axcel, BB007, DaFunk:
Danke für eure Ausführungen, denen ich mich ja direkt nur noch anschließen brauche.
Dank der unklaren Gesetzeslage, die von immer mehr Forenbetreibern mißbraucht wird, um ihre Hände in Unschuld zu waschen, werden wir wohl durchaus erst mal ein paar Grundsatzurteile abwarten müssen.
Wobei der Trend ganz klar darauf hinweist, daß ein Forenbetreiber bei positiver Kenntnis durchaus für Beiträge von Usern haftbar gemacht werden kann. Was ich so - in einem gewissen Rahmen natürlich - auch korrekt finde. Nur so kann schon im Ansatz verhindert werden, daß (beliebiges Beispiel) ein jeder beliebige Herbert von Hinz ein "Rechtsradikalenforum" eröffnet mit der Bitte um viele Beiträge, nur um dann sagen zu können: "Ich habe das alles ja nicht geschrieben".
Was mich allerdings hier im Thread (wie auch gelegentlich in anderen Threads) mehr gestört hat als die unklare Gesetzeslage, war, daß trotz klarer Worte - selbst von Mods und Admins - immer noch weiter und weiter hinterfragt werden muß. Hauptsache man hat noch ein Argument hinterhergeschoben.
Mein Gott, es ist doch scheißegal, ob es nun ein Gerichtsurteil für oder wider gibt: Carsten hat hier nun mal das Hofrecht, und wenn er sagt, daß er eine bestimmte Art von Beiträgen nicht wünscht, dann ist das eben so - basta!
Zumal ich mich an seiner Stelle ebenso absichern würde, denn wie DaFunk ja schon geschrieben hat, wäre im Zweifel allemal mit einem längeren Gerichtsprozeß zu rechnen, der ja nun wirklich nicht notwendig ist. Zumindest nicht allein deshalb, weil einige Wenige glauben, sie müßten ihr eigenes "Recht auf Freie Meinungsäußerung" durchdrücken wie im Kindergarten: Wer am Lautesten schreit... :confused: