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Was mich echt seit Jahren stört und was ich hier im Forum auch schon mal zur Sprache gebracht habe, ist die Frage, warum um alles in der Welt GSM-Telefone die Uhrzeit nicht vom Netzbetreiber oder von einem Timeserver aus dem Internet beziehen. Die Uhr am GSM-Telefon ersetzt bei mir die Armbanduhr und ich fände es wirklich sehr viel einfacher, wenn ich die Uhr nicht jede Woche manuell stellen müßte.
Gruß aus Köln,
garnixan
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Hallo,
das Thema interessiert mich. Kann jemand den Inhalt der Sendung für die TT-Leser ohne TV wiedergeben oder sie gar rippen und online stellen?
Mich persönlich interessiert von allem Schweden und Ericsson.
Was ich an Kulturunterschieden feststellen kann ist die Tatsache, daß ich ungerne in der Öffentlichkeit telefoniere. Der Großteil der Kommunikation läuft bei mir über Festnetz bzw. VoIP in den heimischen 4 Wänden ab. Ich könnte mir auch nicht vorstellen in einen sog. Call-Shop (wie es ihn in Köln an jeder Ecke gibt) zu gehen und dort mit meine Familie im Ausland in aller Ruhe zu telefonieren. Die Ruhe und die vertraute Atmosphäre fehlt mir in der Öffentlichkeit. Andere Leute stört das gar nicht. Die plauden lustig im Zug (Abteil 2. Klasse - also ohne eigenes Abteil und so daß jeder mithören kann) über wirklich private Dinge und stören sich nicht daran. Ich finde das nicht bewunderns- aber jedenfalls bemerkenswert.
Gruß aus Köln,
garnixan
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Hallo Thomas,
ich kann Deine Argumente verstehen. Bedenke aber auch, daß es Leute wie mich gibt, die bei einem Stadnetzbetreiber einen günstigen DSL-Anschluß haben, bei denen das Telefonieren via ISDN aber recht teuer ist, weil Call-by-Call gesperrt ist. Ich habe mir für den DSL-Anschluß (Flatrate) mit ISDN entschieden, nehme aber nur ankommende Gespräche via ISDN an. Abgehend wird via IP-Telefonie kommuniziert. Die Fritz!Box fasst ISDN und IP-Telefonie prima zusammen. Qualitätsunterschiede zwischen ISDN und IP-Leitungen gibt es nicht, so lange man genug Bandbreite im DSL hat.
Gruß aus Köln,
garnixan
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Nun ja, bei VoIP kannst Du so viele Nummern haben, wie Dein VoIP-Adapter oder Dein Asterisk-Server zu verwalten vermag. Du kannst so viele Gespräche gleichzeitig führen, wie es Deine DSL-Bandbreite erlaubt. Eigentlich gibt es im privaten Bereich wirklich keine Gründe mehr für isdn. VoIP funktioniert prima, wenn man mit einer 4sekündigen Phase der Nicht-erreichbarkeit während der Zwangstrennung leben kann.
Problematisch finde ich, daß die zugeteilte Festnetzrufnummer dem SIP-Anbieter "gehört" und man diese nicht so einfach zu einem anderen Anbieter portieren kann.
Gruß aus Köln,
garnixan
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Hallo scheipl,
meine Erfahrungen mit der Fritz!Box Fon sind durchaus positiv. Allerdings funktioniert das Traffic-Shaping nur bedingt. Bei Downloads ist alles prima! Sobald man aber einen Server betreibt und der Upload knapp wird, kommt es eben doch zu Einbußen bei der Sprachqualität. Eigentlich sollte die Fritz!Box Fon ja dahergehen und die Bandbreite der Serverbindung (Upload) begrenzen, so daß der Telefonie immer genug Bandbreite zur Verfügung steht.
Gruß aus Köln,
garnixan
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Weil es das neue Jahr ist: EUR 100,-- inkl. deutschlandweitem Versand.
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Hallo,
normale DECT-Telefone verwenden G.726, während ISDN G.711 verwendet. Die Sprachqualität über DECT ist schlechter. Was daran blödsinnig sein soll entzieht sich meiner Kenntnis.
Gruß, garnixan
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Ein Grund für internes SIP wäre die Tatsache, daß DECT immerhin eine schlechtere Qualität als ISDN hat. Mit SIP im Handset könnte man mobil mit der besseren ISDN-Qualität (PCM G711) telefonieren. DECT am ISDN-Anschluß setzt ja immer ein Transcodieren voraus, was man sich dadurch ersparen könnte.
Ich selbst betreibe eine analog an die Fritz!Box angeschlossene DECT-Basis und finde es schon komisch, daß die Sprache im Handset digitalisiert, DECT-Codiert und dann in der Basis empfangen, D/A-gewandelt und von der Fritz!Box G.711-Codiert wird. Eine direkte G.711-Codierung im Handset wäre mir lieber. Der Fritz!Box fehlt imho ein Anschluß für ISDN-Endgeräte.
Ob dem Simens-Gerät die Möglichkeit per SIP zu telefonieren fehlen wird, werden wir bei Markteinführung feststellen. Das die Telekom ins VoIP-Geschäft einsteigt wäre mir neu. Ich hatte gelesen, daß die Strecken Telekom-intern bald per IP ablaufen sollen, daß die Schnittstelle zum Kunden hin aber weiterhin ISDN oder analog bleiben soll.
Gruß aus Köln,
garnixan
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Hallo,
seit gestern kann meine Telefonanlage Callthrough (per ISDN rein, per VoIP raus). Über die Callingcardfunktion des R520m funktioniert das alles auch prima. Nur muß ich beim Wählen länger als sonst die "Yes"-Taste gedrückt halten. Wenn man das nicht macht, verwendet das Telefon nicht die Callingcardfunktion. Kann man das ändern, so daß die Verbindung generell per Callincard-Funktion aufgebaut wird? Auch die nervige Nachfrage, ob der PIN-Code und die Zierufnummer übermittelt werden soll könnte wegen mir entfallen. Das Telefon soll einfach nach einer gewissen Zeit die PIN und dann die Zielrufnummer übermitteln.
Danke für Eure Antworten und
Gruß aus Köln,
garnixan
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Wo wir gerade bei dem Thema sind: Kann mir jemand sagen, wie man den Klingelton an der Basis 3010 abstellen kann? Natürlich soll nur das Mobilteil Geräusche machen. Danke und Gruß, garnixan
Ok, das mit dem Ruhigstellen der Basis habe ich selber herausfinden können. Leider habe ich zu den Geräten keine Anleitungen. So langsam verstehe ich aber das System. Es wäre nur nett, wenn mir jemand sagen könnte, ob die 2060isdn am analogen Port CLIP übermittelt.
Gruß aus Köln, garnixan