Beiträge von NoTeen

    Zitat

    Original geschrieben von Foo9aesh


    Wissen die nicht, wie klein 2 GB Speicher heutzutage sind, und dass man die daher an Orten verstecken kann, wo garantiert kein Lehrer suchen will?


    Schön gesagt :D


    Allerdings geht es ja heutzutage weniger um die Durchsetzbarkeit von Regeln als vielmehr um die Regeln an sich.


    Siehe auch Rechtsfahrgebot auf Autobahnen, Abgabe von Tabak und Alkohol an unter 16-/18-Jährige etc.


    Wenn es um das Definieren von neuen Gesetzen und Regularien geht, dann wird erst nach der Durchführbarkeit gefragt, wenn das Kind bereits im Brunnen ersoffen ist (Weiteres Beispiel: Einwegpflichtpfand).


    cu


    NoTeen


    [Edit] Um etwas zum eigentlichen Thema beizutragen: Ich bin trotzdem dafür, die Handynutzung in Schulen MASSVOLL zu regulieren (Einschaltverbot auf dem Schulgelände o.ä.). Generelle Verbote sind, wie bereits mehrfach im Thread erwähnt, schwerlich durchführbar und lösen auch nicht die sozialen Probleme, die letztendlich zu dieser Diskussion geführt haben. Hier würde ICH mir manchmal (vor allem, wenn ich so die Schüler sehe, die täglich zur Mittagszeit meinen Laden heimsuchen) die Prügelstrafe zurückwünschen, damit man solchen Pfeifen mal ordentlich die Grenzen ihres Tuns aufzeigen kann.Bei dieser Gelegenheit könnte man auch gleich Martyns Migrantenkinder wunderbar integrieren :D

    Na ja, vielleicht ist er einer von denen, die bereits die polnischen Arbeitszeitverhältnisse (50-Stunden-Woche bei 450 Euro Netto) durchleben. Da hat man keine Zeit, auf die Straße zu gehen (vielleicht in diesem Fall auch besser so...) :D


    Ich bestell' mir dann mal noch'n Bier, solange der Stammtisch tagt...


    NoTeen

    Leider lassen sich die Leute viel zu sehr von dem populistischen Gefasel der Arbeitnehmerverarschervertreter blenden, die jede (Arbeitgeber-)Leiche mitnehmen, nur um ihre Mitgliederzahlen zu halten.


    Anpassung des Kündigungsschutzes und flexiblere Arbeitszeitgestaltung (ggf. auch mit Jahres- oder Lebensarbeitszeitkonten) sind m.E. ein Schritt in die richtige Richtung, wenn man das Arbeitslosenproblem ernsthaft entzerren möchte.


    NoTeen

    Um dann mal vollkommen OT zu kommen:


    Jeder hat seine schwachen Seiten, und jeder muß sich selbst mit diesen schwachen Seiten nehmen. Letztlich müßt ihr euch selbst jeden Tag im Spiegel anschauen.


    Was MIR aber in letzter Zeit (auch und z.Zt. vermehrt hier bei TT) endlos auf den Senkel geht, ist dieses selbstherrliche Geprotze mit eben diesen Schwächen und der unglaublich intelligent abgeleitete Rechtsanspruch á la: "die anderen machen das und das, also darf ich dieses und jenes machen". Sorry, aber was sich für den Esel geziemt, das muß der Ochse noch lange nicht dürfen.


    Wo gibt es diese Schwachkopfbibel eigentlich zu kaufen, in der drinsteht, daß man jedes Vakuum in der Birne mit einem generösen Nehmerdenken ausgleichen kann?


    Sorry, daß ich mal wieder die Trolle füttere, aber bei solchen Denkansätzen, wie sie hier schon wieder aufkommen, bekomme ich echt eine Stinkwut!


    Um dennoch den Bogen zum thema zu machen:


    Ich persönlich glaube nicht, daß es etwas bringt, an behördliche "Vernunft" oder "Milde" zu appellieren. Wenn euch (egal wer von den Betroffenen) etwas an dem Schein liegt, dann versucht, die Messung anzufechten oder pocht auf ein Foto (mit allen damit verbundenen Risiken). Wenn ihr den Zeitpunkt des FS-Entzuges "verlegen" wollt, dann kann ein Widerspruch (den man "dann" auch widerrufen kann, vermutl. gegen "Aufpreis") hilfreich sein.


    cu


    NoTeen

    Geht doch ;)


    Sicherlich bringen Verallgemeinerungen hüben wie drüben nicht viel. Das Bild der EDEKA-Verkäuferin habe ich gemalt, weil ich mit einer nicht geringen Anzahl solcher Verkäuferinnen tagtäglich zu tun habe und mich fast tagtäglich darüber ärgere, mit welch läppischen Wehwehchen mancher gesetzlich Versicherte zuhause bleibt.


