Beiträge von malinfo

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    Original geschrieben von mostwanted
    Was müssen denn Abtreibungsgegner aushalten? Schlimm genug, wenn andere sich über das Recht der Selbstbestimmung hinwegsetzen müssen. Körper der Frau ist Körper der Frau, da haben wir gar nix zu bestimmen.


    Und was ist mit dem recht auf selbstbestimmung des foetus ?


    Ich kann mich des eindrucks nicht erwehren, daß du (hier in diesem thread) ganz bewusst spammen und/oder provozieren willst. Oben die arrogante bemerkung über unterschichtler, verbunden mit einem seitenhieb gegen alg2-empfänger, noch weiter oben das niedermachen von menschen, die sich mit dem thread-thema bzw. einer seite gegen schwule beschäftigen -- wobei es sich mir da trotz mehrmaliger lektüre nicht so recht erschließt, auf wen du (warum) eigentlich eindreschen willst --, und jetzt das völlige außer-acht-lassen des rechts auf leben von ungeborenen. Du schreibst hier (in diesem thread) ständig hart an der gürtellinie oder darunter.


    Thema abtreibung: ich erlaube mir da keine meinung, weil ich selbst - obwohl sozusagen vom fach - mir kein urteil darüber anmaße, wann leben beginnt. Und ich bin heilfroh, daß ich bisher nie in der situation war, darüber befinden zu müssen.


    Deine "mein bauch gehört mir"-parole ist mindestens genauso fragwürdig wie die ansicht, die pille danach sei mord. Aber: bei pro oder contra abtreibung geht es imho genau um diese frage, also ab wann bekommt das werdende kind mit, daß es getötet wird ? Spätestens ab dem zeitpunkt, ab dem der werdende mensch todesangst empfinden kann, ist es mord. Nur ist es afaik bis heute weitestgehend unklar, wann dieser zeitpunkt ist.

    Ich hoffe, Du meintest das - den ersten absatz - nicht ernst. Denn wie ich schon schrieb: demokratie, die keine fehlentscheidungen aushält/aushalten muss, ist keine demokratie (sondern diktatur derjenigen, die sich für 'was besseres halten). Und daß das bestens funktioniert, zeigt ein blick in die schweiz.


    Wie weit die umsicht der abgeordneten reicht, zeigten ja die berühmten interviews mit sowas von blanken abgeordneten im vorfeld der abstimmung über lissabon. Und das mehrhundertseitige gesetzespaket über den ESM bekamen die abgeordneten genau zwei tage vor der abstimmung zur verfügung gestellt -- selbst wenn man ein währungs- und finanzpolitischer, volkswirtschaftlicher sowie juristischer einstein in einer person ist, reichen zwei tage nicht, um dieses machwerk (mit der wahrscheinlich größten tragweite, die je ein gesetz für dieses land hatte) auch nur ansatzweise bewerten zu können. Soviel zum thema umsicht ...

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    Original geschrieben von bernbayer
    ... Klage auf Schadensersatz wäre da eine ziemlich unsichere Sache, was die Erfolgsaussichten anbelangt. Außerdem ist unklar, ob bei erfolgreicher Klage mangels Masse überhaupt was zu holen ist? Ob sich der Aufwand für eine Klage lohnen würde, ist eine ganz andere Frage. Der Streitwert dürfte sehr niedrig sein, so daß man erst hierfür einen Anwalt finden muß, der so einen Auftrag überhaupt annimmt.


    Sammelklage ?

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    Original geschrieben von LittleBoy
    Doch. Die Meinungen der geistig schwachen gehört ebenso geschützt wie die Meinung der geistig gesunden. Wenn man dem Staat in die Hände legt, welche Meinungen "gut" und welche "böse" sind, dann ist das nun mal der erste Schritt ...


