Eine Regulierung des Steueraufkommens über die Umsatzsteuer finde ich mehr als fair. Die Umsatzsteuer ist die ehrlichste Steuer von allen. Sie trifft denjenigen, der konsumiert - und je mehr konsumiert wird, desto mehr sind diejenigen von der Steuer betroffen.
Klar müßten nun im Gegenzug "alte" Steuerregelungen fallen, die weniger fair sind.
Aber willst Du nun etwa die, die weniger haben, komplett von der Steuer befreien und so wieder ein ungerechtes System schaffen?
Was wäre denn Deiner Ansicht nach gerecht?
Sich auf die Seite der "Armen" zu schlagen, ist immer ein sehr bequemer Weg und eine willkommene Möglichkeit, zu den "Guten" zu gehören. Befreie doch einfach die "Armen" von allen sozialen Pflichten, und dann erkläre mir, wo der Anreiz verborgen ist, sich aus der "Armut" zu befreien?
Auch das Thema "Solidargemeinschaft Krankenkasse" wurde hier im Forum schon ausgiebig durchgekaut. Nur weil jemand in eine "Private" Kasse einzahlt, ist er nicht aus der Solidargemeinschaft heraus. Auch private Kassen sind Solidargemeinschaften.
Ich habe nun aber nicht wirklich Lust, Dir das nochmals in aller epischen Breite vorzukauen.
Es gibt kaum etwas, was für unsere Gesellschaft weniger konstruktiv sein kann als diese ganzen ultralinken Denkkonstrukte, und anstatt mich über solch unausgegorenes Zeug zu ärgern, werde ich mir jetzt meine Bettdecke über den Kopf ziehen, um morgen wieder einen ganzen langen Tag die arme gebeutelte Arbeiterklasse zu schikanieren und Geld am Solidarsystem vorbei in meine dicken Taschen und die meiner privaten Krankenversicherung zu schieben.
Wer hier irgendwo Ironie findet, der darf sie mit linken Durchhalteparolen erwidern, bis ich wieder aus meinem Bonzenschlaf erwacht bin.
cu
NoTeen