    Letztlich bräuchte man den Vergleich, welche durchschnittlichen Kosten ein gesetzlich Versicherter und ein privat Versicherter jeweils pro Jahr dem individuellen Gesundheitssystem verursacht.


    Diesen Vergleich können wir mangels Zahlenwerk derzeit nicht anstellen. Da der Großteil der privat Versicherten aber offensichtlich kostengünstiger versichert ist bzw. für das gleiche Geld die bessere Leistung erhält, OBWOHL die Ärzte höhere Sätze abrechnen, legt dies den Schluß nahe, daß sie geringere Kosten verursachen, also auf den ersten Blick "gesünder" sind. Über den Sinn oder Unsinn des "Auskurierens" ohne Ärztliche Unterstützung brauchen wir nicht zu diskutieren, das ist wieder ein anderes (Threadfüllendes) Thema.


    Um wieder zurück zum EIGENTLICHEN Thema zu kommen:


    Ärzte erhalten von unterschiedlichen Kassen/Versicherern unterschiedlich hohe Vergütungen für jeweils gleiche (meist gute) Leistung. Privatpatienten bekommen von vorneherein höhere Abrechnungssätze "aufgebrummt", dafür bezahlen die privaten Versicherer nicht von vorneherein eine absolut sinnlose "Kopfpauschale" an die Ärzteverbände.


    Die Budgets der Ärzte sind "gedeckelt", so daß diese sich nicht zwangsläufig über jeden neuen Patienten freuen dürften. Als 70-Jähriger asthmatischer Raucher, der mit einem krummen Rücken in die Praxis humpelt, dürfte man eher zu den weniger willkommenen Gästen gehören ;)


    cu


    NoTeen

    Um die Antworten zusammenzufassen ;)


    Wenn Du Deinen Brief nicht frankierst, bezahlt der Empfänger selbstverständlich das Porto u. ggf. Nachporto.


    Dennoch ein witziger Gedanke, daß Deine Krankenversicherung die Post an deine Freundin bezahlt :D


    cu


    Noteen

    Zitat

    Original geschrieben von Zeus
    Das ist in Internetforen immer so eine komische Mischung aus Angeberei "ich verdiene ja so viel mehr und leiste ja so viel mehr als die Edeka-verkäuferin" und Jammerei "ich Armer muß ja soviel arbeiten und kann nie in Urlaub fahren oder mal einen Tag krank sein".


    Kannst Du eigentlich auch sachliche Beiträge schreiben oder begnügst Du dich damit, hier gehirnreduziert herumzuflamen?


    Wenn es ALLEN Selbständigen so gut ginge, wie Du es darstellst, dann wundern mich die fast 40000 Firmeninsolvenzen in 2005 doch ein bisschen. Aber natürlich - das sind die 40000, die ihren Betrieb in die Scheiße geritten haben und sich jetzt ein schönes Leben in der Dominikanischen machen.


    KEINER in diesem Thread hat behauptet, er würde als Selbständiger


    a) mehr verdienen als andere oder
    b) mehr leisten als andere.


    Das sind Dinge, die Du den anderen hier in den Mund zu legen versuchst. Wärst Du nur einen Monat in Deinem Leben selbständig gewesen, dann wüßtest Du, worüber wir hier EIGENTLICH schreiben, anstatt Dich vor falschem Neid zu verzehren.


    Es mag vielleicht nicht mal Neid sein. Ich vermute, Du hast schlicht eine extrem sozialliberale bis sozialistische Einstellung gegenüber unserer Welt.


    Der nächste Beitrag, auf den ich persönlich Dir antworte, wird einer sein, in dem Du Deinem bisher ziemlich dämlichen Geschwätz sachlichen und/oder fachlichen Halt verleihen kannst.


    Ansonsten halte auch ich es - was Dich angeht - künftig mit Laubi.


    NoTeen

    Zitat

    Original geschrieben von Hinniwilli
    Das mit den "Sozialschmarotzern" war eine haltlose Unterstellung von "No Teen".


    Ich habe nichts unterstellt, sondern Deinen Gedanken zu Ende gedacht. Ob Du das tust, wenn Du hier die graue Theorie aus der aktuellen Wirtschaftwoche unreflektiert hinklatschst, wage ich zu bezweifeln.