    ... in die diktatur. Nur deshalb, weil sich unsere volksver(t)reter einbilden *), sie wüssten es besser als das geistig schwache stimmvieh, sind wir in D, eurozone und der EU schon ein gutes stück weit in richtung abschaffung bürgerlicher freiheiten gegangen (worden). Der 11. september taugt dabei als begründung für jeden freiheitsreduzierenden schwachsinn. Ohne diesen marsch in die eu-diktatur gäbe es das ganze euro-schlamassel nicht.


    Nicht umsonst hat sich birne mal öffentlich (!) erdreistet, zu sagen, daß die deutschen weder über den sch...euro noch über lissabon noch über die eu-osterweiterung abstimmen durften, weil die regierung all diese abstimmungen verloren hätte. Anderen würde mit solchen volksverachtenden und demokratiefeindlichen aussagen verfassungsfeindlichkeit pur unterstellt und mit hilfe des radikalenerlasses der lebensweg verbaut. So etwas darf er von mir aus denken (auch wenn er das als demokrat natürlich nicht sollte), aber es auch noch öffentlich und ohne auch nur den hauch eines funkens von unrechtsbewusstsein zu sagen, ist sowas von dreist und eine beleidigung aller demokraten.



    *) und selbst wenn sie es tatsächlich besser wüssten: eine demokratie ist keine demokratie, wenn sie nicht auch (basis)demokratische fehlentscheidungen aushält bzw. aushalten muss.
    [ende von *)]


    ps: der meinungs(äußerungs)freiheit dort eine grenze einzuziehen, wo zu gewalt aufgerufen wird, ist nur marginal besser als sie durch definition von 'gut' oder 'böse' einschränken zu wollen. Denn beides, also was ist gut oder böse bzw. was ist gewalt, ist eine definitionsfrage. Ich zB empfinde die stille enteignung durch den ganzen rettungsschirme-wahnsinn sehr wohl als gewalt **). Muss man also allen befürwortern dieses wahnsinns diesbezügliche meinungsäußerungen verbieten ? ***)


    **) spätestens dann, wenn ich dieser enteignung dadurch zu begegnen versuchte, daß ich meine einkommensteuervorauszahlungen auch nur um eine einzige symbolische doppelmark kürzen würde, bekäme ich die staatsgewalt bis hin zu meinem finanziellen ruin oder gar bis hin zum freiheitsentzug zu spüren.
    Und noch etwas: die euro(pa)politik wird über kurz oder lang auch in D zu (sehr) gewalttätigen unruhen führen. Ist also jede meinungsäußerung pro-rettungspakete nicht gleichzeitig eine billigende inkaufnahme schwerster gewalt und somit zu verbieten ? ***)
    [ende von **)]


    ***) Ich meine, nein. Aufforderung zu oder billigende inkaufnahme von gewalt ist daher und eben wegen der bereits angesprochenen gefahr der staatlichen/behördlichen definitionswillkür imho kein geeignetes kriterium zur beschneidung der meinungsfreiheit.

    a) Einerseits war ich selbst als kind immer froh, daß mir in meiner ganzen schulzeit kein klassenkamerad (und auch kein lehrer iirc) mit meinem vornamen begegnet ist. Er ist heute noch selten und war es in meiner kindheit noch mehr als heute, ohne dabei besonders ausgefallen, geschweige denn extravagant/snobistisch, oder ausländisch zu sein, *)
    andererseits ist er für kinder relativ schwer (richtig) auszusprechen, genauer: zu betonen, was vielfach zu unabsichtlichen und leider auch desöfteren zu absichtlichen verhunzungen durch andere kinder führte. Egal, ob unabsichtlich oder mit stänker-vorsatz, es tat meinen ohren - und in der pubertät auch meinem ego - weh. Deshalb halte ich das bis heute für ein zentrales kriterium: der name muss dem kind, i.e. nicht den eltern, gefallen und darf das kind keinem verhunzungsrisiko aussetzen.
    [small](etwas anders, aber dennoch irgendwie ähnlich gelagert: ein kind kevin zu nennen, grenzt imho schon an kindsmisshandlung)[/small]


    b) Die schon angesprochenen klassischen namen (unter vermeidung der namen irgendwelcher kronprinz(essinn)en) find' ich auf jeden fall besser als die aktuell modischen.


