Ich würde vor allem nicht wollen, daß mir jemand vorschreibt, in die nächsthöhere Rangstufe aufsteigen zu müssen, um "unten" Platz zu machen.
cu
NoTeen
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Ich würde vor allem nicht wollen, daß mir jemand vorschreibt, in die nächsthöhere Rangstufe aufsteigen zu müssen, um "unten" Platz zu machen.
cu
NoTeen
*nochmal hochholen*
Wie es scheint, ist Lyoness bisher ein unbeschriebenes Blatt in Deutschland.
Um den Thread nicht unbeantwortet im Nirwana verschwinden zu lassen, möchte ich euch meine (vermutlich abschließende) Meinung niederschreiben:
Ich habe heute noch ein bisschen nach dieser Firma gegoogelt. Allzu viel kam zwar nicht, aber wie es scheint, funktionieren die Einkäufe bei den Partnern wohl doch nicht so unkompliziert wie man mir vermitteln wollte. Offenbar muß man erst mal bei Lyoness Gutscheine für den jeweiligen Partner bestellen, die man dann einlösen kann. Es sei denn, es hätte sich irgendetwas getan und die hätten tatsächlich eine Freischaltung für die EC-Karte möglich gemacht.
Bei den angeblichen größeren Partnern, die mir angetragen wurden - wie z.B. Jet Tankstellen in Österreich und Kika Deutschland - wird dieses Bezahlsystem auf den Internetpräsenzen mit keinem Wort erwähnt.
Der Internetauftritt von Lyoness selbst wirft mehr Fragen auf als er beantwortet und stellt für jemanden, der ernsthaft Interesse an dem Produkt hat, keine große Hilfe dar.
Insgesamt bin ich für mich zu dem Schluß gekommen, daß man als Kunde möglicherweise profitieren kann. Das abgestufte Bonussystem über mehrere Level und verschiedene "Bonustöpfe", die auf der Webpräsenz nicht ausführlich genug erläutert werden, machen aber deutlich, daß der Umfang des persönlichen Nutzens vor allem vom richtigen Zeitpunkt des Einstiegs abhängig ist (je eher je besser).
Als Händler (und das war für mich der interessantere Aspekt) ist man vermutlich auf lange Sicht auf der Verliererstraße, da die Multilevel-Erträge vermutlich nicht die Kosten wieder hereinspielen werden, außer dieses System wird wirklich noch der absolute Hype in Deutschland (für mich schwer vorstellbar) - und auch dann entscheidet der Zeitpunkt des Einstiegs über Erfolg oder Mißerfolg.
Für mich hat dieses ganze System zu sehr den Touch einer MLM-Geschichte von der Art, wie sie im privaten Bereich zu Recht schon lange verboten ist.
Sorry nochmals für meinen ursprünglichen Link, obwohl dieser definitiv kein Referrer war. Wenn ihr direkt die Web-Adresse von Lyoness in den Browser eingebt, dann werdet ihr nach dem Seitenaufbau in eurer Adreßzeile eine Nummer sehen, die die Seite offenbar generiert. Nur dieser Link mit der Nummer war ursprünglich verlinkt und sonst nichts.
Falls noch jemand einen heißen Tip oder ergänzende Infos für mich hat: Ich bin immer noch neugierig und würde mich nach wie vor über Meinungen freuen.
cu
NoTeen
ups, sorry, das war nicht beabsichtigt und werde ich gleich rauseditieren. Ich hatte den Link übernommen, wie er mir auf der Homepage angezeigt wurde. Danke für Deinen freundlichen Hinweis ![]()
Ich habe den Thread mal ins Geplauder gestellt, da er keine Werbung für eine bestimmte Firma darstellt, sondern hauptsächlich Infos bringen soll. Bei Bedarf bitte ab ins Werbe damit.
Die vergangene Woche war bei mir im Laden ein Außendienstler der Fa. Lyoness.
Diese Firma wirbt damit, daß man - Freischaltung über die EC-Karte, also ohne eine zusätzliche Kundenkarte - bei jedem Einkauf bei einem Lyoness-Partner 2% vom Umsatz zurückerstattet bekommt. Hierfür verzichten die Händler auf einen Teil ihrer Handelsspanne.
Zusätzlich kommt ein klassisches Pyramidensystem zum Einsatz, bei dem man bei jedem Einkauf eines angeworbenen Kartennutzers und auch bei Einkäufen von Leuten, die jener geworben hat, mitverdient.
Insgesamt hatte ich bei dem "Verkaufsgespräch", das ziemlich "Hirnwäsche"-mäßig ablief und in dem alle Kniffe der klassischen Marketingschule zum Einsatz kamen, den Eindruck, daß hier für eine billige MLM-Geschichte geworben wird. Es ist allerdings beachtlich, daß die Fa. Lyoness gegenüber der österreichischen Ausgabe der Zeitschrift "Kriminalpolizei" eine Gegendarstellung erwirkt hat, um genau diese Aussage (MLM, Pyramidensystem) zu widerrufen.
Mich würde interessieren, ob irgendjemand hier im Forum bereits mit Lyoness zu tun hatte - egal ob als Händler oder Kunde. Auch Meinungen sind mir willkommen, aber bleibt bitte sachlich und - wenn negativ - im faktisch belegbaren Bereich.
cu
NoTeen
ZitatOriginal geschrieben von kkrammer
aber da ist der Ertrag für die Franchisenehmer ja nicht dabei. Es ist doch zu erwarten, daß denen auch etwas übrigbleibt (was auch gut ist). Da wären mal aktuelle Zahlen interessant.
Der Franchisenehmer zahlt von diesm Betrag seine Franchisegebühr, die Tilgungen für höchstwahrscheinlich bestehende Kredite, die betrieblichen und privaten Steuern sowie seine Beiträge zur privaten Krankenversicherung. Der Rest gehört ihm.
