogen-Version eine noch größere Schicht an potenziellen Käufern (enorme Individualisierungs-Möglichkeiten)
- - Das X5 bietet angesichts des Preises von 239,- €uro ein sehr gutes Preis- / Leistungsverhältnis
- - BQ lernt offenbar aus Fehlern und scheint beim X5 u.a . einen besseren Lautsprecher zu verbauen
- - keine Bloatware auf dem Gerät installiert – großartig! Eigentlich schade, dass man das zu diesen Zeiten gesondert beloben muss. Aber schön, dass sich BQ hier treu bleibt – gefällt mir!
- - riesiger und sehr ausdauernder Li-Poly Akku mit einer Kapazität von 2.900 mAh. Akkulaufzeit von zwei Tagen absolut im Bereich des Möglichen
- - Gut gestaltetes und einfach zu bedienendes Kamera-Menü, welches in der Regel auch zu guten Resultaten (Bilder/Videos) führt
- - Kamera macht ausreichend gute Bilder, die beiden LEDs auf der Rückseite erhellen Bilder bei Dunkelheit sehr gut
Nachteile:
- - Einerseits bietet Cyanogen viele Individualisierungen, andererseits hätte man durchaus noch an der ein oder anderen Stelle ansetzen können – Beispiel: Video- und Musikplayer. Hier muss der Anwender noch auf Drittanbieter-Software aus dem PlayStore setzen.
- - Das Gerät ist – gemessen an der Bildschirmdiagonale – etwas groß geraten, liegt aber dadurch dennoch (oder gerade deswegen) gut in der Hand; Geschmackssache
- - Großer Akku, allerdings wird keine Schnellladefunktion unterstützt, wodurch das Gerät gut und gerne 2,5 Stunden am Netz hängt, bis der Akku vollständig geladen wurde. Bei Ladungen über Nacht – kein Problem. Ansonsten eher kritisch… allerdings kann man sich darauf ja einstellen.
- - In Sachen WLAN werden die neusten Standards (Dual-Band, …) noch nicht verbaut und damit nicht unterstützt. Das ist zwar nicht unbedingt nötig, bietet aber dem ein oder anderen Nutzer einen enormen Mehrwert. Hier sollte BQ langsam die nächste Stufe erklimmen.
- - das Gerät weist auf dem Datenblatt „nur“ ein HD-Display und „nur“ einen Quad-Core Prozessor auf. In der Praxis reicht die Ausstattung dicke, jeden Datenblatt-Vergleich würde das Gerät allerdings nicht gewinnen (Sinn und Zweck sei mal dahingestellt – heute läuft die Kaufentscheidung beim Großteil der Kunden so ab).
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Fazit:
BQ liefert mit dem Aquaris X5 ein grundsolides Smartphone ab, welches dank der „normalen“ und der „Cyanogen“ Version wohl ein noch breiteren Käuferkreis ansprechen dürfte, als das sowieso schon der Fall ist. BQ hat sich zwischenzeitlich vor allem bei eingefleischten Android-Fans einen Namen gemacht, was nicht letztendlich auch damit zusammenhängt, dass man eine sehr saubere und schlanke Android-Software auf dem Gerät hat. In Verbindung mit der durchaus guten (wenn auch etwas langsamen) Update-Versorgung von BQ entsteht so eine Kundenbindung, auf die BQ auch tatsächlich sehr hohen Wert legt. Das erkennt man auch an den umfangreichen Service-Leistungen, die das Unternehmen zu den Geräten anbietet – evtl. gegen einen verhältnismäßig geringen Aufpreis zusätzlich zum Gerät.
