Beiträge von NoTeen

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    Original geschrieben von rajenske
    Teste dich selbst, wer ist diese legendäre Person?


    Ogottogott! Es ist bestimmt eine große Schande, daß ich diesen Herrn auch nach Deinem Tipp nicht erkannt habe.


    Ich muß allerdings gestehen, daß ich einen Großteil der 70er Jahre (also meiner Kindheit) bei meinen Großeltern verbracht habe.


    Da war Ernst Mosch das Nonplusultra der abendlichen TV-Unterhaltung :D


    cu


    NoTeen

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    Original geschrieben von Kali
    Du hast doch einen "Tante Emma/Gemischtwarenladen", oder? Dann hast du Produkte mit dem unauffälligen Inhaltsstoff Urea vermutlich längst in deinen Regalen.


    Wobei Urea tatsächlich äußerst wirksam Beschwerden bei (extrem) trockener Haut lindern kann.


    Ende der 90er war ja auch mal die sog. Eigenurintherapie ein Hype in den entsprechenden "gesundheitlich aufgeklärten" Kreisen.


    Über Dung als Wirkstoff - vor allem bei Produkten, die evtl. auch geschluckt werden (speziell Zahnpasta), also nicht ausschließlich "äußerlich" angewandt werden, habe ich allerdings noch nie etwas gehört. Eigentlich will ich mir das auch gar nicht weiter ausmalen :rolleyes:;):D


    cu


    NoTeen

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    Original geschrieben von Printus
    Warum fällt Ede denn gerade so in Ungnade?


    Der Springende Punkt war sicher, daß die Landrätin Gabriele Pauli etwas ausgesprochen hat, wovon sie offenbar glaubt, viele Menschen in Deutschland würden dasselbe denken, aber nicht auszusprechen wagen.


    Sicherlich mag Herr Stoiber kein brillanter Redner sein, und man kann sehr genau die Dinge, die "für ihn" erarbeitet wurden, von denen unterscheiden, die er spontan selbst entschließt.


    Er ist, wenn unvorbereitet "erwischt", oft unbeholfen, tolpatschig, zu geradeheraus.


    Dennoch bin ich der Ansicht, daß diese Geschichte, so wie sie abgelaufen ist, parteipolitisch ein Unding ist und eigentlich eher eine Schande für die CSU als für Edmund Stoiber.


    Wie kann es denn sein, daß eine Landrätin sich das Recht nimmt, öffentlich und auf allen Kanälen ihrem Landesherren das Messer in den Rücken zu stechen - und das ohne jegliche Konsequenzen?


    Normalerweise (und da denke ich "urbayerisch") gehört eine solche Person in jeder Partei umgehend kaltgestellt.


    Stattdessen flimmert diese Parteiverräterin mir seit Tagen jeden Abend aus dem TV entgegen, was ich partout nicht verstehen kann und will.


    Ich persönlich bedaure es sehr, daß Herr Stoiber nun "fertig" ist. Allein die Tatsache, daß seit drei Tagen nicht mehr über das "ob", sondern nur noch über das "wann" diskutiert wird, macht die weitere Entwicklung in dieser von der CSU selbst gekochten "Affäre" unumkehrbar.


    Auch wenn er alles andere als "Medientauglich" war, so hat er doch - auch dank guter Berater in der zweiten Reihe - die Geschicke des Freistaats Bayern zumindest nicht in die falsche Richtung gelenkt.


    Komischerweise kommen bei solch seltenen Gelegenheiten die Kaisermörder und Opportunisten aus allen Löchern gekrochen. Die Aussicht auf ein Amt scheint heutzutage viele Menschen die Moral vergessen zu lassen.


    Über eine Nachfolge habe ich - ehrlich gesagt - nie nachgedacht. Für mich war Herr Stoiber der letzte aus der "Spezl-Fraktion" (nicht zu verwechseln mit der "Spätzle-Connection" ;) ) des FJS. Nun geht der Politik das letzte Stück urwüchsiger Charme verloren, und auch in Bayern werden die Gesichter ein Stück "gebügelter" und glatter werden.


