Ich habe ganz erhebliche Schwierigkeiten damit, das dt. Steuergelder aufgewendet werden, um dem einzigen Lieferanten dieser Lösung einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.
Der Partikelfilter ist auch nur ein Argument in der Gesamtbetrachtung der Motoren. Warum schafft Peugeot denn nicht die Euro4 trotz des ach so tollen Filters.
Hier wurde versucht, von einer bestimmten Lobby wieder eines der Lieblingsprojekte durchzuboxen. Als nicht SPD Fan muss man dem Schröder hier ja fast gratulieren;)
Aber das wichtigste ist weiter oben fast unkommentiert untergegangen. Bevor man sich darum kümmert, bei den PKW das letzte Prozent an Verbesserung herauszuholen, gibt es bei den LKW so großen Handlungsbedarf (Verbrauch, Maut, Umwelt, Lenkzeitkontrollen usw) das das absoluten Vorrang haben müsste.
Es ist schon verrückt mit den Autos. Mercedes versaut ein Fahrwerk bei der A-Klasse und gleicht das mit ESP aus. Softwaremäßige Reparatur eine Hardwarefehlers.
Bald drauf wollen alle ESP. Ford bekommt den Mondeo abgewertet, weil es für diese anerkannt gute Fahrwerk kein ESP gab. Er brauchte es nicht, aber plötzlich musste es unbedingt drin sein, auch wenn der o.g. Hardwarefehler nicht vorlag.
Genauso wird es mit den Partikelfiltern laufen. Wenn das einen technischen Vorteil bietet werden die Käufer das fordern und bekommen. Viele Käufer sicher auch weil die Lobby es so fordert. Das dann auch noch mit Steuergeldern zu fördern ist doch blödsinn.
Dann lieber die 27 Mio. Euro für die kostengünstige Beförderung von Behinderten in ÖPV nicht streichen.