Beiträge von NoTeen

    Hier sind nochmal fein säuberlich alle Infos aufgelistet, die für Dich interessant sein könnten. Die steuerliche Absetzbarkeit macht die Lohnnebenkosten (fast) wieder wett.


    Das "heimliche" Hinzuverdienen würde ich durch eine Angabe im Arbeitsvertrag oder einem Einstellungsbogen (wenn Du einen Vordruck benötigst, PN genügt) direkt unterbinden. Übersteigt der Arbeitnehmer dann doch die Verdienstgrenze, kann man ihm aufgrund seiner falschen Angaben anschließend haftbar machen (wobei Recht haben und Recht bekommen - natürlich - wieder zwei Paar Stiefel sind).


    cu


    NoTeen

    Das ist so wohl korrekt.


    Bei Gewerblichen Aushilfverhältnissen entfällt die Pauschale Steuer, wenn eine Lohnsteuerkarte mit Lohnsteurklasse 1 vorgelegt wird. Ich weiß allerdings nicht, ob das für Aushilfen in Privathaushalten ebenso gilt.


    Gegenüber einem Gewerblichen Arbeitgeber sparst Du Dir immerhin die Hälfte der Lohnnebenkosten. Und für die 13,7% läßt Du die Putze dann einfach schneller wienern :D


    cu


    NoTeen


    [Edit] Hier findest Du noch mehr Infos.

    Zitat

    Original geschrieben von sushi-master
    Ist mir ziemlich egal was der/die verdient!
    ...


    Ömm, ja - was denn nun?


    Der latente Neid auf die besser verdienenden Kollegen in Deiner Firma spricht in meinen Augen eine andere Sprache.


    Die Faktoren, die Dein Gehalt beeinflussen können, haben andere in Thread Dir bereits genannt.


    Ich habe auch keine Lust, hier noch einen Beitrag zu schreiben, in dem auf Dich eingeschlagen wird. Eines würde ich Dir aber gerne mit auf den Weg geben:


    Ich bin selbst Arbeitgeber im Handel, und wenn diejenigen, die ich die letzten zwölf Monate eingestellt habe, wüßten, was ihre Kollegen verdienen, dann wären sie vielleicht auch unzufrieden. Fakt ist aber, daß sich für das Personal die Situation in deutschen Firmen derzeit (noch) schleichend verschlechtert.


    Wo vor fünf Jahren noch sechs Wochen Urlaub an der Tagesordnung waren, sind es heute noch vier, und wenn gestern einer den Job für zwölf Euro gemacht hat, dann bewerben sich heute drei, die die gleiche Arbeit für acht machen.


    Ich empfinde >2500 Euro für einen unter 30-Jährigen (der Du vermutlich sein wirst) mit kaufmännischer Ausbildung als fürstliches Gehalt - egal wie groß der erwirtschaftete Umsatznutzen ist. Wobei ich hoffe, daß Du den Nutzen nicht einfach nur aus der Marge errechnet hast, sondern aus dem tatsächlichen Gewinn für Deinen Arbeitgeber.


    Solltest Du Dich tatsächlich auch nach der Lohnerhöhung noch unterbezahlt fühlen, dann würde ich Dir dringend raten, etwas dagegen zu tun. Anderenfalls gehörst Du bald zur Armee der gefrusteten Arbeitnehmer, die ihren Betrieb bewußt oder unbewußt sabotieren.


    Zwei Möglichkeiten hast Du, etwas zu verändern:


    Bei den Lohnvorstellungen gegenüber dem AG nochmals nachlegen und hoffen, daß Du ihm unentbehrlich genug bist,


    oder Dich auf die Suche nach einem anderen, besser bezahlten Job machen.


    Wobei das Eine das Andere nicht ausschließt, das Andere aber sehr wohl die Folge des Einen sein kann ;)


    Ich jedenfalls wünsche Dir schon mal viel Spaß bei der Jobsuche :D


    cu


    NoTeen

    Da werde ich Dir sicherlich nicht widersprechen.


    Wenn wir jedoch Deinen Gedanken weiterspinnen, dann gelangen wir ruck, zuck zu der gerne wiederkehrenden Grundsatzdiskussion, ab wann denn der Mensch allgemein "zufrieden" oder "glücklich" ist. Irgendwer wird einmal mehr feststellen, daß der Mensch immer nach "mehr" oder "Höherem" strebt und somit immer latent unzufrieden ist. Ab diesem Punkt wird die Diskussion dann metaphysisch und sprengt den Rahmen dieses Threads.


    Nicht allein aus diesem Grunde habe ich speziell den Threadstarter angesprochen und ihm verdeutlicht, daß zumindest die Sorge, ob Windows Vista ihm nochmal einen Orgasmus bescheren kann, ein Klacks ist gegen die Sorgen anderer Menschen - auch gegen die Sorgen eines Hartz-IV-Empfängers in Deutschland.


    Es gibt auch im eigenen Land genug Leid, genug Armut und genügend Menschen, die - um zum Threadtitel zurückzukehren - keinen Grund haben, sich auf 2007 zu freuen.