Das X5 Cyanogen wird derzeit für 239,- €uro im BQ-Online-Shop angeboten. Der Nutzer erhält dafür ein Smartphone mit Snapdragon 412 Quad-Core Prozessor (1,4 GHz Taktung), 2 GB Arbeitsspeicher und einem 5“ großen IPS HD-Display. Ergänzt wird diese grundsolide Basis durch eine 13 Megapixel Kamera mit Dual-LED, 4G LTE Funktechnologie, 16 GB Anwenderspeicher, Dual-SIM Funktionalität und Micro SD Speicherkartenslot. Eine der Besonderheiten von BQ ist die Tatsache, dass sich das Gerät auch wirklich mit zwei SIM-Karten UND Micro SD Speicherkarte parallel nutzen lässt – das findet man nicht oft auf dem Markt. Befeuert werden diese ganzen Komponenten von einem bärenstarken 2.900 mAh Akku, der leider nicht schnellladefähig ist, den Nutzer aber mit der Kapazität gut über zwei Tage hinweg kommen lässt. Eine wirkliche Stärke des X5 lässt sich nach dem sehr ausführlichen Test nicht ausmachen, denn das Gerät bietet de facto wirklich ein sehr gut ausbalanciertes Leistungs-Gleichgewicht. So kommt es auch, dass ich das Aquaris X5 jedem Nutzer getrost empfehlen kann, der einen zuverlässigen Begleiter sucht, der technisch nicht unbedingt auf höchstem Level spielen möchte, dafür aber in Sachen Design und Verarbeitung außergewöhnliche Wege geht und diese zu einem positiven Nutzererlebnis werden lässt. Die kleinen Schwächen des Geräts (siehe unten bei „Negativ“) sind vom individuellen Nutzen der potenziellen Käufer abhängig und werden je nachdem unterschiedlich stark bewertet. Mir gefällt das X5, sodass es mir in noch besserer Erinnerung bleiben wird, als das M5.Vorteile:
- - Sehr hochwertig verarbeitetes Smartphone mit gutter Materialauswahl und –kombination
- - Das Gerät liegt dank der Gestaltung (abgerundete, seitliche Rahmen sowie interessante Rückseite) absolut top in der Hand; Stichwort „Handschmeichler“
- - BQ bedient mit dem „normalen“ X5 und dessen Cyanogen-Version eine noch größere Schicht an potenziellen Käufern (enorme Individualisierungs-Möglichkeiten)
- - Das X5 bietet angesichts des Preises von 239,- €uro ein sehr gutes Preis- / Leistungsverhältnis
- - BQ lernt offenbar aus Fehlern und scheint beim X5 u.a . einen besseren Lautsprecher zu verbauen
- - keine Bloatware auf dem Gerät installiert – großartig! Eigentlich schade, dass man das zu diesen Zeiten gesondert beloben muss. Aber schön, dass sich BQ hier treu bleibt – gefällt mir!
- - riesiger und sehr ausdauernder Li-Poly Akku mit einer Kapazität von 2.900 mAh. Akkulaufzeit von zwei Tagen absolut im Bereich des Möglichen
- - Gut gestaltetes und einfach zu bedienendes Kamera-Menü, welches in der Regel auch zu guten Resultaten (Bilder/Videos) führt
- - Kamera macht ausreichend gute Bilder, die beiden LEDs auf der Rückseite erhellen Bilder bei Dunkelheit sehr gut
Nachteile:
- - Einerseits bietet Cyanogen viele Individualisierungen, andererseits hätte man durchaus noch an der ein oder anderen Stelle ansetzen können – Beispiel: Video- und Musikplayer. Hier muss der Anwender noch auf Drittanbieter-Software aus dem PlayStore setzen.
- - Das Gerät ist – gemessen an der Bildschirmdiagonale – etwas groß geraten, liegt aber dadurch dennoch (oder gerade deswegen) gut in der Hand; Geschmackssache
- - Großer Akku, allerdings wird keine Schnellladefunktion unterstützt, wodurch das Gerät gut und gerne 2,5 Stunden am Netz hängt, bis der Akku vollständig geladen wurde. Bei Ladungen über Nacht – kein Problem. Ansonsten eher kritisch… allerdings kann man sich darauf ja einstellen.