    Schade,


    NoTeen

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    Original geschrieben von BigBlue007
    Damit widersprichst Du Dir doch selbst...


    Drücke ich mich irgendwie so undeutlich aus? :confused:


    Vielleicht sollten wir erst mal ganz klar verschiedene Problematiken voneinander trennen ("Begrifflichkeiten" differenzieren ;) ):


    Die Ursprungsfrage im Thread wie auch die anschließende Diskussion über die ersten acht oder neun Seiten handelten von der Datenrechtlichen Fragwürdigkeit der Aktion. Datenschutzrechtlich finde ich nichts, was verwerflich oder verboten wäre.


    Viel viel später erst kam (mehr in einem Nebensatz) die Frage auf, ob das Ganze auch Verfahrensrechtlich in Ordnung sei, in dem Sinne, daß möglicherweise gar keine Grundlage gegeben war, Ermittlungen aufzunehmen. Dieses war das erste Argument, das mich aufhorchen und an der verfahrensrechtlichen Situation zweifeln ließ.


    Vielleicht können wir uns auch einfach darauf einigen, daß die eigentliche Intention, mit der der Thread gestartet wurde, längst hinfällig ist (meiner Ansicht nach - und da bin ich wohl nicht der Einzige - wurde der Schutz persönlicher Daten nicht verletzt).


    Eine solche Aktion überhaupt zu starten, obwohl kein hinreichender Verdachtsmoment gegen eine einzelne, namentlich bekannte Person gegeben war, mag jedoch verfahrensrechtlich noch zu Verwicklungen führen (hat aber dennoch nichts mit der ursprünglichen Sorge des Threaderstellers zu tun). Das meinte ich auch wiederum mit "Begrifflichkeiten aus dem Rechtssystem". Moralisch ist jeder froh, daß man die Typen geschnappt hat. Rechtlich sieht es so aus, daß man erst ihre Namen hätte haben müssen, um sie ausfindig machen zu dürfen.


    Daß Rechtssysteme an solchen Dingen scheitern können, die durch die Legislative eigentlich konkretisiert werden müßten, empfinde ich persönlich im Worst Case als schmerzhaftes Scheitern des Rechtssystems.


    cu


    NoTeen

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    Original geschrieben von NoIdea
    Was ist daran dann keine Rasterfahndung?


    Keine Rasterfahndung ist hierbei die Tatsache, daß nach dem Abarbeiten dieser Kriterien kein Personenkreis mehr übrig war, den es irgendwie zu "durchleuchten" galt. Man stieß direkt und ohne Umwege auf die Personen, die (mutmaßlich) Kinderpornos konsumiert haben.


    Auch das Raster, welches BB07 erwähnt hat ("Besitzt mindestens eine Kreditkarte") empfinde ich nicht als Solches. Ein Raster mit genau einem Kriterium? In meinen Augen eher fragwürdig. Nach dieser Logik könnte man so ziemlich jede Ermittlung zur Rasterfahndung erklären und darüber polemisieren.


    Und, ja, BB07, ich habe den Thread gelesen. Inclusive aller Argumente, die Du nur noch in Summe erwähnst, um Deiner Forderung nach Verständnis Nachdruck zu verleihen.


    In meinen Augen (und das ist nur meine subjektive Meinung, vorbehaltlich einer eingehenden Rechtlichen Prüfung des Sachverhalts, die vielleicht auch mir neue Erkenntnisse und eine veränderte Meinung bescheren mag) sind diese Argumente nicht stark genug, hieraus zumindest Datenschutztechnisch Zweifel zu schüren. Mir wird hier viel zu häufig mit der Sorge argumentiert, beim nächsten mal könnten es die Filesharer oder die Videospieler sein.


    Wie ich bereits schrieb, sollte die Verfahrensweise, die die Ermittlungsbehörden an den Tag gelegt haben, von Fall zu Fall neu geprüft werden.


