Die Bahn sollte ihre Anstrengungen besser auf die Pünktlichkeit konzentrieren, als darauf ein unüberschaubares Preissystem durch eins zu ersetzten was sie selber nicht mehr durchschauen.
Was die größte Frechheit ist, ist die Art und Weise, wie "DB Kundendialog" auf Beschwerden reagiert.
Ich hatte mich dort beschert, weil ich bei 4 Hin-Rückfahrten (insgesamt 8 Fahrten) viermal etwa 1 Stunde Verspätung hatte und zweimal (im Winter Temperatur -10 bis -15°C) die Heizung defekt war.
Von DB-Kundendialog wird man als notorischer Nörgler abgekanzelt (vergleich den 3 Minuten Werbespot)
Katastrophal ist auch die Unflexibilität:
Auf der Strecke Saarbrücken-Koblenz sind seit Monaten mehrere Baustellen, sodass der Zug in Koblenz regelmäßig Verspätung hat (15 Minuten).
Dennoch werden weiterhin Fahrkarten für Verbindungen nach Köln mit 5 Minuten Umsteigzeiten verkauft.
Was passiert Zukünftig beim Verpassen eines Anschlusses, wenn man eine Sparfahrkarte mit Zugbindung hat?
Interessant wird das Verpassen von Anschlüssen vor allem bei den Reservierungspflichtigen ICE Shuttle Zügen Ffm-Köln. Bin mal Gespannt, was die Bahn im Falle eines Falles macht?
Bin mal gespannt ob sich darüber bei der Bahn jemand Gedanken gemacht hat?
Mein Tipp:
Wenn man einen Anschluss verpasst hat, einfach den nächst möglich Zug nehmen, auch wenn es ein IC oder ICE ist.
Wenn der Schaffner ähh Zugbegleiter einen Aufschlag kassieren will lautstark protestieren, sodass es jeder mitkriegt. Wenn’s hart auf Hart kommt die Zahlung verweigern, dann muss sich die Bahn bei einem Melden, wenn sie meint sie hätte Anspruch auf das Geld.