- - In Sachen WLAN werden die neusten Standards (Dual-Band, …) noch nicht verbaut und damit nicht unterstützt. Das ist zwar nicht unbedingt nötig, bietet aber dem ein oder anderen Nutzer einen enormen Mehrwert. Hier sollte BQ langsam die nächste Stufe erklimmen.
- - das Gerät weist auf dem Datenblatt „nur“ ein HD-Display und „nur“ einen Quad-Core Prozessor auf. In der Praxis reicht die Ausstattung dicke, jeden Datenblatt-Vergleich würde das Gerät allerdings nicht gewinnen (Sinn und Zweck sei mal dahingestellt – heute läuft die Kaufentscheidung beim Großteil der Kunden so ab).
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Kalender:
Beim Kalender „erspart“ sich BQ eine Eigenentwicklung und setzt stattdessen auf die standardmäßige Google-Anwendung. Vorteil: Alteingesessene Android-Nutzer finden sich in der Regel sofort zurecht; selbst Neulingen wird der Einstieg nicht schwer fallen, denn die Anwendung ist nicht nur übersichtlich gestaltet, sondern fast auch selbsterklärend. Nach dem Start der App findet der Nutzer sich in einer geteilten Ansicht wieder: Im oberen Viertel des Bildschirms wird die Monatsansicht teilweise dargestellt. Direkt darunter listet die App dann die anstehenden Ereignisse chronologisch auf, sodass man eigentlich sofort einen sehr guten Überblick bekommen kann. Diese Ansicht nennt sich dann „Terminübersicht“. Alternativ stehen dem Nutzer noch „Tagesansicht“ oder „Wochenansicht“ zur Verfügung. Dabei werden Termine dann mittels eingefärbtem Bereich im jeweiligen Zeitraum (TagUhrzeit oder WocheTag) visualisiert. Eine „reine“ Monatsansicht scheint im Kalender so nicht (mehr) zu existieren, bzw. nur dann, wenn der Nutzer diese mittels weiterem Klick auch öffnet. Etwas unpraktisch, hier hätte man doch auch einfach eine weitere Option ins Menü implementieren können.
Beim Anlegen von neuen Terminen stehen dem Nutzer folgende Einstellungen zur Verfügung:
- - Kalender (Kontoauswahl)
- - Ganztätig: Ja / Nein (inkl. Auswahl des Zeitraums)
- - Ort hinzufügen
- - Benachrichtigung
- - Personen einladen
- - Beschreibung hinzufügen
- - Standardfarbe
- - Beschäftigt
- - Standard
Neben der Anwendung im Menü hat der Nutzer zusätzlich die Möglichkeit, ein Widget direkt auf dem Homescreen zu platzieren. Die Betonung liegt hierbei allerdings auf „ein“, denn in der Tat steht hier nur ein Widget zur Verfügung – nämlich die Terminübersicht in Form einer Agenda. Das Widget lässt sich in der Größe anpassen und ist damit recht flexibel – nur schade, dass beispielsweise nicht auch eine „normale“ Kalenderansicht (ggf. auch als Miniatur-Variante) platziert werden kann. Hier müsste sich der Anwender also bei Drittanbietern behelfen.
Radio:
Das X5 verfügt ab Werk über ein integriertes FM-Radio, welches allerdings (wie meist üblich) nur mittels gekoppeltem Headset funktioniert, da das Headset hier die Funktion der Antenne übernimmt. Die Wiedergabe ist hierbei dann selbstverständlich über das Headset, oder auch über den integrierten Lautsprecher möglich. Nach einem kurzen Sendersuchlauf (welcher übrigens auch nach Sender-Kategorien suchen kann!) stehen dem Nutzer zahlreiche Sender in einer übersichtlichen Liste zur Auswahl zur Verfügung. Etwas schade ist die Tatsache, dass die Sender hier lediglich als Frequenz dargestellt werden – ohne Sendername. Die Frequenz seiner Lieblingssender dürften aber die meisten Nutzer auswendig kennen – und alle anderen muss man dann eben kurz anspielen lassen. Das ist direkt in der Liste möglich, ohne den Bildschirm zu wechseln – läuft damit also recht komfortabel ab.