    Das Einzige, was möglicherweise nach derzeitigem Wissensstand rechtlich bedenklich sein könnte, ist die Tatsache, daß offenbar kein konkreter Verdachtsmoment gegen eine konkrete Person gegeben war.


    Es bliebe also zu hinterfragen, ob überhaupt die Basis gegeben war, Ermittlungen aufzunehmen. Das ändert aber nicht an der Tatsache, daß ich persönlich an der Art der Durchführung der Ermittlungen nichts Verwerfliches oder Bedenkliches finde.


    cu


    NoTeen

    Und doch ist auch Dein Beispiel nur ein weiteres gedankliches Konstrukt. In dem Fall, den Du beschreibst, wäre die Öffentlichkeit um ein Vielfaches sensibler - eben weil man es nicht (nicht mal nach einem erneuten Amoklauf) dermaßen mit Emotionen überfrachten kann wie das Thema Kinderpornographie. Außerdem müßte man dann eben einmal mehr den Einzelfall genau auf Rechtmäßigkeit untersuchen.


    Was wäre aber dennoch die Konsequenz einer jeden weiteren Überprüfung von Kreditkartendaten? Dasselbe, was nun in der Pornoszene der Fall sein wird: Bargeld wird nun wieder an Bedeutung gewinnen, und der Weg führt nun wieder zum lokalen Dealer. Ein weiterer Grund, warum die Kartenausgebenden Banken dieses Spiel nicht unendlich oft mitspielen werden. Nichts tut denen mehr weh als Umsatz und das Vertrauen der Kartennutzer zu verlieren.


    Im Übrigen mag mir noch immer nicht der Begriff "Rasterfahndung" im Zusammenhang mit der aktuellen Aktion der Ermittlungsbehörden gefallen: Eine Rasterfahndung erstellt aufgrund vorgegebener Daten eine Zielgruppe, die dann näher "durchleuchtet" wird.


    Hier wurde keine solche Zielgruppe erstellt. Die Daten, die für die Suche verwendet wurden, führten direkt und ohne weitere Eingrenzung zu den (mutmaßlichen) Konsumenten von Kinderpornos.


    Wenn man also hier im Thread den Begriff "Rasterfahndung" ausblenden könnte, dann wäre möglicherweise ein weiterer Faktor weg, der Polemik schürt.


    cu


    NoTeen

    Ja, das Speichern in "Meine Suche" funktioniert nur, wenn Du in der Unterkategorie tatsächlich nach irgendwas suchst. Aber (nochmal ausprobiert :) ):


    Du kannst bei dieser Stichwortsuche auch nur ausschließen, ohne einen Begriff in die Suche einzuschließen. Wenn Du also (z.B.) mit "-Sesambrötchen" das Wort "Sesambrötchen" ausschliesst, sollte Dein Ansinnen erfolgreich sein.


    cu


    NoTeen

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    Original geschrieben von fieselschweif
    Konkret wollte ich eine solche Suchanfrage nur auf die Kategorie Handys ohne Vertrag anwenden, was mir allerdings bislang nicht gelungen ist. Wenn nämlich die Kategorie Handy & Organizer nach einem Handymodell durchsucht wird erscheinen sämtliche Zubehörteile auch noch, was nicht gerade der Übersichtlichkeit dient :(


    Gerade ausprobiert:


    Geh bei Ebay direkt in die Unterkategorie und löse dort die von Dir gewünschte Suche aus. Mit den Treffern erhältst Du (oberhalb der Treffer, rechts von der Anzeige der Anzahl der gefundenen Artikel) einen Link "in 'meine Suche' aufnehmen" angezeigt. Wenn Du den anklickst, wird die Suche so wie von Dir gewünscht abgespeichert.


    cu


    NoTeen

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    Original geschrieben von gast456
    Hi,


    bin erst heute auf diesen thread gestossen....bin sehr froh, dass sich doch so viele über diese staatsanwaltliche Aktion aufregen...
    ....
    ...Bin froh, dass sich hier so viele für die Grundrechte engagieren


    Äh, ja, ich auch. Jedenfalls freue ich mich, daß das Thema hier in allen Facetten so hingebungsvoll diskutiert wird.