Die Zahl ist sicher nicht repräsentativ. Ist halt ein ungefährer Durchschnittswert, den sich jeder auf die Schnelle selbst ausrechnen kann. Es wird - wie überall - Franchisenehmer geben, die mit richtig dicker Kohle heimgehen und andere (vermutlich der größere Teil), die gerade so über die Runden kommen. EINE verläßliche und allgemeingültige Zahl gibt es hier nicht. Ist so, als ob Du fragen würdest "wie schnell fahren Autos". Es gibt solche und solche Autos, und die fahren auf solchen oder solchen Straßen. ![]()
cu
NoTeen
Auch wenn ich mit Goodzilla sonst nicht immer einer Meinung bin: Hier muß ich ihm uneingeschränkt Recht geben.
Rein rechtlich hast Du vermutlich keinerlei Handhabe bezüglich Deines "Fehlkaufs".
Deine (meiner Ansicht nach - aber ich habe die Weisheit auch nicht mit dem Löffel gefressen) wahrscheinlich einzige Chance besteht darin, den Verkäufer glauben zu machen, Du hättest eine Lücke in seiner Verkaufsabwicklung gefunden, die Dich in die Lage versetzt, dem Kauf zu widersprechen und den Vertrag rückgängig zu machen. Anders gesagt: "Pokern".
Daß Du dabei auf die Nase fallen kannst, steht außer Frage. Ich würde Dir wünschen und gönnen, daß Dein RA vielleicht noch einen Kniff findet. Auf einen langen Rechtsstreit bei nicht eindeutiger Rechtslage würde ich mich in einem solchen Fall nicht einlassen, da (vor allem finanziell) zu unsicher.
Um Eines klarzustellen: Auch ich bin der Ansicht, daß Verträge einzuhalten sind und man nicht nach einem abgeschlossenen Handelsgeschäft anfangen sollte, herumzufeilschen. Diese Sache hier scheint mir allerdings von der Verkäuferseite her ein bißchen zu "riechen". Und da auch ich sauer wäre, wenn ich etwas kaufe, das dann nicht dem entspricht, was mir mündlich implizit zugesagt wurde, habe ich hier auch durchaus Verständnis.
Viel Glück,
NoTeen
Wobei man "schlecht" vielleicht als relativen Begriff definieren sollte.
Laut Wikipedia erwirtschaftet McDonald's mit 30.000 Filialen Weltweit einen Gewinn von 2,6 Mrd. US-$ - das sind pro Filiale gerade mal 86.600 Dollar oder grob überschlagen ca. 80.000 Euro. Pro Jahr. Also monatlich etwa 6.600 Euro. Hier sind noch gar nicht die Filialen der Tochtergesellschaften mit drin, die den "Gewinn pro Filiale" weiter drücken würden.
Dafür, daß hinter diesem Gewinn enorme Investitionen stecken (Gebäude, Einrichtungen, Logistik, Infrastruktur), ist das meiner Ansicht nach nicht gigantisch.
Auch McDonald's kann eben nur mit dem Geld wirtschaften, was sie haben. Und wenn sie astronomische Gehälter zahlen würden, dann wären sie wohl kaum da, wo sie jetzt sind.
Im Übrigen wird ja kein Mensch mit der Waffe am Kopf gezwungen, für so einen (aus Deiner Sicht) "Hungerlohn" zu arbeiten.
Der Gewinn bleibt ja auch nicht bei "McDonald's", sondern kommt zum einen Teil den Aktionären zugute (was auch Sinn und Zweck einer jeden Aktiengesellschaft ist), der Rest fließt wieder in neue Investitionen.
Ich hoffe, ich konnte Deine Sorge etwas verringern, daß sich hier ein Einzelner auf Kosten des armen, geschundenen Arbeitervolkes eine goldene Nase verdient [/Scherz].
cu
NoTeen ![]()
"Der Freundliche" ist die (BMW?) Vertragswerkstatt.
cu
NoTeen
*alle Angaben in diesem meinem Beitrag sind ohne Gewähr der Richtigkeit und basieren auf Halbwissen!*
Meinem Gefühl nach müßtest Du herausfinden, ob der Verkauf des Wagen privater oder gewerblicher Natur war. Bei einem Kauf von Privat hast Du schlechte Karten, zumal (was die zugesicherten Eigenschaften angeht) erst mal das gilt, was in dem Kaufvertrag steht.
Rein rechtlich bist Du als Käufer m.E. fast immer der Dumme.
Du könntest aber, wenn der Ärger sehr tief sitzt, pokern:
Daß das Fahrzeug auf ihn angemeldet war, obwohl die Mutter ihn genutzt hat, dafür gibt es für mich nur einen logischen Grund: Er hat ihn als Dienstwagen von der Steuer abgesetzt. Somit war der Verkauf nicht mehr von Privat, auch wenn er etwas anderes behauptet.
Wenn Du also wirklich Druck aufbauen willst und anders nicht zu einer Einigung mit ihm kommst, dann könntest Du ihm erklären, daß - wenn er nicht in die Gewährleistung tritt - Du vom Finanzamt prüfen lässt, ob er den Wagen steuermindernd geltend gemacht hat, und daß Du ihn dann ggf. dort wegen Steuerhinterziehung "anschwärzen" wirst.
Nicht die Feine Englische, zumal ich weder weiß, ob eine solche Argumentation rechtlich Bestand hätte, noch ob überhaupt die Möglichkeit besteht, so zu verfahren.
Als Druckmittel, zumindest zur Rückabwicklung des KV, würde es sicher ausreichen.
cu
NoTeen