Neben der Wiedergabe kann das X5 Songs auch aufnehmen. Die Aufnahmedauer lässt sich hier von einem Minimum (5 Minuten) bis hin zur maximalen Dauer (begrenzt durch Speicherkapazität) festlegen. Das Beenden der Aufnahme ist natürlich auch jederzeit manuell durch den Nutzer möglich. Die Wiedergabe selbst läuft über das Headset (getestet mit Sennheiser CX300) in sehr guter Qualität ab, auch die Lautstärke ist hierbei mehr als ausreichend. Das gleiche Fazit lässt sich übrigens in Bezug auf den integrierten Lautsprecher geben: Die Lautstärke ist für normale Umgebungen ebenfalls ausreichend und auch die Qualität kann überzeugen. Der Lautsprecher bringt die Songs teilweise sogar mit Basswiedergabe zum Gehör. Klasse, da bin ich in der Vergangenheit bisher (leider!) anderes von BQ gewohnt gewesen. Schön zu sehen, dass man sich auch hier weiterentwickelt.Audio FX:
Juhu! BQ hat die nervige, komplizierte und unkomfortable „Dolby“-App aus dem Gerätespeicher verbannt und installiert stattdessen eine App namens „AudioFX“ vor. Im Kern handelt es sich dabei natürlich um eine App, welche denselben Zweck erfüllen soll. Die Optimierung bzw. Individualisierung der Klangs auf den jeweiligen Nutzer. BQ möchte das mit insgesamt 9 („Aus“ und „Benutzerdefiniert“ zähle ich nicht dazu) vordefinierten Audioprofilen schaffen:
- - Normal
- - Klassik
- - Dance
- - Aus
- - Folk
- - Heavy Metal
- - Hip Hop
- - Jazz
- - Pop
- - Rock
- - Benutzerdefiniert
Wer hier dann eben keine passende Einstellung findet, kann somit auch selbst noch Profile anlegen und den Sound somit von Grund auf anpassen. Dies ist im Übrigen sowohl im Lautsprecher- als auch im Headset-Modus möglich; wobei bei der Wiedergabe über Headset noch weiterführende Optionen („Bass“ und „Virtualizer“) vorhanden sind und genutzt werden können.
Bei der Wiedergabe über den Lautsprecher hat das Programm zugegebenermaßen nicht wirklich Auswirkungen auf den Sound. Diese sind tatsächlich nur bei der Wiedergabe über das Headset zu vernehmen. Beachten sollten alle Nutzer, dass die „Audio FX“ Anwendung gegebenenfalls deaktiviert werden sollte, wenn man (wie ich) Drittanbieter-Apps mit eigenem Equalizer nutzt: Ansonsten quakt der Lautsprecher ganz schnell mal aus dem letzten Loch… -
Kalender:
Beim Kalender „erspart“ sich BQ eine Eigenentwicklung und setzt stattdessen auf die standardmäßige Google-Anwendung. Vorteil: Alteingesessene Android-Nutzer finden sich in der Regel sofort zurecht; selbst Neulingen wird der Einstieg nicht schwer fallen, denn die Anwendung ist nicht nur übersichtlich gestaltet, sondern fast auch selbsterklärend. Nach dem Start der App findet der Nutzer sich in einer geteilten Ansicht wieder: Im oberen Viertel des Bildschirms wird die Monatsansicht teilweise dargestellt. Direkt darunter listet die App dann die anstehenden Ereignisse chronologisch auf, sodass man eigentlich sofort einen sehr guten Überblick bekommen kann. Diese Ansicht nennt sich dann „Terminübersicht“. Alternativ stehen dem Nutzer noch „Tagesansicht“ oder „Wochenansicht“ zur Verfügung. Dabei werden Termine dann mittels eingefärbtem Bereich im jeweiligen Zeitraum (TagUhrzeit oder WocheTag) visualisiert. Eine „reine“ Monatsansicht scheint im Kalender so nicht (mehr) zu existieren, bzw. nur dann, wenn der Nutzer diese mittels weiterem Klick auch öffnet. Etwas unpraktisch, hier hätte man doch auch einfach eine weitere Option ins Menü implementieren können.