    Was aber Dein pseudo-Freudsches Gefasel hier verloren hat, habe ich noch nicht recht begriffen.


    [EDIT]


    Sorry, aber ich persönlich halte da nicht viel davon.


    Ebensowenig glaube ich, daß der Thread zu irgendeinem Ergebnis führen wird.


    Wir alle sind uns einig, daß Pädophilie verachtenswert ist. Wir alle freuen uns, wenn diese Menschen erwischt werden (Konsumenten ebenso wie "Macher").


    Darüberhinaus jedoch verlieren wir uns in Begrifflichkeiten des Rechtssystems, die mit der Sache an sich nichts mehr zu tun haben. Es ist leider so, wie es jemand bereits beschrieben hat (ich meine, es war DaFunk): Das, was wir moralisch als korrekt oder "gut" empfinden, ist nicht immer das, was wir auf dem Rechtsweg erreichen können. Denn auf dem Rechtsweg wird mal versehentlich ein Antrag verspätet eingereicht, oder ein Beweismittel wird nicht zugelassen, oder die Beweise wurden illegal beschafft. Und schon geht die "moralische Gerechtigkeit" in den Lokus und der offensichtliche Täter lacht dem Staatsanwalt ins Gesicht, weil man ihn wegen einfacher Verfahrensfehler nicht verknacken kann.


    Nun müßte man hinterfragen, ob nicht auch in diesem Fall die Beweise gegen die 322 Verdächtigen aufgrund eines Verfahrensfehlers zustande gekommen sind.


    Meine persönliche Meinung als Laie ist, daß - vorausgesetzt, der Ablauf war der, der uns in den Medien vermittelt wurde (Behörden fragen an, Banken prüfen 22 Mio. Kreditkarten, Banken geben 322 Datensätze an die Behörden) - die Sache weder Datenschutz- noch Verfahrensrechtlich grobe Mängel aufweist.


    Ja, vermutlich werden in einigen Jahren noch ganz andere Dinge gescannt. Aber mal ganz ehrlich: Den ersten Schritt zu diesem "Datenschutzdrama" haben - zumindest in Deutschland - die Bürger ganz alleine getan, indem sie bei allen möglichen Punkte-Sammelaktionen ihre Daten hinterlassen haben, nur um ein paar cent im Jahr zu sparen oder alle fünf Jahre eine Koziol-Schüssel als Prämie zu erhalten.


    Komischerweise hört man beim Thema Payback&Co niemals eine solche Welle durchs Forum gehen.


    "Nein", werden einige nun argumentieren, "da kann man ja auch nicht als False Positive verhaftet werden." Nein, das kann man wegen ein paar hundert Payback-Punkten in der Tat nicht.


    Es kann einem aber dennoch auch im wahren Leben widerfahren. Fehlurteile gab es bereits vor den Zeiten von Internet und elektronischen Kontrollmöglichkeiten. Die Gefahr, Falsche Positive auszuspucken, ist für mich zumindest kein Argument gegen die Überprüfung der Kreditkartendaten.


    Ich persönlich sehe diese aktuelle Sache nicht als Verbraucherrechtlich bedenklich. Wie das bei der nächsten Aktion der Ermittlungsbehörden aussieht, die vielleicht anders abläuft, das muß wohl tatsächlich von Fall zu Fall geprüft werden.


    Auch wenn andere (wieder mal) Angst um ihre Grundrechte bekommen mögen: Ich habe allein aufgrund dieser Sache keine größere Sorge als vorher, was den Datenschutz angeht und genieße daher die ungetrübte Genugtuung, daß es immerhin 322 erwischt hat, die es (höchstwahrscheinlich alle) verdient haben.


    cu


    NoTeen