Ich bleibe dabei: E-Auto ist unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen nur was für Leute die zu Hause laden, und den Ladesäulenbetreiber gepflegt den Mittelfinger zeigen können.
Und ich bleibe dabei: Das ist grober Unfug. Die Rahmenbedingungen sind je nach Wohn- und Arbeitsorts sehr unterschiedlich. Jemand muss einfach passende Lademöglichkeiten für seine Lebensumstände haben. In Ballungsräumen wie Nürnberg oder München, wo die örtlichen Energieversorger die Gegend mit AC Lader zugepflastert haben und diverse andere DC Lademöglichkeiten bestehen, dürfte man oft problemlos ohne heimische Lademöglichkeit auskommen.
Wir laden seit Januar vor allem an öffentlichen DC Ladestationen, weil zuhause (noch) nur um 3,6 kW möglich sind. Funktionierte prima mit Aldi und Kaufland (44-47 ct/kWh). jetzt haben wir noch die örtlichen AC Lader (leider nur 11 kW mit dem Q4, 42ct/kWh, Ladeverbund+) und Tesla Lader mit off-peak Preisen (hier einer mit 37-39 ct/kWh [nicht-Tesla] von 00 bis 08 Uhr) im Repertoire. Im letzten Monat sogar (fast) nur Tesla mit 11,99 Monatstarif (noch mal 7-9 ct/kWh günstiger). Solange es die off-peak Preise geben sollte auch ein Favorit für den höheren Winterstrombedarf.
Im Urlaub werden wir den Audi Pro Ladetarif probieren- für Ionity in D (39ct/kWh) und fürs Ausland (DC Benelux).
Man sollte sich halt vorab informieren, was es in der Gegend für Lademöglichkeiten gibt, wenn man keine zuhause hat.
Für (nicht nur) Bayern hat sich der https://ladeatlas.elektromobilitaet-bayern.de bewährt, um zu schauen, wo es (aktuell freie) Lademöglichkeiten gibt.