Beim Anlegen von neuen Terminen stehen dem Nutzer folgende Einstellungen zur Verfügung:
- - Kalender (Kontoauswahl)
- - Ganztätig: Ja / Nein (inkl. Auswahl des Zeitraums)
- - Ort hinzufügen
- - Benachrichtigung
- - Personen einladen
- - Beschreibung hinzufügen
- - Standardfarbe
- - Beschäftigt
- - Standard
Neben der Anwendung im Menü hat der Nutzer zusätzlich die Möglichkeit, ein Widget direkt auf dem Homescreen zu platzieren. Die Betonung liegt hierbei allerdings auf „ein“, denn in der Tat steht hier nur ein Widget zur Verfügung – nämlich die Terminübersicht in Form einer Agenda. Das Widget lässt sich in der Größe anpassen und ist damit recht flexibel – nur schade, dass beispielsweise nicht auch eine „normale“ Kalenderansicht (ggf. auch als Miniatur-Variante) platziert werden kann. Hier müsste sich der Anwender also bei Drittanbietern behelfen.
Radio:
Das X5 verfügt ab Werk über ein integriertes FM-Radio, welches allerdings (wie meist üblich) nur mittels gekoppeltem Headset funktioniert, da das Headset hier die Funktion der Antenne übernimmt. Die Wiedergabe ist hierbei dann selbstverständlich über das Headset, oder auch über den integrierten Lautsprecher möglich. Nach einem kurzen Sendersuchlauf (welcher übrigens auch nach Sender-Kategorien suchen kann!) stehen dem Nutzer zahlreiche Sender in einer übersichtlichen Liste zur Auswahl zur Verfügung. Etwas schade ist die Tatsache, dass die Sender hier lediglich als Frequenz dargestellt werden – ohne Sendername. Die Frequenz seiner Lieblingssender dürften aber die meisten Nutzer auswendig kennen – und alle anderen muss man dann eben kurz anspielen lassen. Das ist direkt in der Liste möglich, ohne den Bildschirm zu wechseln – läuft damit also recht komfortabel ab.
Neben der Wiedergabe kann das X5 Songs auch aufnehmen. Die Aufnahmedauer lässt sich hier von einem Minimum (5 Minuten) bis hin zur maximalen Dauer (begrenzt durch Speicherkapazität) festlegen. Das Beenden der Aufnahme ist natürlich auch jederzeit manuell durch den Nutzer möglich. Die Wiedergabe selbst läuft über das Headset (getestet mit Sennheiser CX300) in sehr guter Qualität ab, auch die Lautstärke ist hierbei mehr als ausreichend. Das gleiche Fazit lässt sich übrigens in Bezug auf den integrierten Lautsprecher geben: Die Lautstärke ist für normale Umgebungen ebenfalls ausreichend und auch die Qualität kann überzeugen. Der Lautsprecher bringt die Songs teilweise sogar mit Basswiedergabe zum Gehör. Klasse, da bin ich in der Vergangenheit bisher (leider!) anderes von BQ gewohnt gewesen. Schön zu sehen, dass man sich auch hier weiterentwickelt.Audio FX:
Juhu! BQ hat die nervige, komplizierte und unkomfortable „Dolby“-App aus dem Gerätespeicher verbannt und installiert stattdessen eine App namens „AudioFX“ vor. Im Kern handelt es sich dabei natürlich um eine App, welche denselben Zweck erfüllen soll. Die Optimierung bzw. Individualisierung der Klangs auf den jeweiligen Nutzer. BQ möchte das mit insgesamt 9 („Aus“ und „Benutzerdefiniert“ zähle ich nicht dazu) vordefinierten Audioprofilen schaffen:
- - Normal
- - Klassik
- - Dance
- - Aus
- - Folk
- - Heavy Metal
- - Hip Hop
- - Jazz
- - Pop
- - Rock
- - Benutzerdefiniert
Wer hier dann eben keine passende Einstellung findet, kann somit auch selbst noch Profile anlegen und den Sound somit von Grund auf anpassen. Dies ist im Übrigen sowohl im Lautsprecher- als auch im Headset-Modus möglich; wobei bei der Wiedergabe über Headset noch weiterführende Optionen („Bass“ und „Virtualizer“) vorhanden sind und genutzt werden können.
