Beiträge von kues

    Wie viel es 2024 kostet, werden wir wohl irgendwann erfahren. Was würde den Bund denn ein 29-Euro-Ticket mehr kosten, wenn die Nachfrage dann ungemein steigt?

    Das ist ja die Frage.

    Es gab um 12 Millionen ÖPNV Abos in 2019, nehmen wird an, die gibt es (ggf. umgestellt) immer noch und ‚nur‘ 2 Millionen Neuabonnenten des Deutschlandtickets- einfach als untere Abschätzung. Dann würde eine Preissenkung von 49 auf 29€ be 14*20*12=3,36 Milliarden € Mindereinnahmen bedeuten. Pro 1 Millionen Neuabonnenten gäbe es aufs Jahr 29*12=348 Mio Mehreinnahmen. Also bräuchte es grob mindestens 10 Millionen Neuabonnenten, um alleine die Einnahmeverluste auszugleichen.


    Oder anders betrachtet: Um 22 Millionen 49€ Abos bringen um 13 Milliarden Einnahmen im Jahr (was etwa den Gesamteinnahmen des ÖPNV/SPNV vor ein paar Jahren entspricht). Beim 29€ Abo wären um 37 Millionen für die gleichen Einnahmen nötig.

    Angesichts von nur 54 Millionen verkauften 9€ Tickets (in 3 Monaten) dürfte schon 30 Millionen (12+18) 29€ Abos unwahrscheinlich sein. Die 7 Millionen ‚fehlenden‘ Abos dürften also mindestens eine Finanzierungslücke von 2,4 Milliarden € bedeuten.


    Allerdings ist zusätzlich zu bedenken, dass einige Länder, Städte und Kommunen vergünstigte Deutschlandstickets anbieten- die jedoch teilweise erst jetzt/demnächst zu erhalten sind. Z.B. das auf 29€ vergünstigte DT in Bayern für Studierende und Auszubildende kommt zum Oktober: https://www.stmb.bayern.de/med…30719ermaessigungsticket/

    In Nürnberg wird seit August das DT auf 19€ rabattiert für Nürnberg-Pass Inhaber (insbesondere Bezieher von Grundsicherung, Bürgergeld, Wohngeld und Kindergeldzuschlag): https://www.nuernberg.de/press…ilungen/presse_85837.html

    Sprich dort gäbe es bei einem 29€ DT z.B. weniger Ausgaben für das Land Bayern und die Stadt Nürnberg für die ermäßigten Abos.


    Mal schauen, was es dann bis Jahresende an Abozahlen geben wird… Nur die Finanzierung muss natürlich fürs 2024 schon vorher regelt sein…

    Bei uns im Amt steht auch schon seit Jahren ein Fotofix Automat, von dem der Bearbeiter die Bilder digital ziehen kann.

    Die Papierausdrucke erhält man aber trotzdem und muss sie bezahlen, als ob irgendjemand sein Passbild auf Papier braucht...

    In Nürnberg soll seit Dezember 2019 auch die digitale Übermittlung von angeschlossenen Fotostudios gehen, vergl z.B. https://fotostudio-unger.de/pa…-direkt-ans-einwohneramt/

    OK, also ähnlich wie beim Mobilfunk, entweder teures Roaming oder bei jedem Anbieter den man nutzen will eine Karte.

    Sehr überzeugendes Konzept um Verbrennerfahrer zum Umstieg auf E-Autos zu motivieren.

    Eine breite E-Auto Modellpalette wäre motivierender…;)

    Ansonsten sehe ich das Problem nicht. Aktuell werden sich vor allem die Eigenheimbesitzer und Garagen(stellplatz)nutzer, die eine eigene Lademöglichkeit haben, nach E-Autos umschauen. Oder man hat passende Lademöglichkeiten schon in der Nähe, beim Arbeitgeber oder sonstwo. Meistens bewegt man sich auch mit Auto in einem überschaubaren Umkreis (Zuhause-Arbeit), da dürfte schnell klar sein wo und zu welchem Preis man laden kann. Und für längere Reisen langt doch irgendeine Karte/App.


    In Nürnberg gibt es inzwischen einige P+R Plätze mit Lademöglichkeiten: https://habewind.de/pr-neue-la…uer-pendler-in-nuernberg/

    Überraschend das Verhältnis „Am Wegfeld“ (Endhaltestelle Tram 4 draußen in der Pampa) wo von 84 Parkplätzen 26 mit Lademöglichkeit (22 kW) ausgestattet sind.

    In Parkhaus Herrnhütte (Nordosten, Anschluss U-Bahn 2) mit über 400 Parkplätzen sind es ‚nur‘ 36 (btw: aktuell anscheinend 16 in Benutzung) Lademöglichkeiten (22kW).

    Das Hauseigene neue Parkhaus am Kraftwerksstandort des örtlichen Energieversorgers N-Ergie hat bei 338 Plätzen erstmal 128 Ladestationen (plus einige für e-bikes und e-roller) bekommen: https://www.electrive.net/2021…haus-mit-128-ladepunkten/


    Die regionalen Energieversorger haben auch einen eigenen Ladeverbund für ihre Ladestationen: http://www.ladeverbundplus.de


    Die beiden neuen LNG Schiffe der TT Line von Travemünde nach Trelleborg (Schweden) bieten immerhin je 20 Lademöglichkeiten für e-Autos: https://www.ttline.com/globala…0mm_de_print_20190627.pdf

    Leider habe ich gestern nach Packstationsabholung mein 10 iii fallen lassen. Natürlich direkt das Display auf die Asphaltbuckelpiste- kompletter Displayausfall. :( Die Musik via Bluetooth lief weiter, sprich der Rest funktioniert anscheinend noch.