    Im gleichen Atemzug hast Du doch soeben wieder der Welt mitgeteilt, daß Privat Versicherte "nichts in den Topf bezahlen". Würde mich mal interessieren, wohin ich die 5000.- Euro jedes Jahr überweise, wenn nicht in den Topf einer Privaten KV, aus dem dann wiederum Ärzte bezahlt werden.


    Daß aus diesem Topf nicht sofort jeder Arzt Geld erhält aufgrund irgendwelcher zweifelhafter Umrechnungsschlüssel, dafür kann ich nichts.


    Dennoch werden Ärzte auch von dem Geld bezahlt, das ich dem Gesundheitssystem zur Verfügung stelle - auch dann, wenn ich nicht krank bin.


    Falls Du das jetzt immer noch nicht verstanden hast, schicke ich Dir gerne ein Lexikon oder einige meiner Kontoauszüge.


    NoTeen

    Zitat

    Original geschrieben von Hinniwilli
    Der privat Versicherte ist deshalb in die Privatversicherung gegangen, weil er dort weniger zahlt.


    Der Privat Versicherte ist AUCH deshalb in die Privatversicherung gegangen, weil er dort FAIR bezahlt. Nach Deiner Argumentation müssen gefälligst alle in der GKV - einem UNFAIREN System bleiben, denn wenn schon unfair, dann gefälligst für alle!


    Zitat


    Und wer weniger zahlt, der leistet dadurch letztlich auch einen geringeren Beitrag zur Finanzierung des Gesundheitswesens.


    Diejenigen, die diese geringeren Beiträge leisten, sind zum größten Teil Selbständige oder Menschen in verantwortungsvoller Position, die i.d.Regel selten bis nie krank sind, geschweige denn krank "machen", weil sie es sich einfach wirtschaftlich nicht erlauben können. Von den Deiner Aussage nach minderwertigen - 5000.- Euro, die ich jedes Jahr in die PKV einzahle, habe ich bisher NULL dem Gesundheitssystem entnommen! Eine durchschnittliche EDEKA-Verkäuferin, die zweimal im Jahr ihre Grippe "nimmt", kommt unser Gesundheitssystem unter dem Strich teurer als ein Selbständiger Privatversicherter.


    Zitat


    Obendrein fließen beim privat versicherten noch erhebliche Teile der Beiträge als Provision an die Vertreter, gehen also auch dem Gesundheitswesen verloren.


    Beim Gesetzlich Versicherten fließen natürlich SÄMTLICHE Beiträge - vollkommen altruistisch - in eine bestmögliche Gesundheitsversorgung. Aufgeblasene Verwaltungsapparate und den Lebensstandard verschiedener Lobbyisten, welche durch die Beiträge der GKV finanziert werden, lassen wir einfach mal gönnerhaft unter den Tisch fallen.


    Zitat


    Gut verdienende gesetzlich versicherte zahlen einen Großteil ihres Beitrags als Solidarbeitrag dafür, dass ärmere Bevölkerungsschichten sich einen Arzt leisten können. Das also die Ärzte auch an den Menschen verdienen können, die sich eigedntlich keinen Arzt leisten können, haben sie den gesetzlich Versicherten zu verdanken, nicht den privat versicherten.


    Sorry, aber eine solche Aussage in dieser Form ist Bullshit. Im Umkehrschluß bedeutet das, jeder Privatversicherte saugt unser Gesundheitssystem auf Kosten der "armen" Gesetzlich Versicherten aus. Würdest Du mir bitte die Adresse nennen, unter der ich meine bisher bezahlten Privaten Beiträge zurückerhalten kann, damit ich meiner von dir dargestellten Rolle als Sozialschmarotzer gerecht werden kann?


    Ich verstehe nicht, warum - Deiner Ansicht nach - es falsch sein soll, sich in einem fairen System zu versichern, in welchem fair abgerechnet wird, wenn man die Möglichkeit dazu hat. Deiner Argumentation nach ist das deshalb verboten, weil Andere in einem unfairen System versichert sein MÜSSEN, ob sie wollen oder nicht. Dieses - ebenso wie die Verteilung der Gelder aus den Gesundheitskassen - ist aber nicht mein Problem als Privatversicherter, sondern ein Problem unserer Politik und unseres Gesundheitssystems.


    Eine vollkommene Öffnung ALLER Kassen wäre der richtige Schritt - natürlich OHNE irgendwelche verlogenen Ausgleichstöpfe oder gedeckelte Punktesysteme.


    NoTeen