Neuigkeiten:
So, am 1.Juli hat der Vermieter aufgrund einer telefonischen Nachfrage am Vortag ein Schreiben mit folgendem Inhalt aufgesetzt, welches am 2.Juli zugestellt wurde.
"Wir haben die Auflösung des Kautionssparbuches in Auftrag gegeben und werden nach erfolgter Auszahlung den kompletten Betrag inklusive Steuern, auf Ihr Konto überweisen."
2. Telefonat 14.07
Der Vermieter teilt mit, er sei gerade aus dem Urlaub zurückgekommen, Geld hätte er bereits seit dem 2.Juli, das Geld wäre bis zum Freitag bei der ehemaligen Mieterin auf dem Konto.
3. Telefonat 17.07
Der Vermieter teilt mit, Das Geld würde am Freitag überwiesen werden! Der dafür zuständige Mitarbeiter wäre leider krank, aber man würde das schon hinbekommen.
4. Telefonat 18.07
Der Vermieter teilt leicht genervt mit, dass die Überweisung aufgrund eines Computerausfalls leider nicht durchgeführt werden konnte und er ja sowieso 6 Monate Zeit hätte!
Ich frage ihn, wo das steht und erkläre ihm, dass dem nicht so ist, Gerichte würden von Fall zu Fall entscheiden. Desweiteren habe er die Auszahlung in voller Höhe ja bereits schriftlich angekündigt.
Er versprach mir dann, die Auszahlung wäre bis zum Freitag, den 25.07 auf dem Konto der ehemaligen Mieterin, schließlich hätte sie sich immer als unkomplizierte Mieterin erwiesen!
Welche Möglichkeiten hat die ehemalige Mieterin, falls das Geld bis dato nicht eintrifft?
Rechtschutzversicherung ist nicht vorhanden, Gang zum Anwalt sollte daher vermieden werden.
Macht es Sinn, einen Mahnbescheid zu beantragen? Befindet sich der Vermieter durch seine Auszahlungsankündigung bereits in Zahlungsverzug?
Ist ein Strafantrag aus welchen Gründen auch immer, gegen ihn möglich?
Für Hilfe wäre ich echt dankbar.