    Der Mitbürger jener Klasse aber, der - wie in einem anderen Thread jemand schrieb - im warmen Zuhause "vor dem PC hockt und Chips frisst", der könnte ruhig mal ein Stück weit nach unten gucken, sehen, daß da noch welche sind, denen es viel schlimmer geht als ihm und sich freuen, daß es ihm an nichts Elementarem mangelt, ehe er wegen geschlossener Fastfood-Filialen oder fehlender Google-Logos lamentiert.


    cu


    NoTeen

    Zitat

    Original geschrieben von Melone
    Und Woche für Woche öffnen sich noch immer die Türen der Walmart-Filiale in meiner Nähe... Sehr merkwürdig!


    Vielleicht bald schon nicht mehr.


    Ein halbes Jahr nach der Übernahme hat man sich nun entschlossen, 15 unrentable Filialen zu [URL=http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,,OID6247668_REF1,00.html]schließen[/URL]. (Quelle: http://www.tagesschau.de)


    cu


    NoTeen

    Zitat

    Original geschrieben von crooks
    Doch, dann auch. Denn jeder muss sich nun einmal marktkonform verhalten.


    Deine Reaktion möchte ich mal erleben, wenn die Polizei Dich jedesmal rauszieht, wenn Du die erlaubte Geschwindigkeit um nur zwei Stundenkilometer überschreitest, Dein Müllentsorger jedesmal Deine Tonne stehen läßt, weil Du ein fitzelchen Papier falsch eingeworfen hast und Dein Arbeitgeber Dich jedesmal abmahnt, wenn dir mal ein kleiner Fehler passiert :rolleyes:


    Manche Leute sollten echt mal vorher über die Scheiße nachdenken, die sie schreiben :mad:


    cu


    NoTeen

    Zitat

    Original geschrieben von dirtmag
    Das machst du an der Hinrichtung eines Massenmörders fest? Es ist doch immer wieder schön,wenn man ein einfaches Feindbild hat... :flop:


    Auch ein einfaches Feindbild kann nahe an der Wahrheit sein ;)


    Nicht daß ich die Ansicht von Mundi in dieser Form teilen würde, aber ich bin überzeugt, daß wir manche Geschehnisse auf der Welt ganz anders beurteilen würden, wenn wir über die Hintergründe informiert wären.


    Glaubst Du etwa, Saddam Hussein wurde hingerichtet, um der Menschlichkeit Genüge zu tun oder auf irgendeine Weise Gerechtigkeit herzustellen?


    Schon allein die Tatsache, daß man Gründe "suchen" mußte, ihn exekutieren zu können, spricht für sich. Verurteilt wurde er ja nicht, weil er ein herzloser Despot war, sondern wegen des Massenmordes in einem Irakischen Dorf.


    Ich möchte die Grausamkeit dieses Verbrechens nicht in Abrede stellen, finde es aber verwunderlich, daß ein solcher "Aufhänger" gesucht werden mußte, der prozeßrechtlich vor einem "zivilisierten" Gericht nicht in jedem Fall zu einer Verurteilung geführt hätte, da die Beweislage eher unklar war.


    Erstaunlich finde ich es, daß es eine Westliche Regierung kaum erwarten kann, den in Ungnade gefallenen Sohn, den man vor 25 Jahren noch mit Giftgas und Raketen beliefert hat, endlich vom Hals zu haben, in der Hoffnung auf eine Zeitenwende im Irak.


    Anstatt die eigenen Truppen endlich zurückzuholen und zu verhindern, daß noch mehr Soldaten sinnlos sterben müssen, erschafft man das Feindbild des "bösen Saddam" (der ohne die Hilfe u.A. der USA niemals zu einem solch mächtigen Despoten hätte werden können), nach dessen Ermordung - und nichts Anderes war diese Hinrichtung in meinen Augen - sich wie von Geisterhand die politische Lage im Nahen Osten stabilisieren und der Führer im Gelobten Land USA wieder die Fahne hochgehalten bekommen wird.


    Da sind wir übrigens wieder bei den einfachen Feindbildern. Nur daß mit dem "einfachen Feindbild Saddam" natürlich jeder viel besser leben kann als mit dem "einfachen Feindbild USA", da bei Saddam die Gewaltherrschaft und die grausigen Verbrechen viel deutlicher ans Tageslicht geholt wurden als bei anderen Staatenführern.


    Saddam Hussein war in meinen Augen - mal isoliert betrachtet von den schrecklichen Verbrechen, die er sicherlich begangen hat und für die er vor dem UN-Tribunal zu Recht eine lebenslange Freiheitsstrafe erhalten hätte - am heutigen Tage nicht mehr als eines von vielen Opfern der politischen Machtspiele rund um das Weiße Haus und (zumindest früher) den Kreml.


    Ich persönlich bin tief betroffen. Nicht, weil ich den Mann gemocht hätte, sondern weil mit dieser ganzen Inszenierung mal wieder ein großes Stück Moral ins Klo gespült wurde.


    cu


    NoTeen

    Heutzutage ist doch alles gerechtfertigt, was man durch Aufstampfen mit den Füßen und Erheben der Stimme erreichen kann :rolleyes:


    Mal im Ernst: Fehler passieren. Und wenn Du den Kassenbeleg vorweisen kannst und die Artikel tatsächlich mit dem Angebotspreis ausgezeichnet waren (oder sogar noch sind), dann wird Dir kein vernünftiger Verkäufer eine Erstattung des zuviel gezahlten Betrages verweigern, sofern Du ihn höflich mit dem Sachverhalt konfrontierst und evtl. auch bereit bist einzugestehen, daß Du das Ungeschick *leider* erst zuhause bemerkt hast.


    Viel Glück!


    NoTeen