    c) Die sache mit der aussprache in den gängigen fremdsprachen ist m.E. mehr denn je ein argument. Als francophilem war mir insbesondere die aussprache im französischen ohne zungen-verknotung wichtig (wobei man heutzutage auch chinesisch als künftig gängige fremdsprache nicht vergessen sollte!).


    d) Was ich zB auch blöd finde, ist, wenn ich post von mir (noch) unbekannten potentiellen kunden erhalte, die u(l)li oder alex heißen. Kann ein mann oder eine frau sein. Sprich: auf geschlechtseindeutigkeit (auch bei evtl. kurzformen) achten.


    *) ach ja, noch was: eines der geschwister einer ex hat einen namen, für den es - bei identischer aussprache - drei schreibweisen gibt. Dieses geschwister "darf" also jedes mal, wenn es seinen namen irgendwo (mündlich) angibt, auch noch die schreibweise klarstellen... sollte man seinem kind vielleicht auch ersparen.

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    Original geschrieben von senderlisteffm
    ...LEDARE.... Die IKEA startet mit einem leicht rot-bläulichen Ton und erreicht erst nach ca. einer Minute ihre korrekte Lichtfarbe...


    kann ich nicht beobachten. An lichtfarbe (und helligkeit) ändert sich nach dem einschalten nichts mehr.


    Dennoch werde ich aufgrund Deines 25%-hinweises - danke dafür - heute 'mal bei toom vorbeifahren ...

    Man kann sich nach meinem eindruck ganz gut an der umrechnung in glühbirnen-helligkeit orientieren, die aldi bei seiner kürzlichen aktion verwendete. Demnach entsprach ein LED-watt fünf (oder waren es sechs?) glühbirnen-watt. Das bedeutet natürlich auch, daß die von Dir angesprochene 4-watt-LED so funzelig wie eine glühbirne mit 20 (24?) watt ist. Für die angesprochenen verwendungen ausreichend, aber wie jeder weiß etwas ;-) dunkler als die sonne ...


    Wirklich gleißende beleuchtung ist mit LED's bisher wohl nur mit entsprechender focussierung auf eine kleine fläche machbar (reflektoren/strahler. Siehe auch taschenlampen, die schon mit 1 watt ganz beachtlich und mit 5 watt (im lichtkegel) irre hell sind).

    Was zum teufel ist daran zu beanstanden, daß menschen für ihre arbeit bezahlt werden ? Oder arbeitet hier irgendjemand für lau ?


    Auch in diesem thread klingt diese bescheuerte deutsche geiz-ist-geil-mentalität durch. Es will zwar jeder selbst möglichst viel verdienen, aber gleichzeitig will man selbst alles möglichst für umsonst bzw. alle anderen sollen möglichst wenig verdienen. Das KANN nicht funktonieren !


    Wenn gemeinnützige organisationen die mitglieder-/spenderwerbung --- für sie kostenpflichtig ! --- auslagern, dann hat das doch nur einen von zwei gründen:
    entweder sie haben nicht genug ehrenamtliche dafür (also bitte alle an die eigene nase fassen --- warum spenden die meckerer unter Euch denn nicht einfach ihre zeit für ehrenamtliches engagement?)
    oder es bleibt dank der einschaltung der bezahlten einwerber letztendlich mehr hängen, was ja auch nur im sinne des guten zwecks sein kann. Oder glaubt vielleicht irgendjemand, daß die organisationen das machen, damit das für gute zwecke zur verfügung stehende spendenaufkommen sinkt ?

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    Original geschrieben von Der Schakal
    ...Auf der McDonald's Seite ist das Frutchei übrigens noch nicht unter den McCafé Produkten gelistet. :confused:...


    apropos 'im produktfinder gelistet": da bin ich vor ein paar tagen auf das produkt '4 (!) Chicken McNuggets' gestoßen. Hab' ich noch in keinem store gesehen ...