Bei der Wiedergabe über den Lautsprecher hat das Programm zugegebenermaßen nicht wirklich Auswirkungen auf den Sound. Diese sind tatsächlich nur bei der Wiedergabe über das Headset zu vernehmen. Beachten sollten alle Nutzer, dass die „Audio FX“ Anwendung gegebenenfalls deaktiviert werden sollte, wenn man (wie ich) Drittanbieter-Apps mit eigenem Equalizer nutzt: Ansonsten quakt der Lautsprecher ganz schnell mal aus dem letzten Loch… -
Weiter geht’s mit dem Musikplayer: Die Anwahl der Dateien läuft auf die gleiche Art und Weise ab, wie man das schon oben vom Videoplayer kennt. Zusätzlich allerdings bietet der Musikplayer eine weitere Möglichkeit, die Dateien zu Gliedern – und zwar nach: Künstler, Alben, Lieder, Genres oder auch Wiedergabelisten. Nachdem der jeweilige Song gestartet wurde, beginnt die Wiedergabe zunächst in der Fußzeile des Players. Mittels Klick lässt sich diese dann auf den kompletten Bildschirm erweitern, sodass die kompletten, umfangreichen Einstellungsmöglichkeiten des Players zum Vorschein kommen. Neben den üblichen Navigationstasten unterhalb der Timeline bietet das Programm die Möglichkeit, einen Ruhemodus zu definieren, die Wiedergabegeschwindigkeit zu regeln und auch ein Equalizer mit vielen vordefinierten Profilen darf natürlich nicht an Bord fehlen. Bei der Wiedergabe über den integrierten Lautsprecher kann dieser erneut unter Beweis stellen, dass offenbar andere/bessere Komponenten verbaut wurden, als man das noch aus der M-Serie von BQ kennt. Der Lautsprecher macht seinem Namen Ehre (bringt also die Musik tatsächlich auch gut zu Gehör) und bietet noch dazu eine gute Wiedergabequalität. Ja, sogar den ein oder anderen Bass kann man dem Speaker entlocken – klasse! Noch besser gestaltet sich das Ganze bei der Wiedergabe über Headset: Durch den Equalizer hat man als Nutzer nahezu unbegrenzte Möglichkeiten der Individualisierung, was dem Musikgenuss nur gut tun kann. Übrigens: Der Equalizer lässt sich im Headset-Betrieb deutlich besser und einfacher anpassen, als das bei der Wiedergabe über Lautsprecher der Fall ist: Hier bedarf es etwas Geduld, bis man das passende Profil gefunden hat – ansonsten übersteuert der Lautsprecher nämlich ganz schnell.
Verbindungen & Anschlüsse:
In Sachen Verbindungen tut sich leider seit längerer Zeit nicht wirklich viel bei BQ. Auch das X5 unterstützt zwar im Grund genommen alle notwendigen Verbindungsstandards, aber eben nicht wirklich „mehr“. Das lässt sich recht deutlich am Beispiel „WLAN“ festmachen. Das X5 unterstützt WiFi 802.11Single-Band mit den Standards b/g/n. Das ist in Ordnung, allerdings heute auch nichts mehr Besonderes. Mehr Standards / Dual-Band Funktionalität wären natürlich schon klasse, sind aber bei vielen Anwendern auch noch nicht unbedingt notwendig – daher kann ich das (noch) als „Nice to have“ durchgehen lassen. Zumal das Gerät bei mir auch nie irgendwelche Probleme gemacht hat.
