Ich würde das Home-Office nur Mitarbeitern vorschlagen welche wenig bis keinen Kundenkontakt haben - dann fällt das nicht so auf.
Ansonsten ist es nervig, da hat mzspradow recht.
Ich persönlich arbeite gerne zuhause, möchte aber nicht nur zuhause arbeiten. Da wäre ich wohl zu abgelenkt (das Büro ist dann gewissermassen eine äussere Selbstdisziplinierung).
Ich denke aber, dass in sehr kreativen Berufen wie Grafikern oder Designern das Home-Office ein grosser Vorteil sein kann, denn jeder hat seine kreative Stunden (bei mir ist das meist am Abend nach 20 Uhr bis etwa 4 Uhr morgens, da habe ich die meisten Ideen, die es wert sind genauer drüber nachzudenken). Das ergänzt sich natürlich optimal mit den Arbeitszeiten, da kann man am Abend etwas machen und das am nächsten Morgen gleich präsentieren / diskutieren / weiter verfeinern.
Ich bin übrigens weder Grafiker noch Designer - ein bisschen vielleicht, aber wer nicht...
Man kann sicher nicht pauschal sagen, dass Home-Office gut oder weniger gut ist, schlecht ist es meiner Ansicht nach nicht.
Es kommt stark auf den entsprechenden Mitarbeiter drauf an, es müsste also eine individuelle und nicht eine Business-Unit orientierte Differenzierung stattfinden.
Amerikaner: Da ich nicht weiss, wie eure IT-Infrastruktur aufgebaut ist, wird es schwierig zu beurteilen sein, ob es grundsätzlich einfach möglich wäre, HomeOffice einzuführen. Ich würde, wenn ich dich wäre, mir einmal einen Systemengineer schnappen und schauen, was er von der technischen Seite dazu sagt. Und vielleicht mal in der Cafeteria versuchen herauszufinden, ob überhaupt ein Bedürfnis vorhanden ist seitens der Mitarbeiter.
Aufgrund dessen kannst du dann beurteilen ob es Sinn machen würde oder ob es schlicht zu teuer ist eine solche Lösung auszuarbeiten.