ZitatOriginal geschrieben von Siemensanier
Die Sache mit den Lebenshaltungskosten. Es soll ja auch einige geben, die zwar in der Schweiz Ihren Lebensunterhalt verdienen. Sich dort eine, sagen wir mal so, wenig standesgemäße Unterkunft unterhalten sofern möglich, und Ihren Lebenswandel auf das Minimum Migros reduzieren. Aber Ihren Lebensmittelpunkt weiterhin in der EU pflegen. Ob man dabei durch die möglicherweise zwei notwendigen Wohnungen jedoch beser weg kommt ist dabei noch die Frage. Wenn man Frau und Kinder hat vielleicht. Und ob einen das Pendeln liegt sei auch noch dahingestellt. Dürfte sowieso nur für die Nordschweiz in Frage kommen, da je südlicher es witterungsbedingt schwieriger wird.
Wenn du in Basel arbeitest und in Lörrach arbeitest, macht das sicher Sinn. Dann kannst du dir sogar die Wohnung in der Schweiz sparen. Aber sonst würd ich das vergessen, hast ja schliesslich dennoch den Lebensmittelpunkt in der Schweiz. Also mir wär das zu umständlich...
Zitat
Zum weitern Trugschluss: Es soll sogar Gerüchte geben, dass entgegen dem Vorurteil der freundlichen Schweizer "einige viele" SchweizerBürger wirklich nicht sehr freundlich gegenüber arbeitenden Ausländer dort sind. Naja, ist ja nur ein Gerücht. Leider nur, das Gerüchte manchmal wahr sind. Und man sollte sich im Klaren darüber sein, dass man dort doch nur ein "Gastarbeiter" (schreckliches Wort) ist.
Ja leider gibt es das tatsächlich. Das ist echt schade, denn die Schweiz ist auf die Arbeitskräfte aus dem Ausland angewiesen.
Zitat
Den Dialekt, verstehen o.k., aber ich werde gar nicht erst versuchen diesen nachzuahmen. " Mit dem Zügli zum Brückliplatz ...." danke ich lerne lieber japanisch. Ist halt sehr stark regional abhänging ob Hochdeutsch und Englisch reicht. In manchen Regionen sollte man dann jedoch lieber Französisch als Englisch sprechen.
Als Deutscher sollte man NIE versuchen Schweizerdeutsch zu sprechen, das kommt nicht gut. Da braucht es sehr viel Übung um sich nicht lächerlich zu machen. Lieber den Dialekt verstehen und ein nicht zu schnelles (!) Hochdeutsch reden, den Gegenüber immer ausreden lassen und genügend Pausen machen.
Natürlich kann man es in der welschen Schweiz vergessen mit Englisch, da hat man mehr Chancen mit Deutsch (die Welschen können meist nur Hochdeutsch, wenn überhaupt). Wenn man aber einige Grundbegriffe in Französisch kennt, helfen sie gern weiter.
Aber du wirst ja eh selten in der welschen Schweiz sein, es sei denn du hast einen entsprechenden Job.
Versuch dich zu integrieren in der Schweiz, du wirst sicher Leute finden, denen es egal ist ob du jetzt Schweizerdeutsch redest oder nicht. Erwarte aber nicht, dass sich alle anpassen, du musst dich anpassen.
Wohnungen findest du übrigens unter http://www.immoscout.ch / http://www.alleimmobilien.ch und auch gut http://www.immo.search.ch