Beiträge von kues

    Riester ist nur sehr partiell sicher vor Anrechnung auf Grundsicherung

    Was soll da „nur sehr partiell“ sein?

    https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__12.html Absatz 1 Satz 3


    Zitat
    § 12 Zu berücksichtigendes Vermögen

    Nicht zu berücksichtigen sind


    für die Altersvorsorge bestimmte Versicherungsverträge; zudem andere Formen der Altersvorsorge, wenn sie nach Bundesrecht ausdrücklich als Altersvorsorge gefördert werden,

    Geringverdiener, die kaum Steuern zahlen müssen, haben von solchen Regelungen nichts.

    Weshalb es für Geringverdiener (ähnlich wie bei Riester) wieder Zuschüsse geben soll (daran dass das anscheinend wieder mal die SPD durchsetzen musste, wird sich später vermutlich wieder niemand mehr erinnern). Das Riestern war ja zuletzt auch fast nur noch für Geringverdiener (mit Kindern) attraktiv eben wegen der Zuschüsse/-schläge.

    Spannend dürfte die Frage sein wie hoch die maximale jährliche Grenze für die Altersvorsorge angesetzt werden. Die etwas mehr als 2000€ bei Riester sind nach 20 Jahren ohne Anpassung herzlich wenig…

    Und erwarten würde ich, dass der neue Spaß ebenso wie Riesterrenten Grundsicherungs/Bürgergeld/ALG2 sicher (sprich nicht angerechnet werden als Vermögen) sind.

    1.) Steuern: Die kompletten Auszahlungsbeträge werden am Ende nach dem persönlichen Steuersatz versteuert, der durch die zusätzliche Auszahlung aus dem Altersvorsorgedepot natürlich steigt, Stichwort Progression. Bei einem normalen Depot fallen die 25% Abgeltungssteuer an, aber nur auf den Gewinn.

    Die Abgeltungssteuer wird aber bei Zinsen und Ausschüttungen von Erträgen/Dividenden jährlich fällig. Bei Riesterverträgen und dem jetzt Geplantem erst im Moment der (monatlichen) Auszahlungen. Sprich die Zinseszinsen bzw. Erträge auf Erträge kumulieren über die ggf. Jahrzehntelange Laufzeit des Vertrages erstmal steuerfrei.

    Und die jährlichen Einzahlungen werden im Steuerjahr steuerfrei gestellt, tatsächlich besteuert werden also auch hier nur die Erträge. Und das eben erst ab/bei Auszahlung.

    Das funktioniert an öffentlichen Plätzen auch nur, so lange die Marktdurchdringung weiter homöopathisch ist. Um bei deinem Beispiel zu bleiben, wird wohl kaum jemand den Sauna- oder Badebesuch unterbrechen, um den Wagen nach der Ladung umzuparken.

    4,1% BEV und 2,3% PlugInHybrid im Bestand (https://www.adac.de/news/neuzulassungen-kba/) würde ich nicht mehr als homöopathisch bezeichnen. Zudem werden jene auch konzentrierter dort im Bestand sein, wo es ausreichend Lademöglichkeiten (ob nun daheim oder unterwegs) gibt. Und mit zunehmendem Anteil werden ja auch noch ein paar Lademöglichkeiten dazu kommen. Statt 4 22kW Lademöglichkeiten (direkt, btw aktuell 3 von 4 belegt) am Nürnberger Südstadtbad werden es dann in ein paar Jahren vielleicht doch noch 6,8 oder 10 werden.

    Und in München habe ich (in Unkenntnis der örtlichen Gegebenheiten im Glockenbachviertel) auch erst keine freie Lademöglichkeit gefunden. Auf der anderen Isarseite war es dann aber recht problemlos.

    Und soweit ich es sehe/erlebe sind in Nürnberg auch besonders die günstigen (29-47ct/kWh) Lademöglichkeiten von Aldi, Lidl und Kaufland frequentiert. Bei den neuen (und meist teuren) HPC Lademöglichkeiten im Stadtgebiet, die ich aktuell entdecke, sehe ich allerdings selten mal einen Ladekunden.

    Sehe ich auch so, daher will ich den Aufenthalt dort so klein wie möglich halten. Beim Benziner ist das wie bereits erwähnt 10 Minuten alle 700 bis 800 km.

    Mit dem A3 haben wir nur bei Überlandfahrten in Skandinavien (da gibt es Verbrauchswerte nahe an den Herstellerangaben) mal 700km zwischen zwei Tankstopps geschafft.

    Zitat
    Beim E-Auto wäre das an der Aral Pulse Ladesäule mindestens eine halbe Stunde, alle 200 bis 300 km.

    Oder eben immer mal, wenn man sowieso dort verweilt wo eine Ladesäule ist. Kommt halt auf den Ort drauf an, wo man unterwegs ist. Z.B. in Nürnberg oder München kann man problemlos beim Sauna- oder Schwimmbadbesuch, Veranstaltungen etc pp AC Lader nutzen und zahlt nicht mal mehr Parkgebühren. Selbst mit 11 kW hat man da schnell was nachgeladen. Das gleiche gilt beim Einkaufen, noch schneller geht es da wenn Aldi, Lidl, Kaufland oder sonst wer noch DC Lader (50 kW bis 150kW) vorm Haus haben. Ankommen, anschließen, einkaufen, Einkauf ins Auto packen und ggf. noch ein paar Minuten bei TT vorbeischauen und der Akku ist wieder auf 80%…

    Mit Kleinpaketen gibt es tatsächlich Probleme, da hilft nur die Sendung von Anfang direkt an eine Packstation zu adressieren.

    Für Kleinpakete ist die Umleitung an Packstationen grundsätzlich nicht vorgesehen/möglich. Vergl.

    https://www.dhl.de/de/privatku…angen/paketumleitung.html

    DHL Kleinpakete dürfen auch nicht mehr über Packstationen verschickt werden. Und können

    /dürfen auch nicht den Paketzustellern mitgegeben werden. Beides hat seinen Grund darin, dass reine Paketzusteller keine Möglichkeit haben die Sendungen ins Briefzentrum abzuleiten. Weniger verständlich ist, warum es nicht über die Verbundzusteller erlaubt/möglich ist…