Die unterstützten Standards im Einzelnen:
- - 4G LTE Bänder: 800 / 1800 / 2100 / 2600 MHz
- - 3G HSPA+ Bänder: 900 / 2100 MHz
- - 2G GSM Bänder: 850 / 900 / 1800 / 1900 MHz
- - Micro SD Speicherkartenslot (offiziell bis zu 32 GB unterstützt)
- - Micro USB 2.0 mit OTG-Funktionalität
- - 3,5 mm Klinkenbuchse
- - Dual Nano-SIM Slot
- - WiFi 802.11 b/g/n
- - Bluetooth 4.0
- - GPS / GLONASS
- - SAR-Information, Telefonate: 0,491 W/kg (10 g)
- - SAR-Information, Körper: 0,760 W/kg (10 g)
Extras:
Notification-LED & Co.:
Das Aquaris X5 verfügt wie nahezu alle BQ-Geräte über eine Benachrichtigungs-LED, die sich noch dazu nahezu komplett individuell konfigurieren lässt. Diese Äußerung ist dabei nicht nur auf die Farbe der LED bezogen, sondern auch auf die Zuweisung zu einzelnen Apps, den Blinkintervall, etc. pp.
Die erste Einstellungsmöglichkeit im Menü besteht darin festzulegen, ob die LED bei niedrigem Akkustand (ab 15% abwärts) leuchten soll, oder nicht. Hier kann man dann noch festlegen ob die LED in diesem Fall dann dauerhaft leuchten oder lediglich pulsieren soll. Nice to have, aber nicht „überlebensnotwendig“. Interessanter wird das Ganze dann bei der Konfiguration der eigentlichen Benachrichtigungseinstellungen. Das Menü gliedert sich in Ereignisse, die vom Telefon vorgegeben sind (Verpasster Anruf, Sprachnachricht) und in zusätzliche Apps, die vom Nutzer nach Lust und Laune aus einer sehr langen Liste angepasst werden können. Dazu zählen aber nicht nur Nachrichten, Mails von Drittanbieter-Apps - auch Games & Co. können hier selektiert werden.
Hat man dann alle benötigten Anwendungen aktiviert, können in einem weiteren Menü die detaillierten Einstellungen pro App festgelegt werden. Das wären zum einen die Puldauer sowie die Geschwindigkeit, zum anderen natürlich die Farbe. Die Farbauswahl funktioniert über eine Farbskala, in welcher die Hauptfarbtöne mittels Schieberegler gesetzt werden können. In der Farbtafel links daneben lassen sich dann die unterschiedlichen farblichen Abstufungen hinterlegen. Das funktioniert in der Praxis genauso easy wie hier in der Theorie. Die Einstellungsmöglichkeiten der Pulsierung u. Geschwindigkeit gibt’s nachfolgend etwas genauer aufgelistet:Pulsierung:
- - Immer an
- - Sehr kurz
- - Kurz
- - Normal
- - Lang
- - Sehr lang
Geschwindigkeit:
- - Sehr schnell
- - Schnell
- - Normal
- - Langsam
- - Sehr langsam
Als Fazit zu diesem Punkt kann ich bei meiner bisherigen Meinung zu dieser Thematik bei BQ bleiben: Der Hersteller ist bisher mit Abstand der Einzige der dazu in der Lage ist, eine von Haus aus einwandfreie, unkomplizierte und zugleich sehr umfangreiche Benachrichtigungslösung umzusetzen und die Nutzer damit zu begeistern. Ganz ehrlich – wenn ich als potenzieller Käufer immer erst schauen muss, ob das Wunschgerät 1) überhaupt eine LED besitzt und diese dann 2) so zu konfigurieren ist, wie ich mir selbst das Wünsche – dann habe ich eigentlich schon vor dem Kauf keine Lust mehr auf das Gerät. Bei BQ kann man in diesem Punkt eigentlich beruhigt die Augen schließen und wild ins Produktregal greifen – eine Enttäuschung wird man nie erleben. Klasse!