    Das Display ist nach den Reparaturvideos komplett verklebt, so dass ich wenig Lust habe einen Displayaustausch selbst zu probieren.

    Zumal schon das Display anscheinend 120 bis 140€ kostet.

    Kennt zufällig jemand einen ordentlichen Laden, der heute noch Sony repariert in Nürnberg/Erlangen?

    Wobei ich fast geneigt bin das 10 iii auszumustern und bei günstiger Gelegenheit ein neues 10 V zu kaufen…

    ARD Weltspiegel: https://www.daserste.de/inform…ukraine-russland-100.html

    Der Titel „… wegen des Ukrainekriegs“ wäre wohl richtiger. Der eine wird denken skandinavisches pragmatisches Handeln, der ander WTF?

    Zitat

    Schweden: Frische Gräber für den Ukrainekrieg


    Schon im Dezember richtete sich Erzbischof Martin Modéus mit einem eindringlichen Brief an alle Pfarrerinnen und Pfarrer in Schweden: Mit Blick auf Russlands Angriff auf die Ukraine und die bedrohte Sicherheitslage im Norden müsse sich auch die evangelisch-lutherische "Svenska Kyrkan" auf den Kriegsfall vorbereiten. Konkret: Fünf Prozent der schwedischen Bevölkerung soll im Ernstfall beerdigt werden können. Schwedische Kirchengemeinden bereiten sich vor: In der Gemeinde Höör im Süden Schwedens haben sie Flächen für Bestattungen vorbereitet, dazu Mundschutz, Plastikfolien und weitere Beerdigungsgeräte besorgt und eingelagert. "Wir wollen gerüstet sein", sagt Pfarrerin Malin Pihlgren "und nichts dem Zufall überlassen."

    Echt schade das Sony nur 2 Jahre Updates anbietet. Bei den Preisen müssten die das mindestens 4 Jahre machen.

    Fürs 10 IV und V sind es ja immerhin 3 Jahre. Zu den Topmodellen 1 und 5 finde ich keine offiziellen Angaben.

    Und unverständlich ist mir immer noch, dass Sony die AOSP Binaries sehr lange pflegt, aber leider dann nicht z.B. einmal im Jahr o.ä. offizielle Updates daraus ableitet.

    Also 30.000 ist sehr weit unten, diese Verluste hat ja Wagner eigentlich schon in einer kleinen Szene des Krieges in Bachmut eingefahren.

    BBC Russia und Mediazona ‚pflegen‘ eine Liste mit namentlich bestätigten russischen Gefallenen- aus öffentlichen Quellen zusammengetragen. Ähnlich wie die von der UN geführte Liste bestätigter ziviler Opfer des Krieges. In beiden Fällen ist mit Sicherheit die tatsächliche Zahl höher. Aber es ist eben jeweils eine absolute Untergrenze der Opferzahlen. 28652 Gefallen (namentlich und bestätigt) haben BBC Russia und Mediazona so bis zum 28. Juli erfasst. https://en.zona.media/article/2022/05/20/casualties_eng



    Mediazona selbst hat eine 95% Abschätzung der russischen Gefallenenzahlen bis Ende Mai 2023 abgegeben

    Zitat
    By our calculations, as of late May 2023, roughly 47,000 Russian men under the age of 50 have died in the war. To be absolutely precise, we can assert with a 95% probability that the true number of casualties falls between 40,000 and 55,000. This estimate does not take into account the losses of the Donetsk People’s Republic (DPR) and Luhansk People’s Republic (LPR).
    […]
    Our knowledge about further losses of the Russian army is considerably less comprehensive. When considering the severely wounded who were discharged from service due to their injuries, the total number of irrecoverable losses could be around 125,000. This figure partially includes those reported as missing in action but does not account for Russians held as prisoners of war, or Ukrainian citizens who fought and died for the self-proclaimed forces of the Donetsk People’s Republic (DPR) and Luhansk People’s Republic (LPR).

    https://en.zona.media/article/2023/07/10/stats



    Interessant in dem Zusammenhang auch der Artikel zu AWOL (absent without official leave) des russischen Militärs: https://en.zona.media/article/2023/07/19/337

    Plus das 2-3-Fache an Kriegskrüppeln, plus Traumatisierte ohne körperliche Schäden, plus traumatisierte Familienangehörige!


    Komischer Weise senden die öffentlich Rechtlichen geringere Zahlen, als die 250.000.

    Weil die Zahl auch vermutlich nicht die Zahl der getöteten, sondern ‚nur‘ der Getöteten und Verwundeten zusammen entspricht.

    Wären wirklich 250 Tausend Russen schon in der Ukraine gefallen und es kämen noch die Verwundeten oben drauf, dann hätte Russland Probleme überhaupt die Front noch mit Soldaten zu halten.

    BBC Russia führt immernoch die Zählung verifizierter Gefallener durch und selbst die Zahlen als allerunterste Grenze gehen langsam gen 30 Tausend. Plus DPR und LPR Verluste sowie PMC (insbesondere Wagners aus den Gefängnissen Rekrutierte)…

    Sinnvoll wäre, den Strom im Akkufarmen zu speichern.

    Ich habe da Zweifel, ob in näherer Zukunft Akkus für mehr als zum Tages- und Wochenausgleich der Stromproduktion in D reichen werden.

    Im Winter werden jetzt schon pro Tag bis zu 1,6 TWh Strom produziert.

    20 Millionen PKW mit 50 KWh Speicher wären zusammen gerade mal 1 TWh.

    Aktuell haben die gesamten Pumpspeicherwerke in D etwa 40 GWh Speicherkapazität (bei etwa 7 GW Leistung).

    Die deutschen Erdgasspeicher hingegen haben etwa 220 TWh Kapazität.